19
Jul 2021

Ein befreiendes Eingeständnis einer zynischen Politik

Thema: Gesundheit & Politik

In Großbritannien hat soeben einer der wichtigsten Politiker des Landes begonnen, was hierzulande trotz anstehender Bundestagswahl – oder vielleicht gerade deswegen – noch auf sich warten lässt: Die Aufarbeitung der Corona-Krise wurde eingeläutet. Sir Graham Brady, der als Vorsitzender des „Ausschusses von 1922“ der Konservativen Partei im Unterhaus maßgeblich entscheidet, wer Premierminister wird und wie lange jemand auf diesem Posten verbleibt, hat mit einem sehr bemerkenswerten Namensbeitrag in der Zeitung Daily Mail, nicht nur gefordert, dass die Aufarbeitung beginnen möge, sondern auch aus dem Nähkästchen geplaudert, dass die Regierung bewusst und überzogen Angst geschürt habe, um die Einhaltung von Auflagen zu erzwingen: „Masken dienen dem Zweck sozialer Kontrolle über die Menschen“. Was an sich bereits in jeder Demokratie ein politisches Erdbeben auslösen müsste, ist nicht nur deshalb für Deutschland relevant, weil hier in ähnlicher Weise mit dem unrühmlichen BMI-Papier Panik geschürt wurde. Es ist auch deshalb von hoher Bedeutung, weil Sir Graham – der Königsmacher der britischen Konservativen Partei von Premierminister Boris Johnson – weitere Eckpfeiler der weltweit fast deckungsgleichen Corona-Politik anschiesst, indem er berichtet, dass hinter vorgehaltener Hand Regierungsmitglieder zugeben, dass die getroffenen Maßnahmen vielfach sinnlos und nicht evidenzbasiert sind.

Was genau sich Brady mit seinem Beitrag verspricht mag dahingestellt bleiben. Im Hinblick auf die regierungsamtliche Impf-Euphorie lässt Brady bisher keine kritische Distanz erkennen. Möglicherweise ist sein Beitrag gar als Versuch zu verstehen, alle jene dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen, die bisher wegen den nunmehr eingestandenen Sinnlosigkeit vieler Maßnahmen kritisch waren. Sei es, wie es sei. Doch der Geist der demokratischen und wissenschaftlichen Diskurs-Notwendigkeit ist aus der Flasche: Brady fordert, dass die Regierung die Menschen wieder wie mündige Bürger behandeln und Eigenverantwortung sowie Risikobereitschaft stärken müsse. Ganz im Sinne der wichtigen interdisziplinären Diskussionsveranstaltung „Question Everything – Hinterfragen Sie alles!“ welche am vergangenen Samstag in London stattfand.

Wer immer in Deutschland nach der anstehenden Bundestagswahl zum neuen Bundeskanzler gewählt wird, muss sich denselben Fragen stellen: Warum wurde mündigen Bürgern mittels manipulativer Instrumente der Verhaltensforschung Angst eingeredet? Warum wurde die Zerstörung ganzer Branchen zugelassen? Warum wurde auch die Debatte über Behandlungsmöglichkeiten eines möglicherweise gar nicht neuartigen, aber laborerzeugten Erregers unterdrückt? Warum wird die Euphorie über experimentelle und in keiner Weise sicherheitsgeprüfter Injektionen geschürt, die eine politisch ohnehin bereits ungeheuer einflussreichen Branche weiter stärken, indem Gewinne in astronomischer Höhe durch Steuergelder beschert werden, während Haftungsrisiken für die Schäden der Empfänger dieser Gen-Therapeutika komplett sozialisiert werden?

Diese Fragen müssen gestellt werden – und sie werden eine Antwort erhalten müssen. Wichtig ist zum jetzigen Zeitpunkt, dass wichtige politische Player des Mainstreams wie Sir Graham Brady nunmehr öffentlich zugeben, dass die Bevölkerung westlicher Demonkratien wider besseren Wissens getäuscht worden sind. Das ist ein Skandal, aber es ist zugleich ein befreiendes Eingeständnis einer zynischen Politik!

