09
Aug 2021

Impfstoffe können anfälliger machen für erneute Infektion mit SARS-CoV-2

Thema: Gesundheit & Politik
Von Dr. Robert Malone und Peter Navarro

Die Strategie der Regierungen in aller Welt, mitten in der Pandemie alle Menschen zu impfen, ist wissenschaftlich nicht fundiert und muss dringend überdacht werden.

Diese Strategie wird wahrscheinlich die gefährlichste Phase der schlimmsten Pandemie seit 1918 verlängern und mit ziemlicher Sicherheit mehr Schaden als Nutzen anrichten – während sie gleichzeitig das Vertrauen in das gesamte öffentliche Gesundheitssystem untergräbt.

Die Regierungs-Strategie beruht auf vier unzutreffenden Annahmen. Die erste ist, dass eine allgemeine Impfung das Virus ausrotten und den wirtschaftlichen Aufschwung sicherstellen kann, indem eine Herdenimmunität im ganzen Land (und der Welt) erreicht wird. Das Virus ist jedoch inzwischen so tief in der Weltbevölkerung verankert, dass eine Ausrottung – anders als bei Polio und Pocken – nicht möglich ist. SARS-CoV-2 und seine unzähligen Mutationen werden wahrscheinlich weiterhin zirkulieren, ähnlich wie die Erkältung und die Grippe.

Die zweite Annahme ist, dass die Impfstoffe (annähernd) perfekt wirksam sind. Unsere derzeit verfügbaren Impfstoffe sind jedoch ziemlich „unzuverlässig“. Sie sind zwar gut in der Lage, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern, aber sie können das Risiko einer Infektion, Replikation und Übertragung allenfalls verringern, aber nicht ausschalten. Wie aus einer Präsentation der Centers for Disease Control hervorgeht, können selbst 100 %ige Akzeptanz der derzeitigen schwachen Impfstoffe in Verbindung mit einer strikten Einhaltung der Maskenpflicht die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante nicht verhindern.

Die dritte Annahme ist, dass die Impfstoffe sicher sind. Wissenschaftler, Ärzte und Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens haben jedoch erkannt, dass die Risiken zwar selten, aber keineswegs harmlos sind. Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören schwerwiegende Herz- und Thromboseerkrankungen, Störungen des Menstruationszyklus, Bellsche Lähmung, Guillain-Barre-Syndrom und Anaphylaxie.

Zu den unbekannten Nebenwirkungen, die Virologen befürchten, gehören existenzbedrohende Gefahren für die Fortpflanzung, zusätzliche Autoimmunerkrankungen und verschiedene Formen der Verschlimmerung von Krankheiten, d. h. die Impfstoffe können die Menschen anfälliger für eine erneute Infektion mit SARS-CoV-2 oder die Reaktivierung latenter Virusinfektionen und damit verbundener Krankheiten wie Gürtelrose machen. Aus gutem Grund hat die FDA die Impfstoffe, die jetzt im Rahmen einer Notfallgenehmigung verabreicht werden, noch nicht zugelassen.

Das Versagen der vierten Hypothese, der „Dauerhaftigkeit“, ist besonders beunruhigend und überraschend. Es hat den Anschein, dass unsere derzeitigen Impfstoffe wahrscheinlich nur ein Schutzfenster von höchstens 180 Tagen bieten – ein eindeutiger Mangel an Robustheit, der durch wissenschaftliche Erkenntnisse aus Israel unterstrichen und von Pfizer, dem Gesundheitsministerium und anderen Ländern bestätigt wird.

Schon wird vor der Notwendigkeit universeller Auffrischungsimpfungen in sechsmonatigen Abständen für die absehbare Zukunft gesprochen. Generell lässt sich feststellen, dass wiederholte Impfungen, von denen jede ein kleines Risiko birgt, zu einem großen Risiko werden können, was die Entscheidung für eine individuelle Impfung beeinflusst.

Ein Wettrüsten mit dem Virus ist die Folge.

Der Hauptgrund, warum eine universelle Impfstrategie nicht zu empfehlen ist, liegt in dem kollektiven Risiko, das mit der Art und Weise zusammenhängt, wie das Virus reagiert, wenn es sich in geimpften Personen vermehrt. Nach den Grundlagen der Virologie und der Evolutionsgenetik besteht das Ziel eines jeden Virus darin, so viele Menschen wie möglich zu infizieren und sich in ihnen zu vermehren. Ein Virus kann sich nicht effizient verbreiten, wenn es, wie bei Ebola, seine Wirte schnell tötet.

