02
Aug 2021

Politik, die sich aus der Verantwortung flüchtet

Thema: Gesundheit & Politik
Berlin, 01.08.2021. Dieses Video habe ich heute an meine frühere Kollegin Stella (Name geändert) gesendet, die heute ein Ministeramt bekleidet.

Gestern, am ersten Jahrestag der großen Demonstration für Frieden und Freiheit, haben in Berlin zehntausende Menschen für Verhältnismäßigkeit und Freiheit demonstriert. Dies geschah vor dem Hintergrund weltweit zunehmender Repressalien gegen Kritiker der Impf-Euphorie. Und es geschah erneut im wesentlichen friedlich, trotz zahlreicher durch Livestreams dokumentierter Provokationen einer mehr als überhart einsteigenden Polizei. Selbst wenn man berücksichtigt, dass die Berliner Gerichte die meisten beantragten Demonstrationen verboten hatten, wären Spontandemonstrationen aus Protest gegen diesen unverhältnismäßigen Eingriff in das wesentliche Grundrecht in der Demokratie zu erwarten und wohl auch legitim gewesen. Ob Fußballeuropameisterschaft, Christopher Street Day oder andere Großveranstaltungen, die hingenommen wurden, eine Demonstration gegen autoritäre Regierungspolitik sei unerlaubt. Verstehe das, wer will. Zum Beleg meiner Empörung habe ich der ehemaligen Kollegin, die heute ein Ministeramt bekleidet in einem maßgeblichen Kabinett, den oben dokumentierten Ausschnitt einer heftigen Polizeigewalt gegen eine offenkundig friedlich über die Straße „Unter den Linden“ spazierende Person gesendet. Sie wurde so heftig zu Boden gestossen, dass sie mit dem Kopf aufschlug. Eine ähnliche Szene hatte den UN-Sonderbeauftragen für Folter alarmiert:

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Die Antwort meiner ehemaligen Kollegin auf den von mir zugesandten Clip lautete lapidar: „Was war da?“ Der Ausschnitt sei zu kurz. Nun stimmt es, dass kein längerer Filmausschnitt beigefügt wurde, doch die Livestreams von beispielsweise Boris Reitschuster oder Markus Haintz dokumentieren hinlänglich, dass die Polizei mit teilweise brutaler Härte vorging, die jede Verhältnismäßigkeit vermissen ließ.

Dann sandte Sie mir kurze Zeit später einen Zeitungsausschnitt mit der Überschrift „Mißbrauch des Demonstrationsrechts. Entsetzen über Querdenker“. Im Artikel war die Rede davon, dass „etwa 5.000 Demontranten“ in Berlin von 2.250 Polizeikräften aufgehalten worden waren. Teilweise sei es zu „Auseinandersetzungen und Angriffen“ gekommen. Dem Zeitungsausschnitt fügte sie hinzu: „Das ist die andere Sichtweise.“

Meine Antwort an Sie:

»So ein Quatsch, Stella. Das ist eine ganz andere Situation. 5000 (Demonstranten) … Lachhaft! [Es waren trotz „Verbot“ sehr viel mehr.]
Verhältnismäßigkeit der Mittel: in der Pandemie, wo existierende Medikamente wie Ivermectin nicht sein dürfen, weil sie die “Impfung” verhindern. Und im Demonstrationsrecht ebenfalls.
Du verteidigst ein korruptes System. Der “Reichstagsbrand” von Angela Merkel. Traurig!«

Nun ist der Begriff „Reichstagsbrand“ historisch geprägt durch den sich danach entwickelnden Schrecken des NS-Regimes. Fakt jedoch ist, dass der „Reichstagsbrand“ ein frühes Ereignis ist, welches durch sein Framing zur Vorbereitung eines autoritären Regimes genutzt wurde. Und genau da liegt die Vergleichbarkeit! Die friedlichen Proteste gegen das unverhältnismäßige und zunehmend autoritäre Regime der Bundesregierung mit weit reichenden Eingriffe in Länderkompetenzen und Beschneidung von Grundrechten werden jetzt, wie auch ein Jahr zuvor als demokratiefeindlich geframed, um die Legitimität des Protests zu verschleiern. Das ist meine Kritik, auch in Richtung ehemaliger Kolleginnen wie Stella.

Ihre Antwort war eine Frage. Was aus mir geworden sei. Was mich „zu diesen kruden Thesen“ gebracht habe? Eine Frage, auf die es eine klare Antwort gibt, die ich der ex-Kollegin nicht vorenthalten wollte:

Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Oder: es müssen „krude Thesen“ sein, die Politik in Deutschland kritisieren

»[Es war] die Beschäftigung mit den Inhalten, Stella! [Und] die Thesen sind nicht krude!
Diese “Pandemie” ist ein Fake! Es gibt Medikamente, die das Virus, welches aus einem mit Steuergeld finanzierten Labor stammt, unschädlich machen. Diese Medikamente sind nobelpreisgekrönt und patentfrei. Beweis? Bittesehr:

Ich habe unzählige Gespräche geführt, habe mir die Mühe gemacht, die Behauptungen von Drosten, Fauci und Co zu prüfen. Könntest du auch, nein: müsstest du, denn Du hast einen Eid geschworen! Und lass dir nicht einreden, es sei alles so kompliziert: Das ist es nicht. Es ist für jeden vernünftigen leicht zu verstehen, wenn man ein paar Grundlagen verstanden hat.

