26
Jun 2021

In Verteidigung der Gesellschaft – Robin Monotti im Interview

Thema: Gesundheit & Politik

Als Anfang Mai 2021 der Weltstar Eric Clapton seine Erfahrungen nach zwei Corona-Impfungen öffentlich machte, tat er dies auf der Telegram-Plattform von Robin Monotti.  Der italienische Architekt und Produzent aus London gehört seit Monaten zu den führenden und exponiertesten Kritikern der Maßnahmen, welche weltweit von Regierungen – vermeintlich – zur Abwehr des Coronavirus SARS-CoV-2 ergriffen haben. In einem ausführlichen Interview gibt Robin Monotti auf Klartext Einblick in die Motive, die ihn bewogen haben, seine Kritik nicht nur öffentlich zu formulieren, sondern auch als Multiplikator und Koordinator dafür zu sorgen, dass  sich viele Menschen ermutigt fühlen können, seinem Beispiel zu folgen. Robin Monotti beruft sich in diesem Gespräch unter anderem auf einen wichtigen Text von Michel Foucault: In Verteidigung der Gesellschaft!

Uwe Alschner: Vielen Dank, Robin Monotti, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um Klartext zu reden über eine sehr, sehr wichtige Zeit in einer sehr großen Krise zu sprechen, die wir in ganz Europa und in der Welt erleben. Herr Monotti, herzlich willkommen!

Robin Monotti: Ich danke Ihnen sehr. Danke, für die Einladung. Und lassen Sie uns offen sprechen, was Klartext glaube ich bedeutet. Und außerdem habe ich aus unserem kurzen Vorgespräch verstanden, dass Sie einen Doktortitel in Geschichte haben.

Uwe Alschner: So ist es.

Robin Monotti: Also dachte ich, vielleicht kann ich mit einem historischen Thema beginnen, das mir sehr nahe liegt. Weil ich aus Italien komme. Umberto Eco, den viele deutsche Leser sicher kennen werden, seine Frau ist Deutsche, hat etwas über Ur-Faschismus geschrieben. Eine Art Pamphlet darüber, wie man erkennen kann, was dieser Faschismus ist. Und warum fange ich damit an? Weil er in diesem Stück sagt: „Es wäre sehr einfach, wenn eines Tages die Schwarzhemden“, er bezieht sich auf den italienischen Faschismus, „sagen würden: ‚Wir wollen die Plätze wieder besetzen‘, und sie fangen an zu marschieren… wenn sie das täten, wäre es sehr einfach, Faschismus zu erkennen.“ Aber er sagte: „Das ist nicht die Art und Weise, wie es in Zukunft wieder passieren wird.“ Denn die Grundprämisse seines Stücks ist, dass das, was wir in den 20er und 30er Jahren erlebt haben – hier im Gespräch zwischen einem Italiener und einem Deutschen kann ich das sagen – in Italien und in Deutschland, haben wir einen historischen Moment erlebt mit einigen spezifischen begünstigenden Faktoren. Aber Ecos Punkt ist: dieser Moment war nicht einzigartig, es war kein Urknall der Geschichte, der einmal passiert. Wie am Anfang der Schöpfung, man hat diesen großen Faschismus, er explodiert und dann verschwindet er. Seine Argumentation ist ganz anders als das. Er sagt: „Faschismus ist immer da.“ Es ist immer da, und es ist immer in der Lage, in gewisser Weise, fast wie ein Virus in sich selbst, ist Faschismus in der Lage, sich zu replizieren, wenn die richtigen Bedingungen gegeben sind. Unsere Aufgabe ist es, in der Lage sein, Faschismus zu erkennen. Und er warnt uns und sagt: „Das nächste Mal wird es wahrscheinlich in einer sehr unschuldigen Form kommen.“

„Und diese unschuldige Form, die müssen wir erkennen können, weil sie nicht offensichtlich sein wird.“ Wenn man dieses Argument weiter durchdenkt, möchte man fast behaupten, dass die Form, die am unschuldigsten ist, eigentlich diejenige ist, die vorgibt, dich zu retten. Diejenige, die sagt: „Ich bin hier, um dich zu beschützen, und du darfst mich nicht in Frage stellen, denn meine Absichten sind gut. Sie sind rein.“ Wer das in Frage stellt, wird selbst zum Faschisten erklärt, oder zum Rechtsextremisten, oder wie auch immer du das definieren willst. „Wenn du mich in Frage stellst, bist du böse.“ Das ist also eine fast unmögliche Situation, die er darstellt. Wir müssen in der Lage sein, ihn in einem unschuldigen Gewand, in das er sich hüllt, zu erkennen.
Ich halte das für sehr wichtig, weil es eine Tendenz gibt, immer nach der letzten bekannten Version zu schauen. In Italien suchen wir also immer nach der Version der 1920er und 1930er Jahre. Und es gibt sie natürlich auch. In Deutschland will nach der Version der 1930er Jahre in Deutschland suchen. Aber es gibt immer neue Versionen, und sie werden nicht so aussehen wie die alten. Wahrscheinlich werden sie das Gegenteil sein. Wahrscheinlich werden sie eine völlig andere Prämisse haben und etwas ganz anderes anbieten. Aber wie erkennen Sie das? Eco gibt einige Kriterien vor, wie man es erkennen kann. Aber noch einmal: seine Kritierien kommen aus seiner Erfahrung mit Italien in den 1920er, 30er Jahren, denn das hat er erlebt. Es ist wahrscheinlich klar, dass diese heute auch anders sein werden als jene, die er vorgestellt hat.

Wie bringen wir das also alles unter einen Hut? Wie können wir all das vereinfachen? Nun, ich denke, dass wir als menschliche Wesen in der Lage sein müssen, einen Dialog zu führen, einen offenen Dialog, wie Sie ihn mir heute anbieten, Klartext, wie Sie es nennen. Offener Dialog, keine Zensur. In dem Moment, in dem man anfängt zu zensieren, ist es buchstäblich Bücherverbrennung. Bücher sind die Ideen der Menschen. Die Bücher zu verbrennen ist nicht einfach dieser symbolische Akt eines Lagerfeuers der Weltgeschichte oder der Philosophie oder der Wirtschaftstheorie, die den Leuten nicht gefällt. Es ist buchstäblich die Zensur von Ideen. Und das wird in verschiedenen Formen geschehen. In den 1930er Jahren geschah es auf eine Weise, aber heute kommunizieren wir so über das Internet, mit einer Menge von Werkzeugen, die auch, nahezu wahllos, diese Zensurmaßnahmen an Menschen anzuwenden scheinen, die nicht einmal irgendeiner politischen Partei angehören. Nicht, dass bestimmte politischen Parteien überhaupt zensiert werden sollten, aber was ich sagen will, ist, dass es Durchschnittsmenschen sind, Ärzte, Leute, die einfach nur versuchen, ihre Arbeit zu machen, deren Ideen zensiert werden, oder die in den Medien verleumdet werden.

Jemand wird versuchen, das Negativste zu finden, was er über diese Person finden kann, und er wird es zehnmal verstärken, einen Artikel schreiben und sagen: „Dieser Person sollte nicht zugehört werden, weil diese Person X ist, oder anti-X, oder pro-X, oder ein Freund von Y,“ Über die Ideen selbst wird nicht berichtet. Und ich denke besonders in Deutschland, mit einer so starken Geschichte der Philosophie, müssen wir in der Lage sein, auf Ideen zu schauen, nicht… Nicht, was das die Person angeht, das ist eine ganz andere Diskussion, aber wir müssen die Ideen an und für sich betrachten. Wofür sie stehen, und nicht sagen: „Diese Ideen sind falsch.“ Wir müssen nicht mit allen Ansichten eines jeden Menschen übereinstimmen, aber wir müssen in der Lage sein, einen Weg zu finden, die verschiedenen Ideen, die wir finden können, zu synthetisieren. Also klassich: These, Antithese und Synthese. Daher würde ich vorschlagen, um auf Eco zurückzukommen, wissen Sie, die Leute mögen nicht unbedingt das Wort „Faschismus“. Eco benutzt es, weil er Italiener war, und das war es, was er kannte. Auf die damalige Zeit wende ich es auch an. Aber nennen wir es doch… eine Art von totalitärer Unterdrückung. Man kann es auch anders nennen

In einem solchen Ansatz würden Sie beginnen, Ideen zu zensieren. Sie würden anfangen zu sagen: „Du, du und du, ihr habt keine Redefreiheit mehr, weil ihr schlechte Menschen seid.“ Und dann würdet ihr anfangen, den Menschen die Freiheit zu nehmen, sich zu treffen und zu diskutieren, und die Freiheit der Menschen, ihr Leben so zu leben, wie sie es wollen. Warum macht man das? Weil diese Art von totalitären Systemen immer auf Angst gedeihen. Angst und Leid erhält diese Systeme. Und deshalb, wenn Sie in der Lage sind, die Menschen Leid erleben zu lassen, wenn Sie die Menschen psychologische belasten können, indem Sie Botschaften senden, welche die Menschen verwirren, sie schwächen, die eine Art psychologische Versklavung in Gang setzt, wo man Befehle erhält… dann entsteht eine klare Hierarchie. Und tatsächlich gibt es heute auch ein seltsames Verständnis von Politik, wonach die politische Klasse den Menschen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben.

