02
Jun 2021

Die Deklaration zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den Corona-Maßnahmen

Thema:

“Die Erfahrung hat gezeigt, dass Gemeinschaften, die mit Epidemien oder anderen widrigen Ereignissen konfrontiert werden, am besten und mit den geringsten Ängsten reagieren, wenn das normale soziale Funktionieren der Gemeinschaft am wenigsten gestört wird.” (Inglesby et al., 2006)


Abir Ballan, Mitglied des Vorstands von PANDA, Psychologin und Autorin der Petition zum Schutz der Kinder

Abir Ballan ist Psychologin und Autorin von 27 Kinderbüchern. Und ist ist Aktivistin für die Rechte von Kindern in der Pandemie. Als Mitglied des Vorstands der internationalen Expertengruppe PANDA hat Abir nun eine weltweite Petition  auf den Weg gebracht, die sich unter anderem an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, und an weitere Kinderschutzorganisationen richtet. Ziel der Petition ist die sofortige Aufhebung der Maßnahmen, die sich insbesondere auf Kinder fatal auswirken, weil sie im Stadium des Heranwachsens ungleich härter als Erwachsene von den Einschränkungen in ihrer persönlichen Entwicklung gehemmt werden, und weil sie nachweislich weder von der Erkrankung Covid-19 bedroht sind noch zum Infektionsgeschehen beitragen. Einschränkungen auf das Leben von Kindern sind daher ebenso sinnlos wie menschenfeindlich.
Wir dokumentieren hier die Petition und laden Sie zur Mitzeichnung ein.


Eine Abweichung von den Grundsätzen der öffentlichen Gesundheit

Die Reaktion auf die Coronapandemie bestand in vielen Ländern aus Maßnahmen ohne wissenschaftliche Rechtfertigung und ohne Kosten-Nutzen-Abwägung. Abriegelungen,verlängerte Schulschließungen, massenhaftes Testen, Kontaktverfolgung, umfangreiche soziale Distanzierung und das Tragen von Masken markieren eine drastische Abweichung von den Richtlinien des öffentlichen Gesundheitswesens und Pandemievorbereitungsplänen vor Corona (Inglesby et al., 2006; WHO, 2019).

Gesundheitsmaßnahmen auf Grundlage von Notwendigkeit

Während dieser Pandemie haben viele Regierungen und Gesellschaften einen starken Fokus auf die Reduzierung der “Coronafälle” gerichtet, um Todesfälle durch die Krankheit in der Hochrisikogruppe zu verhindern. Diese Politik scheiterte dramatisch und verursachte große Kollateralschaden für gefährdete Gruppen wie Familien und Bevölkerungsschichten mit niedrigem Einkommen, Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen, ältere Menschen, sowie Kinder und Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren (WHO, n.d.a). Maßnahmen, die auf den fokussierten Schutz der Risikogruppen abzielen, können die besten Ergebnisse für alle erzielen, wie in der  Great-Barrington-Erklärung (Kulldorff et al., 2020) und dem Protokoll zur Wiedereröffnung der Gesellschaft (PANDATA, 2020) dargelegt.

Die Epidemiologie findet klare Worte

Covid-19 stellt ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen und Tod für ältere Menschen mit multiplen Vorerkrankungen dar und ein vernachlässigbares Risiko für die Mehrheit der Bevölkerung (CDC, 2021a). Für Menschen unter 70 Jahren ist die mediane Infektionssterblichkeitsrate (IFR) bei 0,05 Prozent (Ioannidis, 2021). Diese Schätzung schließt Personen mit Komorbiditäten ein, was impliziert, dass sie für Personen ohne Komorbiditäten deutlich niedriger ist. Für Kinder und Jugendliche liegt die IFR “nahe Null” (Oke & Heneghan, 2020). Sie sind auch nicht die Haupttreiber der Übertragungen auf Erwachsene, insbesondere auf ältere Menschen (Ludvigsson, 2020). Diese Vorteile wurden bei der Ausarbeitung der Corona-Gesundheitspolitik nicht berücksichtigt und werden trotz zunehmender epidemiologischer Beweise weiterhin ignoriert – zum dauerhaften Schaden dieser Bevölkerungsgruppe.

Die nächste Generation ist in Gefahr

Es gibt bereits Belege dafür, dass das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen sowie ihr Bildungsniveau und ihre Zukunftsaussichten ernsthaft beeinträchtigt werden (Lewis et al., 2021). Es gab nie einen Grund, das Leben von Kindern und Jugendlichen zu stören, und es gibt allen Grund, dieser Bevölkerungsgruppe wieder Normalität zurückzugeben. Die politischen Entscheidungsträger sollten sofort Maßnahmen ergreifen, um Kinder und Menschen vor weiterem Schaden und Ungerechtigkeit zu schützen, jetzt und in Zukunft.

Petition unterzeichnen

Maßnahmen zur Wiederherstellung der Normalität

  1. Aufhebung aller Corona-Maßnahmen, insbesondere der Maskenpflicht und der sozialen Distanzierung bei Bildungs-, Sozial-, Medizin- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche. Aufstockung dieser Freizeitangebote, um den erhöhten Bedarf zu decken.
  2. Bieten Sie den Corona-Impfstoff vorrangig Menschen mit erhöhtem Risiko an. Kinder und Jugendliche profitieren nicht von der Corona-Impfung, da ihr Risiko zu erkranken fast gleich Null ist. Massenimpfungen und Impfstoffversuche an gesunden Kindern sind daher unethisch. Die Impfung dieser Bevölkerungsgruppe lenkt die Ressourcen von den den wahren Risikogruppen und anderen wichtigeren Gesundheitsproblemen ab (z. B. Kinder Hungersnöte oder Routineimpfungen bei Kindern). Familien von Kindern und Jugendlichen mit schweren Komorbiditäten sollten ihren Arzt um Rat fragen.
  3. Beenden Sie das Testen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen. Im Falle einer Erkrankung (dem Vorhandensein von COVID-19-Symptomen) sollten sie zu Hause bleiben, bis sie vollständig genesen sind. Die obligatorische Testung von Schülern ist unethisch.
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Maßnahmen, um Genesung zu ermöglichen

  1. Evaluierung der kurz- und langfristigen Auswirkungen von Schließungen und unterbrochenen suboptimalen Bildungsangeboten der Kinder und Jugendliche in Bezug auf körperliche und geistige Gesundheit, soziale Anpassung, Bildungserfolg und Berufsaussichten. Es sollten SMARTe Ziele gesetzt werden. Das Ausmaß des angerichteten Schadens sollte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und die politischen Entscheidungsträger sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
  1. Entwicklung von Förderprogrammen zur Erreichung von Zielen für Bildung, geistiges und körperliches Wohlbefinden, insbesondere für gefährdete Gruppen wie junge Menschen, die die Schule abgebrochen haben oder sich in einer frühen Ehe oder Schwangerschaft wiederfinden.
  1. Bildung einer multidisziplinäre Expertengruppe, um evidenzbasierte Daten und Fakten zu sammeln, die die Schließung von Bildungseinrichtungen für rechtswidrig erklären , um sicherzustellen, dass eine ähnliche Katastrophe in Zukunft vermieden wird.

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf Leben, Freiheit, Lernen, Freizeit, Liebe und Lachen!

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