Wir dokumentieren den Beitrag von Sir Graham Brady im übersetzten Wortlaut:

»Am 23. August 1973 ging ein versuchter Banküberfall am Stockholmer Norrmalmstorg-Platz gründlich schief. Vier Geiseln wurden genommen und das Drama endete erst fünf Tage später, als Tränengas die Räuber zur Kapitulation zwang.

Der Überfall wäre zweifellos in Vergessenheit geraten, wäre da nicht die seltsame Reaktion der Geiseln gewesen, die eine enge Bindung zu ihren Geiselnehmern aufbauten. Und es waren die Ereignisse dieser wenigen Tage, die dem Phänomen, das heute gemeinhin als Stockholm-Syndrom bezeichnet wird, seinen Namen gaben.

Dieses Phänomen ist in dem halben Jahrhundert seit dem Norrmalmstorg-Platz oft wieder aufgetreten. Aber es war doch erstaunlich zu sehen, wie es im letzten Jahr von großen Teilen der britischen Öffentlichkeit zur Schau gestellt wurde.

Nach 16 Monaten, in denen uns der Staat vorgeschrieben hat, wann wir unsere Häuser verlassen dürfen, ob wir unsere Familien besuchen dürfen, mit wem wir Sex haben dürfen oder welche Sportarten wir treiben dürfen, sind viele von uns sehr darauf bedacht, die Menschenwürde zurückzugewinnen, die mit der Ausübung unseres eigenen freien Willens einhergeht.

Andere reagieren anders.

Inwieweit der „Freedom Day“ ein echter Tag der Freiheit wird, hängt von uns allen und unserer Entschlossenheit ab, zum normalen Leben zurückzukehren. Es ist an der Zeit, dass wir alle anfangen, unser eigenes Urteilsvermögen einzusetzen‘
Wenn man ihnen sagt, dass ihre Doppelimpfung ihnen substanziellen Schutz vor schwerer Krankheit bietet, fragen sie sich, ob die Impfung heute noch wirkt, aber was ist mit dem nächsten Monat oder dem nächsten Jahr? Was ist, wenn eine neue Variante auftaucht, die sich den Impfstoffen komplett entziehen kann?

Seit vielen Monaten hat sich gezeigt, dass die wahrscheinlichsten Orte, um sich mit Covid anzustecken, Pflegeheime, Krankenhäuser und Privathaushalte sind, aber Meinungsumfragen zeigen eine weit verbreitete Fantasie, dass die wirklichen Gefahren von Reisen ins Ausland, Kneipen und Restaurants ausgehen.

Die unvernünftigsten Verordnungen der Regierung haben diesen unbegründeten Vorurteilen natürlich in die Hände gespielt.

Die Schließung von Restaurants ohne Infektionsrisiko im letzten Herbst kam kurz nachdem die Berater des Gesundheitsministers den Ratschlag veröffentlicht hatten, dass dies vermutlich keinen großen Unterschied machen würde.

In ähnlicher Weise muss die Tatsache, dass man die Leute dazu gezwungen hat, über unzählige Stöckchen zu springen und immer wieder teure Tests zu absolvieren, wenn sie für eine oder zwei Wochen in ein sicheres und sonniges Land am Meer fliegen wollten, den vielen Menschen, die selbst nicht recherchieren, das Gefühl geben, dass eine Reise nach Mallorca eine ziemlich gefährliche Angelegenheit sei.

Das Problem mit dem Stockholm-Syndrom ist, dass Menschen eine umso größere Abhängigkeit entwickeln, je größer die Kontrolle ist, der sie unterworfen sind.