»Tatsächlich gibt es heute auch ein seltsames Verständnis von Politik,
wonach die politische Klasse den Menschen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben.«

Also das ist nicht… Das war nie unser liberal-demokratisches Verständnis von Politik. Wir haben uns immer als gleichberechtigt verstanden. Es war nur so, dass manche Leute besser als andere verstanden, öffentlich zu sprechen, Ideen zu vertreten, Gruppen von politischer Macht zu schaffen. Zu Recht werden sie darin zu Profis, und Professionalität ist in vielerlei Hinsicht eine sehr gute Sache. Doch das bedeutet nicht, dass jene, die das können, dem Rest diktieren dürfen, wie jeder sein Leben lebt. Nein, wir sagen: „Man steuert die Regierungsmaschinerie zum Wohle aller, aber nicht um den Preis, dass man das abschafft, wofür wir über 100 Jahre lang gekämpft haben.“ Nämlich für die Idee freiheitlich-demokratischer Freiheit, unsere Rechte auszuüben. Insbesondere unsere Menschenrechte, wie wir unser Leben leben, wie wir unseren Körper behandeln, und wie wir auch innerhalb bestimmter klarer Gesetze bleiben. Aber nun anzufangen, so zu leben, dass irgendein neues Gesetz, was nicht demokratisch beschlossen wurde… wozu nicht ausreicht, dass Politiker es beschließen, sondern, dass wir als Gesellschaft Debatten geführt haben, dass wir zu dem Schluss gekommen sind, dass es notwendig ist. Wenn es gegen die Interessen von Menschen geht, wenn es um Arbeitsplätze geht, wenn es die Lebensgrundlage von Menschen zerstört, wenn es gegen ihre psychische Gesundheit und ihre physische Gesundheit geht, dann ist es klar, dass so etwas nicht gesetzlich geregelt werden kann.

Und deshalb muss es eine optionale Empfehlung bleiben, es mag als Leitlinie der Regierung verstanden werden, die damit an die Klugheit der Bevölkerung appellieren kann. Aber es kann nicht unter einer Form von Zwang oder Diskriminierung erfolgen, weil das die in den letzten 100 Jahre errungenen Fortschritte in den Menschenrechten zunichte machen würde. Es wäre ein Rückfall in die 1930er Jahre, wo wir in verschiedenen Ländern in Europa totalitäre Systeme erlebt haben, und das erste, woran sich die Menschen dabei gewöhnen mussten, war die Vorstellung, dass sie keine Menschenrechte hatten. Bestimmte Menschen wurden ausgegrenzt, weil ihre Ideen nicht einmal mit der Vorstellung der damaligen Mehrheit übereinstimmten.

Auch die Mehrheit ist daher kein Maßstab, denn die Mehrheit hat den Faschismus in Italien unterstützt, die Mehrheit hat das Dritte Reich in Deutschland unterstützt. Das Mehrheitsprinzip ist also kein absoluter Maßstab für unser Verständnis von liberaler Demokratie und Menschenrechten. Es besteht heute Konsens darüber, dass es bestimmte Menschenrechte gibt, auch in Bezug auf die Bioethik, insbesondere die UNESCO-Deklaration über Bioethik und Menschenrechte aus dem Jahr 2005, speziell Artikel 6 über die Zustimmung zu präventiven, diagnostischen und therapeutischen medizinischen Eingriffen, die allesamt eine informierte Zustimmung erfordern. Eine Zustimmung, die jederzeit und aus jedem Grund widerrufen werden kann.

Und selbstverständlich umfassen Präventivmedizinische Eingriffe per Definition jeden Eingriff, der dazu dient, etwas zu verhindern. Sie umfassen alles, was Sie entscheiden, in Ihren Körper einzuführen, und die Diagnostik umfasst jede Ebene von Tests. All das erfordert Zustimmung. Nach den unveräußerlichen Menschenrechten, auf die wir uns als freiheitlich-demokratische Gemeinschaft über viele Länder hinweg geeinigt haben, die der UNESCO beigetreten sind. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir diese Dinge nicht außer Kraft setzen können, schon gar nicht für ein Virus, das nicht der Schwarze Tod ist.
Wir alle wissen genug darüber. Die Wissenschaft überlasse ich den Wissenschaftlern, aber wir alle wissen, dass dies [Virus] nicht so schwerwiegend ist, dass es diese Deklarationen der Menschenrechte, die wir geschaffen haben, außer Kraft setzen könnte. Nicht dieses Virus!
Wenn etwas auftreten sollte, das dramatisch, dramatisch, dramatisch tödlicher ist, könnte man drüber nachdenken. Aber nicht dies Virus. Die Art von Reaktion, die wir erleben, ist unangemessen.

Wenn wir uns daher auf diese Fakten besinnen, und die Situation unter diesen Aspekten betrachten, dann wird klar, dass wir das nicht nur unter der Perspektive öffentlicher Gesundheit beurteilen sollten, sondern unter einem politischen, historischen Blickwinkel betrachten und hinterfragen. Lassen wir die Rechtfertigung der öffentlichen Gesundheit einmal außen vor und denken über das nach, was da vor sich geht: Es ist ein Ausnahmezustand.

Wir wissen aus der Geschichte, dass so der Nationalsozialimus in Deutschland etabliert, wurde: durch einen Ausnahmezustand. Wir wissen, dass in einigen Ländern das Parlament völlig verschwunden ist. Es gibt nur noch eine Exekutive, die Dekrete erlässt. Nun, wir wissen, dass der italienische Faschismus genau so regiert hat, durch eine Reihe von Dekreten, das Parlament wurde praktisch aufgelöst, einige oppositionelle Parteien wurden effektiv verboten.
Aber das hier ist eine virtuelle Version, die Leute gehen nicht mehr ins Parlament, diese Diskussionen gibt es nicht. Es ist fast so, als hätte man sich überlegt: „Wie kann ich das Gleiche erreichen, aber es so aussehen lassen, als ob es zum Wohle des Volkes ist?“ Und deshalb wird es sehr beunruhigend, denn in dem Moment, in dem Sie die Perspektive der öffentlichen Gesundheit beiseite lassen.

Natürlich können wir darüber diskutieren, aber gibt es Leute, die sich damit besser auskennen, die sie auch bereits interviewt haben, und die es auch öffentlich diskutiert haben. Ich habe meine eigenen Ansichten. Offen gesagt steht alles, was die Regierungen jetzt unternommen haben im Widerspruch zu den Pandemieplanungen für das öffentliche Gesundheitswesen vor 2019. Aber das lasse ich mal beiseite, aber ich bin mit fast allem, was getan wurde, nicht einverstanden, und da bin ich nicht der einzige.

Doch wenn man das beiseite lässt, sind die Maßnahmen aus einem politischen Blickwinkel heraus sehr beunruhigend und sehr besorgniserregend. Meiner Meinung nach kennen wir das aus zwei oder drei Ländern, wenn man Russland mit einbezieht. Länder, die das aus ihrer jüngeren Geschichte wirklich erkennen sollten. Diese drei Länder sind: Italien, Deutschland und Russland, also die ehemalige Sowjetunion.

Die Menschen in diesen Ländern sollten in der Lage sein, wenn sie sich vom Narrativ der öffentlichen Gesundheit befreien, bestimmte Muster der Einschränkung der öffentlichen Debatte, der Einschränkung von Freiheiten, der Verleumdung von politisch Andersdenkenden zu erkennen. Und wir sollten verstehen, dass nichts davon hingenommen werden darf. Offene Debatte muss die Grundlage sein, und das geht über die Wissenschaft hinaus. Aber gerade da ist es sehr besorgniserregend ist, dass bestimmten Wissenschaftlern keine Plattformen gegeben werden. Öffentliche Medien, die einen öffentlicher Auftrag haben. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, ist nicht einfach dazu da, die Regierungslinie bekannt zu machen, er soll das öffentliche Interesse fördern. Und das öffentliche Interesse muss sein, die Vielfalt von Meinungen zu einem Thema abzubilden, so dass sich dann die Menschen selbst eine Meinung bilden können. Und dabei geht es nicht nur um Regierungsentscheidungen.

»Öffentlich-rechtlicher Rundfunk dient nicht dazu,
die Regierungslinie bekannt zu machen, er soll das öffentliche Interesse fördern.
Und das öffentliche Interesse muss sein, die Vielfalt von Meinungen zu einem Thema abzubilden«

Möglicherweise habe ich nun etwas ausführlich geantwortet, aber das ist es, was mich wirklich beunruhigt. Was mich als Italiener wirklich beunruhigt, ist, dass wir es erkennen müssten. aber ich sehe, dass das in Italien eigentlich nur sehr wenige Leute tun. Und ich hoffe, dass die Menschen in Deutschland Fragen stellen werden. Aus der Geschichte haben wir gelernt, was passiert, wenn man aufhört, Fragen zu stellen, wenn man nur ja sagt, wenn man nicht in der Lage ist, nein zu sagen, wenn man Angst davor hat, nein zu sagen, weil man, wenn man nein sagt, seine Karriere, seinen Job verlieren kann… Besonders in hierarchischen Systemen – Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen, sind sie extrem hierarchisch, so dass es fast unmöglich wird, öffentlich zu widersprechen und seinen Job zu behalten.

Das alles ist also höchst besorgniserregend, höchst beunruhigend. Wenn es etwas gibt, was ich hoffe, dann dass die Leute Fragen stellen werden. Besonders wenn es offensichtliche Fälle gibt, in denen eine einzige Richtung von oben vorgegeben wird. Das ist ein Problem. Es müssen verschiedene Richtungen sein, und es müssen Leute sein, die sie gleich gut argumentieren vertreten können. Nicht, dass nur eine Seite argumentiert, alle Seiten müssen gleich gut argumentiert werden, damit wir uns als liberale demokratische Gesellschaft eine eigene Meinung bilden können.
Es gibt bestimmte Grenzen, die unter keinen Umständen überschritten werden sollten, und das gilt insbesondere für medizinische Freiheit und dem Grundsatz freiwilliger Zustimmung nach ausführlicher Information. Aber es gibt erkennbar „Druck von oben“. Im Grunde genommen ist es Nötigung, so dass mehr Menschen sich beugen. Und das ist etwas, worüber wir alle innehalten und nachdenken sollten.

Uwe Alschner: Nachdenken, Herr Monotti, ist das Stichwort. Verzeihen Sie mir, dass ich Sie zu Beginn unseres Gesprächs nicht ausführlich vorgestellt habe, aber der Grund, warum ich mit Ihnen sprechen wollte, ist, dass Sie eine sehr reflektierte und sehr gelehrte und intellektuelle Person sind, wenn ich das sagen darf. Sie sind eine sehr wichtige, um nicht zu sagen prominente Figur in der britischen Gesellschaft. Sie leben in London, und Sie geben Ideen Raum, aktuelle Narrative zu hinterfragen, und so bin ich auf Ihren Kanal gestoßen. Sie betreiben also einen Telegram-Kanal. Aber nach meinen Recherchen, die ich angestellt habe, nachdem ich mich entschlossen hatte, Sie um die Ehre eines Interviews zu bitten, sind Sie von Anfang an ein sehr, sehr wacher und kritischer Mensch gewesen. Ihr Hintergrund ist in der Architektur, aber Sie haben viele andere Interessen,… Filmproduktion ist eine davon, wie ich erfahren habe. Doch die Architektur ist ein Themengebiet, das, wenn ich den Begriff der Architektur richtig verstehe, mit Struktur zu tun hat und mit Stabilität und Form, aber es hat auch mit künstlerischem und freiem Denken zu tun mit sogar einem spielerischen Moment, wenn man das sagen kann. Also das Gestalten von Räumen.