Ihr Politiker habt allerdings ein Problem:
Ihr wolltet am Anfang keine Verantwortung tragen, deswegen habt ihr – korrupte – Wissenschaftler entscheiden lassen (Nur ein Narr kann die “Experten” nennen, denn sie haben sich so oft widersprochen und sogar gelogen (Fauci), dass es ein Blinder sieht). Entschieden habt schon ihr, deswegen habt ihr jetzt alle Angst vor Gesichtsverlust. Und spielt das Spiel mit, welches unser Kinder Zukunft verspielt.
Stella, die Impfung! Zigtausend Tote bereits, Langzeitfolgen unabsehbar. Warum? Es gibt Ivermectin, es gibt Hydroxychloroquine, es gibt eine ganze Handvoll Mittel, die man – früh eingesetzt – auch jetzt noch einsetzen kann, um diesen Spuk sofort zu beenden. Ihr habt es nicht mal prüfen lassen (eine echte, ergebnisoffene Prüfung!). Die Impfstoffe erzeugen die Varianten,
Weil sie NIE auf sterile Immunität ausgerichtet waren, nur auf schwere Erkrankung verhindern. Das tun sie auch, aber um welchen Preis??? Es wäre eure Aufgabe gewesen, das zu prüfen. Statt dessen habt ihr euch “kaufen” lassen. Mit Wahlkampfspenden und dem Versprechen, auch mal zukünftig das eine oder andere “Projekt” zu sponsern.
Schäuble spricht von “Überheblichkeit” der Querdenker. Wenn einer Überheblich ist, dann er! Der Bundestag hätte die Regierung kontrollieren müssen! Hätte drauf achten müssen, dass Alternativen wirklich geprüft werden.
Schweden hat es vorgemacht. Und erzähl mir nix von Bevölkerungsdichte. Stockholm ist eine Metropole wie Hamburg. Da war gar nix anders, außer der Schutz der nicht im Zuständigkeitsbereich von Tegnell liegenden Seniorenheime!

Stella, der Herrgott und die Geschichte wird über euer Versagen richten. Du kannst leicht herablassend sagen, was ist aus mir geworden. SCHAU MAL IN DEN SPIEGEL!«

 


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Heidi
Heidi
2 Monate zuvor

Vielen Dank für die Aufklärungsarbeit

Dirk Gerschau
2 Monate zuvor

Bravo! Bloggern wie Ihnen habe ich es zu verdanken, nicht völlig an dieser politischen Gesundheitsautokratie zu verzweifeln. Solange es Stimmen wie die Ihre gibt, gibt es Hoffnung. Vielen Dank für Ihr Wirken!

Albrecht Storz
Albrecht Storz
2 Monate zuvor

Danke dass Sie klar gegen die Marginalisierung des Protestes sprechen: die in den Großmedien angegeben Zahlen sind lächerlich.

Ich glaube, ihr Ausdruck „Zehntausende“ kommt der Sache gut nahe. Hier meine Einschätzung leider aus der Ferne, per diverser Livestreams:

Ich war nicht dort, habe aber einige Live-Streams verfolgt. mein Bild: wenigstens ein halbes Dutzend relevante Demo-Züge. Züge in der Größenordnung jeweils bis zu 5.000 Menschen, schätze ich.

Ich kann natürlich keine qualifizierte Angabe machen, aber gefühlt waren dort über 50.000 Menschen unterwegs! Trotz Abschreckung!

Hier meine „Notizen“:
***
Beobachtung Berlin 010821: Reitschuster, Klagepaten, RT deutsch und Ruptly, BittelTV, Protest Media, We the people, KLardenkenTV, friedensrebellion, Berlin Live 2021, epoche times, NTD, Infokanal Dresden, Ehrenfrau TV, Augsburg unmaskiert, Weichreite TV, Sonnenschein, katja katja gelbwesten, …

der Eindruck durch die Lifestreams: wenigstens ein Halbes Dutzend Demo-Züge. Das könnten insgesamt mindestens 50.000 Menschen, vielleicht deutlich über 100.000 sein.

Gegendemonstrationen kaum bis gar nicht.

Normalos zu 99%. Keiner wirkt vereinnahmt oder indoktriniert oder aufgehetzt. Mehrere Kerne: Richtung Siegessäule, Wittenbergplatz, U-Bahn Kurfürstenstr, Alex, Kochstr Checkpoint Charlie, Kreise um Brandenburger Tor, Ernst-Reuther-Platz, B2, 
***

Danke an alle die dort trotz Schikanen und Gefahr für Leib und Leben für uns die Fahne der Freiheit hochgehalten haben!

Ein Mensch, hochsensibel, depressiv
Ein Mensch, hochsensibel, depressiv
1 Monat zuvor

In einer Zeit, die mir Angst macht, die mich zutiefst verunsichert, destabilisiert, bin ich dankbar, zu sehen: Es gibt auch noch normale Menschen, die hinterfragen, die nicht der Normopathie verfallen sind. Danke! Sie machen mir Hoffnung und geben mir Kraft. Bitte machen Sie weiter.