Die Grenze zwischen Zwang und Fürsorge verschwimmt, die Geisel beginnt, den Mann mit der Kalaschnikow, der sie in einer Zelle einsperrt, nicht als Kerkermeister, sondern als Beschützer zu sehen. Seit 16 Monaten ist die britische Bevölkerung nicht nur einer minutiösen Kontrolle unterworfen, sondern einem ständig wechselnden Menü von Einschränkungen.

Zuerst wurde Ihnen verboten, auf einer Parkbank zu sitzen, aber durch einen Park zu spazieren war erlaubt. Dann durften Sie sich mit einem Freund zusammensetzen, aber nur an gegenüberliegenden Enden der Bank. Als nächstes durfte man sich mit einem Freund im Freien unterhalten – aber nicht in einem privaten Garten.
Monatelang durften wir unsere Wohnungen nur zum Sport, zum Einkaufen oder zur Arbeit verlassen. Dann wurde uns plötzlich gesagt, dass es sicherer sei, die ganze Zeit draußen zu sein. Wir konnten mit einem Freund quer über einen Golfplatz spazieren – solange dabei nicht tatsächlich Schläger geschwungen wurden.

Als ich eine Staatssekretärin im Gesundheitsministerium im Parlament fragte, wie sie es rechtfertigen könne, gesunde Aktivitäten wie Golf, Tennis oder Boccia zu verbieten, antwortete sie tatsächlich, dass diese Aktivitäten zwar in der Tat sicher seien, aber wenn wir „den Leuten erlauben, diese Dinge zu tun, könnten sie auf den Gedanken kommen, sie könnten auch andere Dinge tun“.

Wie tief ein stolzes Land doch fallen kann!

Während also die morgige teilweise Aufhebung der Beschränkungen bevorsteht, erwarten einige von uns sehnsüchtig, wieder ein Familienessen in ihren eigenen Häusern einnehmen zu dürfen und werden dies auch tun.

Doch andere sind verängstigt und plädieren dafür, die Beschränkungen noch zu verlängern.

Am deutlichsten sehen wir diese Kluft in der regelrechten Hysterie um die Schutzmasken. Fast niemand stellt die berechtigte Frage, ob Gesichtsmasken tatsächlich wirksam sind, um die Verbreitung von Covid zu stoppen. Denn bis vor kurzem sagten sowohl die Weltgesundheitsorganisation als auch die Gesundheitsbehörden in diesem Land, dass es nur sehr geringe Evidenz gibt, die für das Tragen von Gesichtsmasken spricht.

Die Erfahrungen der verschiedenen US-Bundesstaaten sind aufschlussreich. Kalifornien trug Masken, Florida nicht. Aber es war der „Sunshine State“ Florida, der besser aus der Pandemie hervorging.

Wir können uns auch ansehen, was hier passiert ist. Masken scheinen zwar sehr hilfreich gewesen zu sein, die Grippe zu beseitigen, aber Covid hat sich trotzdem verbreitet.

Viele Politiker und Berater werden unter vier Augen zugeben, dass es bei der Änderung der Politik, die die Menschen zum Tragen von Masken zwang, in Wirklichkeit gar nicht um die Ausbreitung der Infektion ging, sondern um den psychologischen Effekt, den sie haben würden.

Der eigentliche Zweck ist die soziale Kontrolle – eine ständige Erinnerung daran, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

Um einen Zustand der Angst aufrechtzuerhalten, der die Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit dazu bringt, sich an die Verbote zu halten, denen sie sich sonst vielleicht widersetzen oder die sie vergessen würden.

Das ist genau der gleiche Ansatz, den die Verhaltensexperten der Regierung mit dem unheimlich klingenden Namen SPI-B – der Unabhängigen Wissenschaftlichen Pandemie-Informationsgruppe für Verhaltensweisen – zugegeben haben.
Das gefühlte Niveau der persönlichen Bedrohung muss bei denjenigen, die selbstgefällig sind, erhöht werden, und zwar mit Hilfe von knallharten emotionalen Botschaften“, heißt es in dem SPI-B-Papier vom 22. März 2020.