Und natürlich ist das etwas, das sehr eng mit dem Konzept der Demokratie verwandt ist, denn Demokratie ist etwas, das aus Städten entstanden ist. Und Städte sind wiederum Orte, an denen Menschen zusammenkamen, sich zusammenschlossen, um zusammen zu leben, und auch um einen offenen Raum für Meinungsbildung zu gestalten. Daher ist es folgerichtig, dass Sie jemand sind, der kritisch ist, der das aktuelle Narrativ in Frage stellt. Und was ich verstanden habe, ist, dass die Absicht dahinter ist, wirklich sicherzustellen, dass das, was getan wird und was entschieden wird, vernünftig und gut für die Gesellschaft ist, und nicht nur für Partikularinteressen. Dies vorausgeschickt: Würden Sie uns bitte eine persönliche Einführung geben. Was ist Ihr Hintergrund, abgesehen von dem, was ich beschrieben habe? Und wie kam es dazu, dass Sie aufmerksam und aktiv wurden, um Fragen zu stellen?

Robin Monotti: Gerne. Ich werde etwas ausholen. Ich werde mich auf das Nötigste beschränken, aber doch etwas Kontext herstellen. Wir wurden in ein Filmprojekt involviert, und wir gründeten dazu im Jahr 2016 eine Firma. Der Film heißt im Original »The Book of Vision«, und tatsächlich ist der Kameramann ein Deutscher, er heißt Jörg Widmer. Er hat mit Terrence Malick gearbeitet, Buena Vista Social Club für Wim Wenders gemacht und er ist ein Meister seines Fachs. Er ist sicherlich ein deutscher Meister der Kinematographie. Ich erwähne das, weil dieser Film vor allem die Geschichte der Medizin zum Thema hatte. Und eine Geschichte der Medizin, die tatsächlich sehr stark im 18. Jahrhundert in Deutschland verwurzelt ist, basierend auf einem echten Arzt. Ich meine, es war Preußen, basierend auf dem preußischen Arzt [Dr. Johan Anmuth]. Der Regisseur gab uns das Drehbuch, und wir hatten das Gefühl, dass es ein sehr wichtiges Drehbuch war, um bestimmte Fragen über die Richtung zu stellen, welche die Medizin eingeschlagen hat. Nicht unbedingt, um Antworten zu geben, sondern Fragen in einem historischen Kontext zu stellen. Der Film ist also auch ein Historienfilm, er geht zurück in diese Zeit der Geschichte in Preußen. Im Kern geht es um einen Arzt, oder verschiedene Ärzte, und den Patienten. Es geht um die Arzt-Patienten-Beziehung, und wie sich diese verändert. Im Lauf der Geschichte änderte sich das, und wir gewannen Dinge, aber wir verloren andere Dinge.

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Also die Idee, im Wesentlichen die Philosophie der Medizin, ist etwas, das mich seit 2016 auf professioneller Ebene begleitet. Der Film ist fertig und wurde letztes Jahr als Eröffnungsfilm der Kritikerwoche der Biennale in Venedig präsentiert, Jörg Widmer war auch anwesend. Ich habe diese Welt beruflich bewandert, nachdem ich eine Pause von der Architektur gemacht habe, um einem anderen Interesse nachzugehen.
Was dann passierte, ist, dass wir einige der ersten Leute waren, die es sich einfingen. Man sagt, man fängt es sich nicht ein… Das [SARS-CoV-2] Virus hat sich in uns repliziert und wir wurden krank. Wir, ich meine, vier Mitglieder meiner Familie, vier von sechs von uns. Zwei Kinder, verschiedene Symptome, Ausschlag, hohes Fieber, Sie wissen schon, Magenprobleme und all das, aber vollständige Genesung innerhalb von einer Woche, keine Behandlung, nichts. Vielleicht etwas Vitamin C, oder ein paar Dinge, die man Kindern gibt, aber eigentlich gar nicht viel.

Und dann gab es zwei Erwachsene, die zu unterschiedlichen Zeiten erkrankten hatten. Die andere Person hatte es eine Woche vor mir entwickelt und dann bekam ich es auch.
Wir hatten hohes Fieber, wir entwickelten eine beidseitige Lungenentzündung, es begann Ende Dezember 2019 über den Jahreswechsel, und wir riefen einen Arzt. Der Arzt sagte sofort: „Es ist ein Virus, Sie haben eine beidseitige Lungenentzündung. Ich empfehle Ihnen ein CPAP-Beatmungsgerät, Vitamin C, das sind Probiotika, die, wie ich finde, auch sehr wichtig für unser Immunsystem sind.“ Oft sprechen wir nicht darüber, wie wichtig es ist, eine sehr vielfältige Bakterienflora zu haben, daher Probiotika.
Wir hatten unterschiedliche Symptome in dem Sinne. Die eine Lungenentzündung war viel weiter fortgeschrittene, und meine war weniger fortgeschritten. Daher bekamen wir zwei verschiedene Dinge. Die fortgeschrittenere Lungenentzündung bekam Azithromycin. Einfach weil der Arzt sagte… – es war glaube ich Anfang Januar 2020, oder Ende Dezember – der Arzt sagte: „Hören Sie, ich weiß nicht genau, was für ein Virus es ist. Also, ich werde Ihnen das geben, weil es ein Breitspektrum-Antimikrobikum ist. Es ist wahrscheinlich, dass es etwas bewirkt. Und ich werde Ihnen Augmentin geben.“ Das eine ist ein Bakteriostatikum, Azithromycin ist jetzt viel geläufiger geworden im öffentlichen Bewusstsein. Mein Fall war weniger schwer, und ich bekam Augmentin, das ist ein milderes Antibiotikum.

Am nächsten Tag dachte ich: „Wenn das Fieber von über 40 nicht sinkt, sind wir in Schwierigkeiten. Ich will wirklich nicht ins Krankenhaus, schon gar nicht wegen einer Atemwegsinfektion, aber ich will gar nicht ins Krankenhaus, Punkt. Aber wenn das. nicht besser wird…“ Nun, eineinhalb Tage später beginnt die Temperatur zu sinken, und sie sinkt jeden Tag um ein halbes Grad, aber konstant, bis wir eine langsame, aber stetige Genesung erreichen, ohne alle der derzeit bekannten Dinge. Ich weiß, Sie haben mit Tess Lawrie und Pierre Kory gesprochen, die Ivermectin empfehlen. Das hatten wir nicht, aber wir hatten diese Antibiotika, und Bakteriostatika.

Wir haben uns also erholt. Und ich wusste damals, im Januar 2020, viele Monate vor den Lockdowns, wusste ich schon, dass es etwas gab, was hartnäckig war, aber was man behandeln kann. Ich war einer der ersten, der sagte: „Seht, diese Antibiotika funktionieren.“ Und als Dr. Zelenko anfing, über Hydroxychloroquin und Azithromycin plus Zink zu sprechen, da habe ich gesagt… Denn ich habe einen Freund, der bei Pfizer arbeitet, und ich schickte ihm eine Nachricht, und ich fragte: „Was hältst du von Azithromycin und Augmentin?“ Ich wusste also, dass ich in meinen Nachrichten hatte, was es war, weil ich es vergessen hatte, ich sagte: „Lass mich nachsehen, was uns gegeben wurde.“,Und es war genau dasselbe.

Das war so eine Art Heureka-Moment: „Was Dr. Zelenko sagt, macht Sinn, denn wir haben es bekommen.“ Und ich kann Ihnen sagen, dass es funktioniert hat, denn wenn es nur ein natürliches Fortschreiten der Krankheit gewesen wäre, hätten ich und die andere Person, die erkrankt war, uns in unterschiedlichen Stadien erholt, weil die Erkrankung unterschiedlich weit fortgeschritten war. Eine Woche Unterschied, also hätten wir auch einen einwöchigen Unterschied in der Genesung gehabt. Aber die Genesung war genau, nachdem wir die Antibiotika bekommen hatten, und sie war synchron, sie war in der gleichen Zeit. So war es für mich ganz offensichtlich, dass dies einen starken Einfluss durch diese Antibiotika hatte.

Wir hatten zwar kein Ivermectin, aber die anderen Mittel wirken auch. Also die Vorstellung, dass wir eine unbehandelbare Krankheit hätten, klang für mich überhaupt nicht glaubhaft.

Später wurde ich auch mit der Frage konfrontiert: „Oh, aber wie kann ein Antibiotikum gegen das Virus wirken?“ Doch das Gespräch mit dem Arzt hatte ich schon im Dezember 2019 gehabt. Ich hatte auch gesagt: „Herr Doktor, Sie geben mir ein Antibiotikum, aber Sie sagen, es ist ein Virus,. Antibiotika wirken doch gegen Bakterien, heisst es doch… Aber Sie und ich wissen, dass sehr oft jede virale Infektion, wenn sie ernst wird, wenn sie sich weit genug im Körper repliziert, zu einer bakteriellen Infektion führt. Und das ist das Gefährliche daran, nicht wahr?“ Und der Doktor hat es in gewisser Weise bestätigt. Er sagte nicht direkt: „Ja, deshalb gebe ich Ihnen das“, aber er räumte es ein, er sagte: „Ja, das passiert oft“. Doch seine Kernaussage war: „Es wird funktionieren“ – und es hat funktioniert.
Ich habe also bereits früh gesagt: „Seht mal Leute, das ist vielleicht viral, aber ihr könnt die bakterielle Seite behandeln, und das ist eigentlich die Gefahr, wenn es um die Lungenentzündung geht.“ Wir haben dann entdeckt, dass es nicht alles war. Dieses Virus gelangte auch in den Blutkreislauf, und verursachte Probleme im ganzen Körper, wegen des Blutkreislaufs. Zu der Zeit habe ich begonnen, viel Wissenschaftliche Literatur zu lesen und stellte dabei fest, dass in den schwereren Fällen ein hoher Anteil an bakteriellen Rückständen im Blutstrom vorhanden war.

