06
Apr 2020

»Erstaunlich, dass das RKI keinen Fahrplan hatte«

Thema: Gesundheit & Politik

»Eine Krise der mathematischen Bildung« hat Professor Dr. Wolfram Meyerhöfer von der Universität Paderborn seinen kritischen Zwischenruf über den unsauberen Umgang mit Zahlen in der Krise um das Coronavirus SARS-CoV2 betitelt, der am 2. April in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien.

Darin äußert der Mathematiker Zweifel am Vorhandensein der ausreichenden mathematischen Bildung in Behörden und in der Politik, um über die weit reichenden Maßnahmen zu entscheiden, die inzwischen in Deutschland verhängt wurden und das wirtschaftliche wie gesellschaftliche Leben nahezu vollständig zum Erliegen gebracht haben.

Wir hatten Gelegenheit zu einem weiteren ausführlichen Gespräch mit Professor Meyerhöfer und stellten darin die Frage, warum das Robert-Koch-Institut bisher keine statistisch repräsentative Untersuchung zur Abschätzung der Gefährlichkeit des Virus veranlasst hat.

Mathematikprofessor Dr. Wolfram Meyerhöfer im Gespräch über Sinn und Unsinn im Umgang mit statistischen Daten und ihrer Interpretation in der Coronakrise.

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3 Kommentare
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hekessle
hekessle
2 Jahre zuvor

Mathematikprofessor Dr. Wolfram Meyerhöfer hat glücklicher Weise die erforderliche Distanz, um mit nüchterner und logischer Betrachtung zu erkennen, welche Fragen nicht beantwortet sind und welchen Trugschlüssen wir (gerne) anheim fallen.

Danke für diese wichtige Arbeit an den Vitalstoffblog!!!

Bärbl Eder
Bärbl Eder
1 Jahr zuvor

Hervorragende Beiträge! Vielen Dank. B. Eder