Dies wird eine der wichtigsten Fragen sein, wenn die Untersuchung über den Umgang mit der Pandemie beginnt: Wie weit kann es jemals richtig sein, dass der Staat Angst als Mittel zur Manipulation der Bevölkerung eines freien demokratischen Landes einsetzt?

Wenn wir erst einmal verstehen, in welchem Ausmaß unser Verstand manipuliert wurde, können wir anfangen, das Zögern so vieler Menschen zu verstehen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Die Person neben Ihnen im Bus ist nicht länger ein Mitmensch, sondern ein dreckiger Vektor der Infektion.

Die Umarmung der Enkelkinder ist in den Köpfen vieler Menschen zu einem Spiel von russischem Roulette geworden.

Ganz sicher sollte die Regierung nach 16 Monaten, in denen die Verhaltenswissenschaft genutzt wurde, um Furcht und Angst zu schüren, den Schalter umlegen.

Warum sollte man den Menschen nicht sagen, dass eine fiese neue Variante zwar eine statistische Möglichkeit bleibt, dass der Impfstoff aber ziemlich effektiv gegen alle bisher aufgetretenen Varianten zu sein scheint und dies wahrscheinlich auch in Zukunft so bleiben wird? Warum erklärt man den Leuten nicht, dass die übliche Evolution von Viren darin besteht, sich leichter zu verbreiten, dafür aber weniger tödlich zu sein?

Vor allem aber ist es höchste Zeit, dass das Gesundheitsministerium anfängt, Zahlen zu veröffentlichen, die die Zahl der Krankenhauseinweisungen, bei denen der Patient wirklich wegen des Virus eingeliefert wurde, von denen trennen, die wegen anderer Erkrankungen eingeliefert wurden, die dann aber positiv auf Covid getestet wurden – eine wesentlich größere Zahl.

Sajid Javid, der neue Gesundheitsminister, hat einen guten Anfang gemacht, als er in dieser Zeitung über den massiven Schaden schrieb, der der Gesundheit und den Lebenschancen der Menschen durch wiederholte Lockdowns zugefügt wurde.

Er hat Recht, dass wir lernen müssen, mit Covid zu leben, indem wir auf den Erfolg der Impfstoffe setzen.

Aber der Schaden für Schulen, Unternehmen und Familienurlaube wird sich fortsetzen, bis die Bedrohung durch das „Testen“ und die Selbstisolierung vollständig beendet ist.

Inwieweit der morgige Tag ein echter Tag der Freiheit sein wird, hängt von uns allen und unserer Entschlossenheit ab, zum normalen Leben zurückzukehren. Es ist an der Zeit, dass wir alle anfangen, unser eigenes Urteilsvermögen zu nutzen – aber auch, dass wir rausgehen und anfangen, so zu leben, wie wir es früher getan haben.

Wir sollten wieder die Verantwortung für unsere eigene Risikobereitschaft, für unser eigenes Leben, übernehmen. Die Regierung sollte uns alle wie mündige Menschen behandeln.«

Anmerkung des Übersetzers: Sir Graham Brady bezieht sich in seinem Text auf die Gesellschaft in Großbritannien. Die Feststellungen, die er trifft, gelten bis auf sehr wenige Ausnahmen auch für Deutschland! Hervorhebungen im Text durch den Übersetzer.

Übersetzung aus dem Englischen von Uwe Alschner


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Witwesk
Witwesk
2 Monate zuvor

Das ist kaum noch zu glauben – sollte jetzt doch noch Bewegung in diesen festgefahrenen Corona-Politik-Irrsinn kommen?! Und ausgerechnet von jemandem, der ihn mitzuverantworten hat?

Ich leite Ihren mutmachenden Artikel an alle Menschen weiter, die ich kenne bzw. erreichen kann – bin noch ganz aus dem Häuschen!