Es waren also eine Menge Bakterien im Blut, die dort eigentlich nicht sein sollten. Und das bestätigte prinzipiell zwei Entwicklungen. Einer davon ist, das Virale wird bakteriell, wenn man die Bakterien behandelt, behandelt man zumindest das, was man behandeln kann. Und für das Virale entdecken wir, dass Ivermectin dagegen wirkt, auch Zink und Hydroxychloroquin werden diese virale Replikation reduzieren,. In unserem Fall haben wir die bakterielle Seite behandelt. Aber das dritte Element betrifft Forschungen von einigen italienischen Forschern, die von der Europäischen Kommission bezahlt wurden. Ich erinnere mich an einen von ihnen, weil es in seinem Labor in Italien durchgeführt wurde. Das Labor heißt CranioMed. Cranio bedeutet eigentlich Schädel auf Italienisch, CranioMed, und der Leiter heißt Carlo Brogna.

Und es gibt andere, deren Namen ich vergessen habe, es ist nicht nur er, aber ich glaube, er war es. Und es wird von der Europäischen Kommission finanziert. Und diese Forschung wurde veröffentlicht, wo man zeigte, dass sich dieses Virus tatsächlich in Bakterien repliziert, im menschlichen Körper. Das ist also ein weiteres Element, das darauf hinweist, dass, obwohl die Bakteriostatika oder Antibiotika die virale Replikation in den menschlichen Zellen nicht unterbinden können, aber sie können sie in den Bakterien im Körper beeinflussen, sie können ihre Replikation in den Bakterien im Körper stoppen.

»Leider neigen wir dazu,
eine Schwarz-Weiß-Denke zu haben.

Auch in der Medizin.«

Also leider neigen wir dazu, eine Schwarz-Weiß-Denke zu haben, auch in der Medizin. Schubladen, es ist entweder ein Virus oder es ist ein Bakterium, und man bekommt entweder das, oder man bekommt entweder jenes, und Ivermectin, „oh, das ist gut, gegen Würmer in Pferden, aber es ist lächerlich zu behaupten, dass es auch für Menschen funktioniert“. Die Dinge sind kompliziert, vor allem, wenn es um den menschlichen Körper geht, vor allem, wenn es um diese Komponenten geht, sie tun vielleicht 10 Dinge, wenn nicht sogar 100 Dinge in Ihrem Körper, und von diesen 100 gehen vielleicht 70 gegen die Replikation eines Virus, vielleicht gehen 20 gegen die Bakterienreplikation… Wir wissen es nicht wirklich, weil es eine Menge Komplexität gibt, aber was wir sagen können, ist, ob es funktioniert oder ob es nicht funktioniert.

Um auf meinen Fall zurückzukommen, ich wusste, dass es diese Behandlung gab, die funktionierte. Also argumentierte ich: „Leute, man sagt euch, dass ihr hilflos seid. Wir sind nicht hilflos.“ Und dann begannen die Leute, mich zu kontaktieren und sagten: „Mein Arzt will mir das Antibiotikum nicht geben.“ Wir wissen jetzt, dass die Leute sagen, Azithromycin wirkt, ein anderes Bakteriostatikum aus der gleichen Klasse ist Clarithromycin. „Man verweigert es mir.“ Und ich denke: „Moment mal. Was ist denn hier los?“ Die Ärzte weigern sich, bestimmte Dinge zu verschreiben, die dem Patienten helfen könnten, auf Anraten von jemandem, der weiter oben auf der Leiter steht, und so habe ich mir die WHO-Dokumente angesehen, die ursprünglichen WHO-Dokumente. Und die ursprünglichen WHO-Dokumente sagten eindeutig, dass man bei dieser Art von Infektionen… In dem Moment, in dem es schwer wird, muss man ziemlich schnell sein und ein Breitspektrum-Antimikrobikum geben.

Und das war März 2020, wenn nicht sogar etwas früher… Das erste WHO-Dokument war sehr, sehr klar. Es gibt also ein offizielles Dokument der WHO, in dem es heißt: „Ihr müsst den Leuten diese Mittel geben, denn wenn man eine Lungenentzündung bekommt, wenn man eine Atemwegsinfektion bekommt, werden die Leute sterben.“ Und dann gibt es die Ideen, die in den Medien kursieren, bestimmte Beamte fangen an, bestimmte Dinge zu sagen, die Journalisten fangen an etwas zu schreiben,… Und diese beiden Dinge entfernen sich voneinander, bis zu dem Punkt, dass die Leute mich fragten: „Kennen Sie einen Arzt, der mir ein Antibiotikum geben würde?“

Dann habe ich jemanden gesucht und konnte sagen: „Diese Person wird es dir geben.“ Ein paar Mal habe ich das gemacht, in dem Sinne, dass ich gesagt habe: „Schau, ich glaube, dieser Arzt wird es dir geben“, und ich habe einen Kontakt angegeben. Und dann hatte ich Bedenken: „Wenn diesen Leuten etwas zustößt… Ich bin kein Arzt, ich gebe nur einen Kontakt, aber ich bin beteiligt.“ Also habe ich versucht, in diesen Fällen herauszufinden: „Was ist mit dem Patienten passiert?“ Und ich erfuhr, nachdem sie das Antibiotikum, Azithromycin, bekommen haben, hat sich die Krankheit verändert. Sie veränderte sich zum Besseren… Bis zu diesem Tag waren wir verzweifelt, wir wussten nicht, was wir tun sollten, und dann drehte es sich plötzlich. Es bestätigte sich, was wir durchgemacht hatten.
Ich hatte also in der Situation einen Bericht aus erster Hand, der mir ein gewisses Maß an Sicherheit gab, weil die Symptome genau so waren, wie die COVID-Symptome beschrieben wurden. Dieses Element von dem, was dann das Zelenko-Protokoll wurde, das Azithromycin-Element, ich hatte erlebt, wie es funktionierte, aber auch das grundlegende antibiotische Element.

Carlo Brogna und CranioMed haben die Forschung gemacht und sie haben alle Antibiotika aufgelistet, die die Replikation von SARS-CoV-2 in Bakterien abtöten. Sie haben also tatsächlich bestätigt, welche das tun. Es gibt also definitiv ein bakterielles Element. Die Frage ist, was ist mit dieser Forschung passiert? Warum wurde sie nicht von Fachleuten begutachtet? Sie wissen, dass dies eine ernsthafte Studie ist, die von der Europäischen Kommission finanziert wurde. Sie steckt immer noch in einem Peer-Review fest, den sie nie erhalten hat. Vielleicht ist es schwierig, ein Peer-Review durchzuführen, oder vielleicht gibt es kein Interesse. Warum hat es nicht die Top-Journale erreicht? Denn wenn ich davon weiß, und wenn es zu dem passt, was ich erlebt habe… Als nächstes hieß es: „Bleibt zu Hause.“

Das war Ende März, Anfang April. Und da dachte ich schon wieder: „Die Behandlung funktioniert doch. Warum sagen sie, dass sie nicht funktioniert?“ Und warum heisst es: „Die Leute müssen zu Hause bleiben“? Moment mal, das Wetter wird besser… Wenn Sie in die Sonne kommen, werden Ihre T-Zellen stimuliert, die die ersten Hilfe leisten, und die natürlichen Killerzellen. T-Zellen sind die Ersthelfer des Immunsystems, sie sind diejenigen, die aktiv werden, wenn Sie einen Infekt neutralisieren. Das ist lange bevor Antikörper ins Spiel kommen. Aber plötzlich sprechen alle Medien und Journalisten nur noch von Antikörpern.

Nochmals, das ist eine Fehlinformation, Antikörper spielen später bei schweren Erkrankungen eine Rolle, aber wenn Sie einen Infekt tatsächlich früh abwehren wollen, dann müssen Ihre T-Zellen aktiv sein. Und die T-Zellen sind aktiv, wenn genügend Vitamin D im Blut vorhanden ist. Wenn es nicht genug ist, werden sie nicht aktiv und man kann eine sehr schwere Krankheit bekommen. Dies wird also zu einem der Schlüsselelemente des Unterschieds zwischen einer schweren Infektion und einer milden, möglicherweise sogar so mild, dass Sie nicht einmal bemerken, dass Ihr Körper das Virus fertig neutralisiert hat, denn Sie sind gesund. Sie können das Virus haben und gesund sein, wenn Ihr Immunsystem sehr stark ist.

Der Unterschied ist in vielen Fällen, ob die Leute genug Vitamin D in ihrem Körper haben, was von einer Reihe von Faktoren abhängt. Einer davon ist die Exposition gegenüber der Sonne. Das ist sehr wichtig. Ein anderer ist die Vielfalt der bakteriellen Flora in Ihrem Verdauungssystem. Je mehr Vielfalt, desto mehr Vitamin D wird in Ihrem Blutkreislauf in Ihrem Körper sein, und desto besser funktioniert Ihr Immunsystem.
Also noch einmal, das war die zweite Fehlinformation, die uns von oben gegeben wurde. Ich wusste es intuitiv, aber ich habe es nachgeschlagen, um es noch einmal zu überprüfen. Und alles, was ich nachgeschlagen habe, bestätigte, dass die T-Zellen bei dieser Art von Krankheit von essentieller Bedeutung sind. Zwei mal erhielten wir Anweisungen, und zwei mal waren diese falsch. Da fangen Sie an zu überlegen, ob wir es mit Leuten zu tun haben, die keine Ahnung haben. Aber dann, wenn es drei Fälle werden und man uns erzählt, dass asymptomatisch Infizierte die Krankheit verbreiten, und Sie überprüfen das hinsichtlich aller wissenschaftlichen Beweise vor 2019 an, dann erkennen Sie, dass dies nie der Fall war, zumindest nicht in einer irgendwie erkennbaren Weise. Es mag möglicherweise passieren, aber nicht in einer Weise, dass es wirklich als Übertragungsrisiko relevant für die öffentliche Gesundheit ist.