Übrigens: Brady stellt meiner Ansicht nach anfangs den Sinn der „Impfungen“ doch in Frage, indem er anmerkt, dass völlig unklar sei, wie lange diese wirksam seien (und er formuliert das folgendermaßen: „When told that their double vaccination gives them substantial protection from serious illness, people worry that the jabs might work today, but what about next month or next year?“ – Ich denke, dass bereits in diesem „When told“ [‚Wenn man den Menschen sagt, dass ihre doppelte Impfung ihnen substantiellen Schutz gewähre‘] eine Distanzierung von dem, was man den Menschen sagt [„Impfung“ wirksam etc.], steckt; sollte ich richtig lesen, wäre das ein schönes Beispiel für britisches Understatement.)

Albrecht Storz
Albrecht Storz
2 Monate zuvor

Was an sich bereits in jeder Demokratie ein politisches Erdbeben auslösen müsste, ist nicht nur deshalb für Deutschland relevant, weil hier in ähnlicher Weise mit dem unrühmlichen BMI-Papier Panik geschürt wurde.

Das ist, ich vermute versehentlich, unklar dargestellt. Nicht mit dem Panik-Papier wurde Panik geschürt, sondern das Panik-Papier des BMI lieferte den Plan für das Schüren von Panik in der Bevölkerung. Das Papier war so zusagen das Rezept, die Blaupause für die Erzeugung des Corowahn gewesen.

Leider hat das Papier an sich gar nichts ausgelöst: nämlich keinerlei Empörungssturm in einer angeblich demokratisch verfassten Gesellschaft über eine Regierung, die nämlich Pläne zur psychologisch-wissenschaftlich fundierten Gängelung der Bevölkerung ausarbeiten lässt und offensichtlich auch umsetzt.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
2 Monate zuvor

Sehr interessant: es sind also mindestens drei solche „Panik-Papiere“ für drei Länder bekannt:
DE, AT, GB.

Daraus ergeben sich Fragen:

_ Gibt es noch mehr öffentlich bekannte, behördliche Papier dieser Art (dass jedes Land solche Papier erstellen lies, ist für mich sicher. Aber man wird nicht von jedem in der Öffentlichkeit wissen.)

_ und sehr spannend wäre: gibt es ein erkennbares Netzwerk zwischen den verschiedenen Panikpapier-Verfassern (es gibt garantiert ein Netzwerk, da bin ich mir sicher. Aber ob das öffentlich erkennbar ist, ist eine andere Frage)

Vielleicht fühlt sich jemand dazu berufen, da Aufklärungsarbeit zu leisten? Ich würde es ja selber gerne versuchen. Allerdings besitze ich nicht das journalistische Handwerkszeug wie Zugang zu Pressearchiven, Kontakte, Insider-Informationen, etc.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
2 Monate zuvor

Dieser Satz
Wenn wir erst einmal verstehen, in welchem Ausmaß unser Verstand manipuliert wurde, können wir anfangen, das Zögern so vieler Menschen zu verstehen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.
zusammen mit den Informationen über den Verfasser Sir Grahma Brady – ganz offensichtlich kein Durchschnittsbürger sondern ein Angehöriger einer sich gerne als zur Führung prädestinierten Klasse – ist entlarvend. Dieses im obigen Satz verwendete „wir“ ist verlogener wie nur was sein kann.

Von diesem Punkt aus kann ich den Text eigentlich nur folgendermaßen verstehen:

die bisheriger politische Führung, also Boris Johnson, soll diskreditiert werden. Nicht etwa die Corowahn-Erzählung an sich wird in Frage gestellt, sondern nur das Handeln der bisher verantwortlichen Regierung. Dazu werden die jedem offensichtlich auffallenden Widersprüchlichkeiten in den nicht-pharmazeutischen Maßnahmen als Argumente herangezogen.

Offensichtlich soll der Sündenbock Boris Johnson geschlachtet werden (mit seinem Einverständnis und großzügiger Entschädigung – oder gegen seinen Willen? Die öffentlich veranstaltete Show wird uns das gewiss nicht verraten.)

GB ist nicht erst durch seinen Austritt aus der EU kein Player mehr, der direkt mit DE vergleichbar wäre. Aber dennoch wird sich bei uns etwas ähnliches abzeichnen müssen. Mal sehen wer bei uns dafür geschlachtet wird. Jens Spahn vielleicht? (Wie gesagt: die „Opfer“ fallen sehr weich, wenn sie mitspielen. Nur wenn einer quengelt oder quertreibt wird es für so einen schmerzhaft. Merkel wird eher nicht fallen, da mit deren Sturz doch zuviel Glauben bei den Bürgern in Scherben fallen würde.)

Dass hier kein Umdenken vorliegt ist ganz klar an dem Fortspinnen der Erzählung von der „Impf-Erlösung“ zu erkennen.

Offensichtlich setzt man darauf, dass niemandem der Widerspruch auffällt: auf der einen Seite werden die Test-Zahlen, die Basis für den ganzen Corowahn, als auf den Prüfstand zu stellend dargestellt. Andererseits wird daraus keinerlei Folgerung oder auch nur In-Frage-Stellung für die angebliche Notwendigkeit eines Impf-Stoffes aufgeworfen.

Ganz offensichtlich ein Machwerk aus genau dem gleichen Antrieb, der auch die Panik-Papiere gespeist hat: gezielte Manipulation der öffentlichen Meinung.

Ottiman59
Ottiman59
11 Tage zuvor

Auf dem linken Auge blind

Markus Söder will die AfD „bis aufs Messer bekämpfen“. Bundesweit wird der „Kampf gegen Rechts“ als moralisch notwendiger Kampf gegen die einzig wahre Opposition des Altparteienkartells hochgehalten. Und die Antifa sorgt immer wieder dafür, dass politische Wegweisungen auch in handfeste Taten umgesetzt werden.

Nun hat das Bundeskriminalamt bestätigt: 53 AfD-Politiker haben online Todesdrohungen erhalten! Mitte September wurden mehrere Gewalt,- Hass- und Hetzbeiträge auf linksextremen Webseiten veröffentlicht. Darin hieß es „Töten wir die Schweine der AfD mittels Sprengstoff“, oder „Die Zeit ist reif für harte Aktionen. Höcke ist solch einer, der umgelegt werden muss“. In einem Anhang des Pamphlets standen sogar alle Wohnadressen der Politiker sowie eine präzise mehrseitige Anleitung zur Herstellung von gefährlichen Sprengsätzen. Der polizeiliche Staatsschutz ist alarmiert und zwei Landeskriminalämter ermitteln gegen die unbekannten Täter, die wohl aus den Reihen der linksextremistischen „Antifa“ stammen.

Bereits am 13. September wurde die Liste veröffentlicht, also knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl. Aber wo sind die Sondersendungen auf ARD und ZDF zum „Kampf gegen den Linksextremismus“? Wo sind die Betroffenheitsbekundungen des Bundespräsidenten? Wo die Demos für Vielfalt und Toleranz in der Politik? Wo bleibt die Justiz?

Die Saat des Hasses, die von Regierungen und Altparteien gegen die AfD verbreitet wird, geht in erschreckender Weise auf. Anfangs wurden Büros und Veranstaltungen der AfD angegriffen, jetzt geht es immer öfter auch gegen Leib und Leben.
Wir fordern die Altparteien und die Medien nachdrücklich auf: stoppen sie ihren Hass und ihre Hetze gegen die Opposition. Unsere Demokratie hat einen fairen Umgang mit der Opposition als wichtigen Bestandteil der freiheitlich demokratischen Grundordnung verdient! #Bernhard