Und dann wurden es vier Falschaussagen mit der Verwendung von Gesichtsmasken. Die Idee, dass eine gesunde Person ohne Symptome, die eine Gesichtsmaske trägt, eine andere gesunde Person mit der Gesichtsmaske schützen wird, ist eine absurde Idee! Es sind zwei gesunde Menschen! Es wird kein Problem mit diesen beiden Menschen geben, egal, was man von der wissenschaftlichen Fähigkeit der Maske hält. Dies wurde dann durch die DANMASK-Studie in Dänemark ziemlich klar nachgewiesen: Masken machen praktisch keinen statistisch signifikanten Unterschied, mit einer N-98-Maske, und wo den Leuten zuvor gezeigt hatte, wie man sie richtig anlegt. Was noch einmal einen erheblichen Unterschied macht, was uns aber jetzt nicht interessieren soll.

Der Punkt ist: wenn zwei Menschen gesund sind, gibt es da kein Problem. Und tatsächlich zeigen einige Studien, dass, wenn jemand gesund ist und sein System in der Lage ist, das Virus zu neutralisieren, es sogar so sein kann, dass sie eine gewisse Form von Immunität übertragen, wenn sie in engem Kontakt mit jemand anderem sind. Es scheint möglich, Information zu übertragen, die niemals zur Entwicklung einer Krankheit führen wird, aber möglicherweise zum Beginn der Erkennung dieses bestimmten Virus durch die T-Zellen beiträgt. Sie könnten damit angelernt werden, wenn ein so genannter asymptomatischer Träger, der im Grunde eine gesunde Person ist, nur geringe Spuren des Virus beherbergt.

Wie diese Informationen auftauchten, eine nach der anderen, machte ich mich daran, sie in der Literatur zu überprüfen, und es waren alle unkorrekte Informationen, während jene Leute, die korrekte Informationen präsentierten, keine Plattform bekamen. Weil ich durch meine persönliche Erfahrung weniger angsterfüllt und emotional war sondern bewusst, konnte ich eine andere Perspektive zum Gesamtbild beitragen, anders war als die der Leute, die fürchteten, es könne die schwarze Pest sein und alle müssten sterben. Und ich sagte: „Schaut, es wird nicht jeder sterben, weil man es behandeln kann.“

So bin ich also in die Sache hineingeraten. Und irgendwann beschloss ich dann: „Okay, lasst uns sehen, was hier los ist, und lasst uns auf drei grundlegende Prinzipien einigen, um zu versuchen, aus der Situation herauszukommen.“

Also Prinzip eins: aufhören, asymptomatische Menschen zu testen. Und ich war auch einer der ersten, der sich mit dem sogenannten Bayes-Theorem beschäftigt hat: Wenn man bei asymptomatischen Menschen auf etwas testet, ist die Chance, dass man bei einer großen Anzahl von Menschen etwas findet, selbst wenn der Fehleranteil im Test, nur bei 1% oder 0,4% liegt, hoch. Wenn man eine große Anzahl von Menschen testet, während die Prävalenz der Krankheit eher niedrig ist, also um oder weniger als 1%, (es ist selbst bis 30% gültig, aber wir waren hier eher um 1%), also mit der Prävalenz von etwas wie COVID-19, wird nach den Gesetzen der Mathematik das Ergebnis sein, dass Sie über 90% falsch-positiv Getestete erhalten.

Das erzeugt aber ein enormes Maß an Angst, und zwar eine Angst, die sehr destruk tiv ist sowohl für den Einzelnen als auch die Gesellschaft. Der Kernpunkt hierbei ist, dass es nicht nötig ist, asymptomatische Menschen zu testen. Denn wenn man gesunde Menschen auf etwas testet was zwar vorhanden ist, aber nicht ansteckend, dann ist es gut, wenn sie es weitergeben, denn was sie weitergeben, ist tatsächlich Immunität.

Damit müssen Sie nicht einverstanden sein, aber auf jeden Fall sind es gesunde Menschen. Also: hören Sie auf, Asymptomatiker zu testen. Dadurch reduzieren Sie die Angst, indem Sie die Angst reduzieren, reduzieren Sie den Drang der Leute, sich beim ersten Anzeichen irgendeiner ähnlichen Grippe voller Angst ins Krankenhaus zu stürzen, wodurch das Krankenhaus ins Chaos gestürzt wird, wenn es viele tun. Also müssen Sie diese Angst beseitigen.

Nummer zwei, was etwas Vorlauf erfordert: Es gibt eine klare umgekehrte Korrelation zwischen dem Anteil von Vitamin D im Blut und dem Aufkommen von Atemwegserkrankungen. Das gilt in der nördlichen Hemisphäre, also in Deutschland oder Großbritannien oder sogar Italien, aber das gilt für alle Länder, das gilt auch für Saudi-Arabien. Der Gehalt von Vitamin D im Blut ist um die Mitte des Winters herum, also bei uns Januar, Februar, am niedrigsten. Danach geht der Spiegel wieder nach oben, wenn die Sonne wieder hoch genug steht, um über die Haut leicht Vitamin D zu erstellen. Also haben wir im Winter einen Tiefpunkt von Vitamin D, und wenn Sie sich die Inzidenz von Atemwegserkrankungen einschließlich der Inzidenz von jedem Coronavirus, nicht nur von SARS-CoV-2 ansehen, finden Sie, dass die beiden Graphen eine Korrelation aufweisen. Die Spitze der Atemwegserkrankungen ist der Tiefpunkt des Vitamin D.

Es gibt eine offensichtliche Korrelation. Wir tun gut daran, daraus zu lernen, da wir wissen, dass die T-Zellen auch auf das Vitamin D angewiesen sind, um sich selbst zu aktivieren und um sich schneller durch den menschlichen Körper zu bewegen, um den Ort der Infektion schneller zu erreichen und schneller mit ihr fertig zu werden. Das alles wissen wir also. Es sind genug Informationen, um festzustellen, dass wir eine Intervention im Bereich der öffentlichen Gesundheit brauchen, dergestalt, dass wir im Winter ausreichend hohe Vitamin-D-Spiegel in der Bevölkerung brauchen. In vielen Ländern, in Skandinavien, tun sie Vitamin D in die Milch und ins Brot, so dass die Leute es gar nicht bemerken, wie sie es zu sich nehmen. Und das sollten wir als Gesellschaft tun, wenn wir wissen, dass wir hier ein Problem haben. Und ich denke, es ist offensichtlich, dass wir dieses Problem haben.

Und das dritte Element lautet: Nehmen wir an, dass Element eins und zwei nicht funktioniert haben in dem Sinne, dass Sie nicht asymptomatisch bleiben, sondern Symptome entwickeln. Element zwei zufolge, Sie hatten kein Vitamin D, Sie werden krank, es kann COVID-19 sein. Okay. Dann bitten Sie ein Familienmitglied: „Geh zur Apotheke an der Ecke, hol mir den Test.“ Heutzutage gibt es viele Tests. Tests können also sinnvoll sein, und zwar für Menschen mit Symptomen. Sie machen den Test, der Test fällt positiv aus, es besteht die Möglichkeit, dass Sie COVID-19 haben, wenn der Test stimmt ist. Wenn die Symptome und der Test auf Covid hindeuten, dann kann die Apotheke Ihnen direkt die Behandlung anbieten.

Vergessen Sie die Impfstoffe, das ist eine ganz andere Frage, zu der man seine eigene persönliche Meinung haben kann, je nach der persönlichen Geschichte und der besten Interpretation und den Informationen, die jeden Tag neu hinzukommen. Aber vergessen Sie das für eine Minute und machen Sie sich klar, dass Sie mit diesen Möglichkeiten nicht in ein Krankenhaus gehen müssen, weil die Behandlung funktioniert. Die frühe Behandlung ist wirksam!

Es gibt tatsächlich jemanden, der in meinem Kanal sehr präsent ist, das ist Dr. Mike Yeadon, Ex-CSO und VP bei Pfizer, Doktor der Toxikologie. Und ich glaube nicht, dass ich ihn falsch repräsentiere, wenn ich behaupte, dass er mir wahrscheinlich zustimmen würde: Mit dem Wissen von heute können wir sagen, dass COVID-19 eine der am besten behandelbaren Krankheiten in der Welt ist, wenn nicht sogar die am leichtesten behandelbare. Damit bestreite ich nicht, dass die Erkrankung ernst ist, wenn man sie nicht behandelt. Dann ist sie sehr ernst! Wenn man Covid-19 nicht behandelt, kann es sehr ernst sein. Ohne Behandlung und wenn man nicht genug Vitamin D im Körper und ein geschwächtes Immunsystem hat, kann sehr ernst sein.

Aber wenn Sie es im frühen Stadium behandeln, wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie es haben könnten, wenn Sie Symptome entwickeln und den Test gemacht haben, und die Apotheke um die Ecke, ein Freund von Ihnen oder ein Familienmitglied kann Ihnen einfach das Behandlungsset kaufen. Selbst wenn es so einfach wäre wie ein Ziverdo-Kit, das es in Indien gab. Bevor sie irgendein Problem haben, haben sie dieses Paket gegeben. Dann schaffte man das Set ab, die Impfungen begannen und plötzlich gab es ein Problem in Indien. Das Paket bestand aus Zink, Ivermectin und Doxycyclin.

Also man hat ein Zink-Element, das die virale Replikation hemmt, man hat ein Zink-Ionophor, welches das Zink [in die Zellen bringt, um sie widerstandsfähig] zu machen, und dann hat man ein antibiotisches Element. Inzwischen ist es wahrscheinlich, es kann sogar ausreichen, Ivermectin als Ausgangspunkt zu haben, und dann vielleicht ein zweites, wenn das irgendwie nicht funktioniert.
Wir können als Gesellschaft ganz einfach effektiv mit diesem Problem umgehen und sogar Todesfälle weitgehend reduzieren. Ich würde argumentieren, dass jemanden, der keine anderen gesundheitlichen Probleme hat und der sich nicht in einer total immungeschwächten Phase seines Lebens befindet, was vielleicht das Alter oder andere Krankheiten sein könnten, dann müsste eigentlich niemand an diesem Virus sterben sollte, wenn man es behandelt. Und wenn man den Behandlungssatz ambulant über die Apotheken verteilt, ist das Problem gelöst.

Also das machte für viele Leute Sinn, diese drei Punkte. Also sagte ich: „Okay, geben wir dem einen Namen. Nennen wir es das Monotti-Protokoll, ich werde ihnen meinen Namen geben: Monotti-Protokoll.“ Erstens: Stoppt die asymptomatischen Tests. Zweitens, Vitamin D im Winter, bringen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel hoch, damit Sie die asymptomatische Person bleiben und nicht kranke werden. Und drittens: ambulante Behandlungskits in den Apotheken.
Noch bevor wir irgendeine Diskussion über Impfungen führen müssen, gibt es bereits eine Lösung, die effektiv ist und die Todesfälle auf praktisch Null reduzieren wird. Ich glaube praktisch null, denn ich glaube, dass eine Kombination dieser Teile, einschließlich Ivermectin, wahrscheinlich gut genug ist, um das Virus in ein normales „Ich habe mir ein Grippevirus eingefangen und bin wieder gesund geworden. Ende der Durchsage.“ Kein Problem.

»Diese Krise, in der wir stecken,
ist viel größer als die Krise eines Virus«

Bevor man mir nun vorwerfen kann, „Oh, du sagst, wir tun nichts und lassen alles laufen und schauen zu, wie Menschen sterben.“ Stop! Hören Sie mir zu: Ich habe nie gesagt, dass COVID-19 nicht existiert. Ich habe nie gesagt, dass es SARS-CoV-2 nicht gibt. Ich habe nie gesagt, dass es nicht schwer verlaufen kann. Ich habe nie etwas dergleichen gesagt. Ich habe nie gesagt, dass wir einfach zusehen sollten, wie Menschen sterben.
Ich habe aber gesagt: Monotti-Protokoll. Eins, zwei, und drei, und das… Und wir haben die Gesellschaft verteidigt. Das ist eigentlich der Titel eines der Bücher von Foucault, Michel Foucault, das war „In Verteidgung der Gesellschaft“. Ich glaube also, dass die Gesellschaft im Moment in einer tiefen Krise steckt, und diese Krise ist viel größer als die Krise eines Virus. Wir alle,… und Sie machen das offensichtlich bereits sehr gut, aber wir alle müssen einen Beitrag leisten, die Gesellschaft zu verteidigen. die Gesellschaft zu verteidigen, Denn wenn wir sie nicht verteidigen, werden wir sie verlieren. Wir werden die Gesellschaft verlieren, wie wir sie kannten, und an die wir uns gewöhnt haben. Wir wurden beinahe verzogen, in dem wir uns Glauben machten, dass ist in einer liberalen Demokratie vielleicht gelegentlich mal irgendein schlechter Politiker auftaucht, dann muss man ihn in seine Schranken weisen. So ist die Welt nun mal, aber ansonsten kümmert sich jeder um seine Interessen.

Nein, wir stehen jetzt an einem Scheidepunkt. Wenn wir als Gesellschaft nicht alle Verantwortung übernehmen, werden wir sie verlieren. Und warum? Weil die Politiker es nicht für uns tun. Und die Journalisten tun es auch nicht. Das ist also der Punkt, an dem wir als eine Art horizontale Ebene der Gesellschaft, Fachleute wie auch Nicht-Fachleute. Ich hoffe, dass auch Studenten sich uns anschließen werden, Musiker, Künstler… Wir alle müssen dafür eintreten, was unsere Werte wirklich sind, und nicht zulassen, dass Interessen, die nicht dem Querschnitt der Gesellschaft entsprechen, sondern die vertikale Interessen sind [also hierarchische Interessen, Eliten], jetzt das Gespräch dominieren.

Uwe Alschner: Ja. Vielen Dank dafür, aber das bringt uns, glaube ich, an einen Punkt, an dem man merkt, und ich bin sicher, dass Sie auch mit einer solchen Situation konfrontiert waren, dass, wenn man diesen ziemlich gesunden Menschenverstand, diese sehr reflektierte und logische Begründung, wie man Covid behandeln sollte und es im eigentlichen Sinn in die richtige Perspektive einordnet, dann kann es sein, dass Sie mit einer heftigen Gegenreaktion rechnen müssen werden, was uns dann zu mehreren anderen Fragen bringt. Die eine ist, wie man diese Gegenreaktion vermeiden kann? Ich weiß nicht, was Sie darüber denken, aber vielleicht, indem man zuerst sicherstellt, dass das, was man veröffentlicht, vernünftig ist und mit Quellen belegt ist, bevor man es veröffentlicht hat. Aber das andere ist auch, sich der Möglichkeit zu stellen, dass dies etwas ist, was in der Tat, so wie es läuft und so wie es gehandhabt wurde und jetzt wird, anderen Interessen dienen könnte. Und Sie haben das „vertikale Interesse“ als Begriff erwähnt, aber vielleicht können Sie das näher erläutern. Sie sind ein sehr erfolgreicher Mann, Ihr Werk ist preisgekrönt, Ihre Architektur, aber auch andere Projekte, die Sie übernommen und zum Erfolg gebracht haben. Daher haben Sie auch viel zu verlieren. Trotzdem engagieren Sie sich hier, und Sie haben erklärt, warum. Doch was tun Sie, um die zerstörerische Wirkung, die auf Sie zukommen kann, zu minimieren?

Robin Monotti: Nun, Sie haben ein paar wichtige Punkte angedeutet. Ich denke, dass zu den Werkzeuge der Verleumdung immer die gleichen sein werden. Man wird versuchen, sie als Rechtsextrem zu brandmarken, als Impfgegner oder als Corona-Leugner. Das sind die üblichen Etiketten, die man Ihnen anheften wird.
Es ist durch meinen Output ziemlich klar geworden, dass ich nicht prinzipiell gegen alle Impfungen bin. Ich habe nie etwas veröffentlicht, was das behauptet. Ich bin besorgt darüber, dass die aktuellen Impfstoffe zu einer Menge Nebenwirkungen führen, und ich bin äußerst besorgt darüber, dass Politiker und Journalisten die Zahlen herunterspielen und nicht zur Kenntnis bringen… bestätigte Zahlen, in dem Sinne, dass es offizielle Zahlen der Europäischen Union sind, aus EudraVigilance, die wiederum sehr schwer zugänglich sind. Man macht es sehr schwer, die Zahlen tatsächlich zu finden. Doch wenn man sie anschaut, sind es enorme Zahlen von Todesfällen. Wenn dann Leute sagen, „oh aber das muss man ins Verhältnis setzen…“ Moment mal. Wir haben das noch nie gemacht. Wann immer ein neues pharmakologisches Produkt eingeführt wurde, bei dem nur wenige Menschen starben, wurde es zurückgezogen, bis klar war, was die Ursache war.

Und hier reden wir über Opfer in der Größenordnung eines kleinen Krieges. Wir schauen wirklich auf eine äquivalente Anzahl von Todesopfern eines kleinen Krieges, aber niemand spricht darüber. Das Wissen und das Bewusstsein, dass wir es mit einer beunruhigenden Situation zu tun haben, in der unschuldige Menschen tatsächlich sterben, sogar junge Menschen, die praktisch kein Risiko haben, an COVID-19 zu sterben, durch die experimentellen Injektionen sterben. Dabei kann ich nicht mehr ruhig bleiben.
Es geht nicht um meine eigene Betroffenheit. Es gibt ein starkes Gefühl von Gerechtigkeit, von Solidarität, und auch [von Pflicht]: wenn ich eine Stimme habe, muss ich sie benutzen. Auch wenn es nur eine unbedeutende Stimme im Vergleich anderen Stimmen ist. Aber wenn ich das nicht tue, kann ich nicht einfach mit mir selbst leben und denken, ich habe das beste Leben gelebt, das ich hätte leben können. Ich werde immer zurückblicken und sagen: „Weißt du was, in dieser Zeit, Robin, wusstest du, was vor sich ging, und du hattest Angst, es auszusprechen, weil dir dies oder jenes passieren könnte. Aber war das richtig?“

Die Frage lautet: „War es das Richtige?“ Und meine innere Stimme sagt: „Nein.“ Wenn ich weiß, dass etwas nicht richtig ist, muss ich es sagen. Und das ist wichtiger als die Auswirkungen auf mich, die möglich sind. Ich bin mir bewusst, dass es sogar sehr ernste Auswirkungen geben kann. Aber ich sage: solange sich genug von uns entscheiden, ihre Stimme zu erheben, werden wir die Last der Auswirkungen teilen! Und eines Tages werden wir wahrscheinlich darüber lachen, weil wir solidarisch waren. Ich würde sagen, dass dieser Instinkt menschlicher Solidarität zwischen uns, die wir uns entscheiden, unsere Stimme zu erheben, sehr stark ist. Und wir erkennen uns gegenseitig an, wir erkennen das Risiko, das wir alle eingehen. Und wann immer eine neue Person kommt und sich anschließt, begrüßen wir sie mit offenen Armen. Und sagen: „Du bist endlich… Du bist endlich… „, oder vielleicht nicht endlich, [es ist nie zu spät], sondern „Du bist willkommen, die Wahrheit zu sagen.“

Wenn ich weiß, dass etwas nicht richtig ist, muss ich es sagen. Und das ist wichtiger als die Auswirkungen auf mich, die möglich sind. Ich bin mir bewusst, dass es sogar sehr ernste Auswirkungen geben kann. Aber ich sage: solange sich genug von uns entscheiden, ihre Stimme zu erheben, werden wir die Last der Auswirkungen teilen! Und eines Tages werden wir wahrscheinlich darüber lachen, weil wir solidarisch waren.

Also ich denke, das Wichtigste ist, ein starkes Gefühl in dir zu empfinden dafür, was richtig und falsch ist. Das ist letztlich das, was dich antreibt. Aber auch das Bewusstsein für [Monströsität]… Eine der größten Schwierigkeiten besteht darin, dass die Ungeheuerlichkeit dessen, was geschieht, die Ungeheuerlichkeit der Verleugnung dessen, was geschieht, riesig ist.
Es ist daher sehr schwierig für jemanden, von einem Gefühl des Vertrauens in das, was ihm gesagt wird, zu einem Gefühl der Wachsamkeit zu wandeln. Hin zu „Moment mal. Das könnte eine der größten Lügen in der Geschichte der Menschheit sein.“
Denn diese Zahlen von Nebenwirkungen und sterbenden Menschen werden nicht zurückgehen. Sobald sie sich in eine Richtung bewegen, werden sie nicht… Es sei denn, man ändert das Produkt oder zieht es zurück. Aber es wird nicht plötzlich negative Zahlen geben.

Wir liegen weit in den Tausendern in Europa… Viele Tausend [Tote], sie werden weiter steigen. Also, je länger wir warten, desto mehr Menschen werden ihr Leben verlieren. Nicht jeder wird sterben, eine kleiner Anteil, aber immer noch Tausende von Menschen. Wenn wir über große Verbrechen im Sinne der Menschenrechte in bestimmten Kriegen, bestimmten ethnischen Säuberungen, bestimmten Massakern sprechen, sind die Zahlen kleiner. Die Menschen, die in diesen Situationen starben, sind zahlenmäßig kleiner als die Menschen, die jetzt sterben. Also setze ich diese Dinge zueinander ins Verhältnis und sage: „Schaut, das ist eine stark verschleierte, sehr stark verschleierte Version von etwas, das vielleicht sogar ein großes Verbrechen sein könnte.“ Und ich möchte in der Lage sein, das zu diskutieren. Vielleicht werde ich feststellen, dass ich mich geirrt habe. Ich hoffe, dass ich mich geirrt habe! Aber im Moment sehe ich mir diese Zahlen an und denke… Wissen Sie, als wir den Cutter-Zwischenfall mit dem Polio-Impfstoff hatten, dass bestimmte Chargen fehlerhaft waren, waren es, ich glaube, 10 Menschen, die gestorben sind. Und er wurde zurückgezogen, bis ermittelt wurde, was passiert war, welche Charge. Zehn Menschen. Jetzt haben wir viele Tausende und es werden immer mehr, aber es ist keine Rede davon, alles auszusetzen. Es heißt lediglich: „Dieses wurde ausgesetzt, jenes in jenem Land… “

Wie wäre es mit einer gesellschaftlichen Bewegung, die sagt: „Seht mal, bis wir genau wissen, was los ist, ist es vielleicht an der Zeit, all das tatsächlich auszusetzen und sichere Behandlungen zu verwenden.“ Denn diese Behandlungen, von denen ich spreche, Ivermectin, für dessen Entwicklung es einen Nobelpreis gab, sie stehen alle auf der WHO-Liste der essentiellen Medikamente, Hydroxychloroquin, WHO-Liste der essentiellen Medikamente, Azithromycin, erste Wahl bei Lungenentzündung. Sie stehen alle auf der Liste der essentiellen Medikamente der WHO, und es sind Mittel, die, so würde ich behaupten, fast zu 100 % wirksam sind. Fast. Natürlich ist nichts zu 100 % wirksam, aber darüber reden wir doch. Also warum reden wir nicht darüber? Die Menschen sterben nicht an den Behandlungen. Auch wenn es nur ein kleiner Prozentsatz ist, tun sie es nicht. Also gibt es offensichtlich eine bessere Alternative.
Ich glaube, dass die Wahrheit am Ende ans Licht kommt. Ich glaube, dass, wie man sagt, „Lügen kurze Beine haben“. Ich glaube, dass die Zeit die Wahrheit ans Licht bringen wird. Und so glaube ich, dass sich letztendlich die wahrheitsgemäße Version dessen, was vor sich geht, durchsetzen wird, wenn wir sie jetzt aussprechen. Denn diese Worte, die Sie und ich sprechen, werden, so hoffe ich, nicht ausgelöscht werden können. Und ich denke, dass es diese Worte sind, die die Wahrheit ans Licht bringen werden. Nicht unbedingt meine und Ihre, aber was wir als Gesellschaft artikulieren. Und das ist viel wichtiger als persönliche Nachteile.

Uwe Alschner: Ja. Ich danke Ihnen dafür. Und das bringt mich vielleicht zu dem letzten Punkt, den ich in diesem Interview besprechen möchte, wenn Sie erlauben. Sie waren maßgeblich daran beteiligt, wie ich schon sagte, einen Raum für Menschen zu schaffen, die über ihre Erfahrungen sprechen können, und einige von ihnen waren ziemlich prominent, sogar prominenter als Sie selbst. Ich beziehe mich also zum Beispiel auf Leute wie Eric Clapton, der, ich glaube, es war Ihr Kanal, auf dem er seine Erfahrungen nach der Impfung mitgeteilt hat. Und seitdem wurde nicht nur über diese Erfahrungen berichtet, sondern Mr. Clapton hat sich gemeldet und ein Interview gegeben, das auch auf Ihrem Kanal verfügbar ist. Würden Sie bitte erläutern, wie es dazu gekommen ist? Steht eine Absicht dahinter, Leute, die prominent sind, nach vorne zu bringen, um zu zeigen, dass das, was wir denken und was wir erleben, nicht nur auf uns beschränkt ist?

Robin Monotti: Ja. Als ich anfing, dieses Ausmaß an Zensur zu erleben, das ich vorher erwähnt habe. Im Grunde genommen habe ich auf eine fast schon leicht, nicht besonders tiefgründige Art und Weise auf Twitter bestimmte Artikel verlinkt, bestimmte Meinungen. Und dann kam es zu einem Stadium, in dem man bestimmte Dinge nicht mehr sagen durfte und man tatsächlich suspendiert wurde, weil jemand in einer Tech-Firma, vielleicht gar ein Praktikant, dort entscheidet, was eine Fachmann sagen darf und was nicht, gestützt auf irgendwelchen Richtlinien von jemand anderem, der möglicherweise ein finanzielles Interessen an der Festlegung dieser Richtlinien hat. In meinem Fall war es so… Ich habe Twitter tatsächlich als Suchmaschine benutzt. Ich habe eine Menge Artikel gepostet, die ich gelesen habe. Und anstatt dass ich sie vergesse, habe ich sie öffentlich geteilt. Es war also fast wie ein ausgesprochener Gedanke.

Und zu der Zeit konnte ich suchen. Also ich konnte sagen, „T-Zellen“, oder „Robin Monotti T-Zellen“ und es zeigt alles an, was ich gepostet hatte. So konnte ich leicht auf Dinge zugreifen und an einer wissenschaftlichen Debatte teilnehmen, als Amateur, aber als jemand mit wissenschaftlichen Interessen. Irgendwann war das nicht mehr möglich. Da habe ich mich nach anderen Plattformen umgesehen, bei denen das nicht der Fall war.
Und das passierte mir auf Twitter, auf Instagram, meine Beiträge wurden auf LinkedIn entfernt, wissenschaftliche Artikel, die ich gepostet habe, wurden als „Fehlinformationen“ entfernt. Das ist ein wissenschaftlicher Artikel, es kann keine Fehlinformation sein! Vielleicht ist es eine Wissenschaft, die in einem anderen Artikel richtig oder falsch bewiesen wird, und vielleicht widerspricht dann ein anderer dem anderen, aber so funktioniert Wissenschaft.

Es kann nicht nur eine Fehlinformation sein, es sei denn, sie wird zurückgezogen. Und es wurde nicht zurückgezogen.
Telegram bot eine Plattform, bei der ich nicht befürchten musste, dass all diese wissenschaftlichen Artikel, die ich verlinkt hatte, plötzlich gelöscht würden und meine eigene Art von internem Denkprozess, Suchmaschine, die ich mit anderen Leuten teilte, verschwinden würde. Und so begann ich mich zu entwickeln. Gleichzeitig ist die Person, von der ich glaube, dass ich am meisten über dieses ganze Thema der Wissenschaft des Immunsystems gelernt habe, tatsächlich Dr. Mike Yeadon. Ich wurde also ein Schüler von ihm in dem Sinne, dass ich versuchte, alles zu lernen, was er sagte, und versuchte, alles zu lesen, was er veröffentlichte.

»Schau, Mike Yeadon ist tatsächlich
auf Robin Monottis Kanal.«

Und er bekam eine Menge Aufmerksamkeit, und eine Menge der Probleme, die Sie vorher erwähnt haben, im Sinne von Anfeindungen, auf Twitter. Bis zu dem Punkt, dass es irgendwann… Irgendwann war es für ihn nicht mehr akzeptabel, auf dieser Plattform zu bleiben. Aber er hatte sich schon meine eigene Plattform auf Telegram angeschaut. Er war also dort und beschloss: „Okay, ich werde Twitter vergessen.“ Und er teilte nur bestimmte Dinge, die im Wesentlichen mich betrafen, auf meinem Telegram-Kanal.
Und zu diesem Zeitpunkt sagte ich: „Schau, du kannst gerne Informationen auf diesem Kanal teilen. Wenn wir Dinge nicht offen in Twitter teilen können, dann macht es hier.“ Und das war der Punkt, an dem die Leute, die sehen wollten, was Dr. Mike Yeadon sagte, als sie auf Twitter nach ihm suchten, sagten: „Schau, er ist tatsächlich auf Robin Monottis Kanal.“ Denn ich sagte: „Du kannst hier posten.“ Ich hatte bereits eine Reihe von Followern, er musste nicht bei Null anfangen, auch musste er sich nicht unbedingt um die Verwaltung des Kanals kümmern, vielleicht Tausende von Kommentaren durchlesen und sehen, ob es etwas gibt, das moderiert werden muss. Ich entferne nicht wirklich Kommentare aus meinem Kanal, weil ich das vermeiden will. Aber man weiß ja nie, vielleicht gibt es in irgendeinem Fall eine Situation, die aus dem Ruder läuft.

Also war er frei, nur die Wissenschaft zu machen und mir einfach Dinge zu schicken. Ich würde sie einfach posten und den Kanal verwalten.

Jemand, der auf dem Kanal war, arbeitete mit Eric Clapton zusammen, an einer Filmaufnahme einer Musik-Jam-Session, glaube ich, und ich bin nicht sicher, ob ich mehr sagen kann. Mehr weiß ich dazu auch nicht. Aber sie haben sich ausgetauscht… Eric Clapton wurde gefragt: „Hör mal, ich sehe, dass du dich jetzt mit diesen speziellen Themen in England beschäftigst. Hast du gehört, dass es diesen Kanal gibt?“ Und er sagte: „Nein, habe ich nicht.“ „Das ist er, schau mal.“ Und dann wurden wir bekannt gemacht. Danach begann meine Kommunikation mit Eric Clapton, und er erzählte mir, was ihm passiert war. Ich sagte ihm: „Wenn du magst, kannst du ein paar Worte sagen.“ Ich habe nicht inszeniert, dass Eric Clapton plötzlich etwas Schlechtes über Impfstoffe sagt. Ich habe nur gesagt: „Wenn du etwas sagen willst, dann bitte sehr.“ Und Eric Clapton sagte, „Weißt du was? Ich habe tatsächlich drüber nachgedacht, dass ich vielleicht sagen sollte, was mir passiert ist. Aber ich wusste nicht, wie und wo. Und so ist das vielleicht eine Gelegenheit.“ Und ich sagte ihm: „Klar, sei herzlich eingeladen.“

Also hat er etwas geschrieben, und ich habe es hochgeladen. So, wie ich eine Menge wissenschaftlicher Artikel von Dr. Mike Yeadon eingestellt habe, habe ich die persönliche Geschichte eingestellt, wie Eric Clapton darüber sprechen wollte, was ihm passiert ist. Und das sind nur zwei wahrscheinlich prominentere Beispiele von Menschen, die mit einer Botschaft immer noch mit einer Botschaft auf dem Kanal zuhause sind.

Irgendwann wurde klar, dass wir statt dieser künstlich geschaffenen Spaltungen durch die Medien, tatsächlich Einigkeit brauchen. Wir brauchen Einigkeit. Wissenschaftler, Musiker, Architekten,… Wissen Sie, wir müssen die Gesellschaft wieder zusammenbringen. Und wenn wir das nicht auf den Plattformen tun dürfen, auf denen wir es früher getan haben, die viel öffentlicher waren als meine. Plattformen, wo die Leute offen diskutiert und debattiert haben. Aber jetzt ist es fast so, als ob diese Plattformen benutzt werden, um das Misstrauen zwischen den Menschen zu erhöhen.

Meine Plattform sollte dazu dienen, das Mitgefühl zu erhöhen, die Unterstützung für Leute, die sich nicht sicher waren. Und wie Eric Clapton in seinem Video sagte, für Leute, die wirklich unsicher waren, weil sie von verschiedenen Seiten Informationen bekommen und nicht wissen, was die davon halten sollen. Mein Kanal wurde ein Ort, wo man sogar miteinander reden konnte. Vor allem, weil die Leute während des Lockdowns zu Hause festsaßen. Man konnte nicht rausgehen. So konnten sie offen miteinander reden. Es war eine Form von Bildung, denn wir wurden alle von Dr. Mike Yeadon auf vielen Ebenen über die wissenschaftlichen Aspekte unterrichtet.
Es gab also eine Ebene der Ausbildung, eine Ebene der Kommunikation, eine Ebene der Unterstützung, eine Ebene des Mitgefühls. Und Eric Clapton fand, dass dies auch für ihn sehr vorteilhaft war, denn auch ihm fehlte in dieser Situation, in der er zu Hause eingesperrt war, diese Unterstützung.

»Verbreite Liebe
statt Angst!«

Das führte zu einem Gespräch zwischen mir und jemand anderem, der im Kanal war. Wir fragten uns: „Warum buchstabieren wir nicht einfach aus? Was ist es, das wir jetzt wollen?“ Wir wollen die einfachste Art und Weise, die Liebe zwischen Menschen zu betrachten, nicht die Angst. Die Liebe nicht die Angst. Fast wie ein Slogan, „Love not Fear“. Und das schuf einen weiteren Kanal. Denn ich hatte auf meinem Kanal begonnen, Musik zu posten und andere Inhalte. Daher beschloss ich: „Okay, lass uns einen weiteren Kanal machen“, und auch eine Website, die durch die Arbeit von Psychologen unterstützt wird, Professor Spada und Nikčević, die die COVID Angstsyndrom-Skala schufen, die jetzt eine veröffentlichte Arbeit der Psychologie ist, und sie schrieben die Einleitung zu dieser Website, lovenotfearmankind.org.

Und dann haben wir einen anderen Kanal, der mehr damit zu tun hat, diese Idee der Einheit durch Liebe zu fördern, durch Kunst, Musik. Und Eric Clapton hat tatsächlich  irgendwann gesagt: „Wisst ihr was? Vielleicht kann ich der DJ für diesen Telegram-Kanal sein.“ Und ich sagte: „Klar.“ Jetzt ist es also schon drei Wochen her, dass er Musik schickt, eine unglaubliche Bandbreite an Musik aus den letzten 100-200 Jahren, und ich hinke ein bisschen hinterher, er schickt mir mehr Musik als ich veröffentliche.

Aber seit drei Wochen ist Eric Clapton der Resident DJ für den Love Not Fear-Kanal. Es ist t.me/lovenotfearmankind auf Telegram. Und das ist wirklich die Richtung, in die wir, glaube ich, als Gesellschaft gehen möchten. Die Angst loszulassen. Anzuerkennen, dass es Zeiten gibt, in denen Angst aufkommt, aber wenn wir die Angst gewinnen lassen, lassen wir die Gesellschaft zerfallen. Wir müssen die Einheit durch Liebe finden, durch Kunst, durch die Musik von Eric Clapton. Er sagte, er sei erfahren, aber er trägt auch als Musiker dazu bei. Er hat kürzlich ein Stück mit Van Morrison überarbeitet, das Rebels heißt. Er sagte neulich, dass er das Gefühl hatte, eine Selbsthilfegruppe gefunden zu haben,… Sie trägt meinen Namen, weil ich tatsächlich der Herausgeber bin, aber es ist ein Kanal, der von anderen Leuten erstellt wird, nicht von mir.

 

Und er fand in diesem Kanal die Selbsthilfegruppe und sagte: „Als Dankeschön möchte ich, dass du die Weltpremiere des Songs „The Rebels“ veröffentlichst.“ Und so veröffentlichten wir zu der bestimmten Zeit, die weltweite Premiere von Rebels von Eric Clapton und Van Morrison. Auch um diese Botschaft zu vermitteln, dass wir alle versuchen, etwas zu tun, das auch eine Ebene des Genusses und der Freude am Menschsein haben kann, und Musik ist sehr wichtig, und Eric Claptons Beitrag ist äußerst willkommen. Genauso wie der wissenschaftliche Beitrag von Mike Yeadon und ebenso wie die Beiträge von allen anderen. Denn es gibt eine Menge Leute, es gibt Ärzte, Krankenschwestern, es gibt Leute, die einfach nur besorgte Bürger sind.

Und sie spielen alle eine Rolle. Es ist also das, was Sie vorhin erwähnt haben: es ist eine Art virtuelle Agora, die zu einer Zeit geschaffen wurde, als der öffentliche Raum geschlossen war: „Wir dürfen uns nicht treffen.“ Wir dürfen uns theoretisch immer noch nicht mit mehr als einer bestimmten Anzahl von Leuten treffen. Und so hat der Kanal einen öffentlichen Raum in virtueller Form wiedererschaffen, und wir fühlten uns in gewisser Weise geehrt, eine Reihe von Leuten zu haben, die sich entschieden haben, das Spiel zu spielen und zu kommen und zu reden unter dem Dach dieses Kanals. Aber auch zuzuhören, weil sie oft die Kommentare lesen. Es ist also nicht dieses eine System, dass man Mike Yeadon, Eric Clapton kennt, sie senden nicht einfach etwas und verschwinden, sie lesen auch viele Kommentare, und nehmen als soziale Bürger teil, nicht nur als ehemaliger Chefwissenschaftler von Pfizer und sehr prominenter Gitarrist. Sie sind auch Bürger, und so haben wir sie auch begrüßt, als andere Bürger.

UA: Vielen Dank, Herr Monotti. Ich muss Ihre Zeit respektieren, aber ich möchte nicht schließen, ohne zu fragen, gibt es etwas, das ich nicht gefragt habe, das Sie aber gerne ansprechen würden? Oder gibt es irgendeines Thema?

Robin Monotti: Was ich jedem ans Herz legen möchte, ist die UNESCO-Erklärung zu Bioethik und Menschenrechten 2005, Artikel 6. Denn die Chancen stehen gut, dass die meisten Menschen, die hier zuhören werden, deren Regierungen Unterzeichner dieser Erklärung und Mitglieder der UNESCO waren. Und daher kann es unsere Aufgabe sein, andere Menschen daran zu erinnern, dass dies nicht nur eine Art von vergänglichen Dokument war. Dies ist ein sehr wichtiges Werk der Gesellschaft, der Vereinbarung darüber, wo die Grenzen sind, und wir alle müssen uns selbst, andere und unsere Führer daran erinnern, dass dies jetzt nicht einfach vergessen werden kann.

UA: Das ist sehr wahr. Ich danke Ihnen vielmals. Das war Robin Monotti auf Klartext. Es war mir ein Vergnügen und eine Ehre, Sie hier zu haben, Mr. Monotti. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Bitte machen Sie weiter. Wir werden alle Plattformen in den Show Notes verlinken, und alle Punkte, die Sie erwähnt haben und die wir besprochen haben. Ich freue mich auf eine Zeit, in der wir, wie Sie schon sagten, irgendwann darüber lachen werden. Darüber, was für ein merkwürdiger Lauf der Dinge uns das alles beschert hat. Ich danke Ihnen vielmals!

Robin Monotti: Vielen Dank, für die Einladung!


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Gerda Kazakou
29 Tage zuvor

Ein faszinierendes Interview, herzlichen Dank!

Ute Plass
Ute Plass
29 Tage zuvor

Wieder ein wichtiges Zeitzeugen-Gespraech. Danke fuer Ihre unermüdliche Aufklaerungarbeit.