Die eindeutige historische Tendenz bei Viren, die von einer Spezies auf eine andere übergehen, besteht darin, sich so zu entwickeln, dass sie mit der Zeit sowohl infektiöser als auch weniger pathogen werden. Eine Impfung aller Menschen  mitten in einer Pandemie kann jedoch diesen normalen darwinistischen Anpassungsvorgang in ein gefährliches Aufrüstungsprogramm für Impfstoffe verwandeln.

Der Kern dieses Wettrüstens ist folgender: Je mehr Menschen geimpft werden, desto mehr impfstoffresistente Mutationen treten auf, desto weniger langlebig werden die Impfstoffe, immer stärkere Impfstoffe müssen entwickelt werden, und der einzelne Mensch wird einem immer größeren Risiko ausgesetzt.

Die Wissenschaft sagt uns hier, dass die heutigen Impfstoffe, die neuartige Gentherapietechnologien nutzen, starke Antigene erzeugen, die das Immunsystem dazu bringen, bestimmte Komponenten des Virus anzugreifen. Wenn also das Virus eine Person mit einer „unzureichenden“ Impfung infiziert, werden die viralen Nachkommen so ausgewählt, dass sie der Wirkung des Impfstoffs entgehen oder ihm widerstehen.

Wenn die gesamte Bevölkerung durch eine universelle Impfstrategie darauf trainiert wurde, dieselbe grundlegende Immunantwort zu haben, dann wird sich eine virale Fluchtmutante, sobald sie selektiert wurde, schnell in der gesamten Bevölkerung ausbreiten – unabhängig davon, ob sie geimpft ist oder nicht.

Eine weitaus bessere Strategie besteht darin, nur die am meisten gefährdeten Personen zu impfen. Dies wird die Zahl der impfstoffresistenten Mutationen begrenzen und damit das derzeitige Wettrüsten mit Impfstoffen verlangsamen, wenn nicht gar stoppen.

Glücklicherweise handelt es sich bei den am meisten gefährdeten Personen um eine relativ kleine Zahl, und diese Bevölkerungsgruppen haben bereits eine hohe Impfstoffakzeptanz erreicht. Dazu gehören ältere Menschen, bei denen das Risiko einer schweren Erkrankung oder des Todes mit dem Alter exponentiell ansteigt, sowie Menschen mit erheblichen Begleiterkrankungen wie Fettleibigkeit, Lungen- und Herzerkrankungen.

Für einen Großteil der übrigen Bevölkerung gibt es nichts zu befürchten außer der Angst vor dem Virus selbst. Dies gilt insbesondere dann, wenn wir einen legalen ambulanten Zugang zu einem wachsenden Arsenal wissenschaftlich erprobter Prophylaxen und Therapeutika haben.

Ivermectin und Hydroxychloroquin zum Beispiel sind sehr umstritten. Angesichts der wachsenden Zahl wissenschaftlicher Erkenntnisse können wir jedoch sicher sein, dass diese beiden Medikamente bei der Prophylaxe und Frühbehandlung sicher und wirksam sind, wenn sie unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden. Zahlreiche andere nützliche Behandlungsmethoden reichen von Famotidin/Celecoxib, Fluvoxamin und Apixaban bis hin zu verschiedenen entzündungshemmenden Steroiden, Vitamin D und Zink.

Das übergeordnete Ziel bei der Verabreichung dieser Mittel besteht darin, die Symptome zu lindern und den Tod zu verhindern, insbesondere bei nicht geimpften Personen. Im Gegensatz zu Impfstoffen sind diese Mittel im Allgemeinen nicht von spezifischen viralen Eigenschaften oder Mutationen abhängig, sondern mildern oder behandeln die Entzündungssymptome der Krankheit selbst. (Pfizer vermarktet jetzt aktiv sein eigenes antivirales Therapeutikum – ein stillschweigendes Eingeständnis, dass der eigene Impfstoff von Pfizer nicht in der Lage ist, das Virus auszurotten).

Wir sind keine „Impf-Gegner„. Einer von uns (Dr. Malone) hat die zentrale mRNA-Technologie erfunden, die von Pfizer und Moderna zur Herstellung ihrer Impfstoffe verwendet wird, und hat seine gesamte berufliche Laufbahn damit verbracht, neue Impfstofftechnologien, Impfstoffe und andere medizinische Gegenmaßnahmen zu entwickeln und voranzutreiben. Der andere (Peter Navarro) spielte im Weißen Haus der Regierung Trump eine Schlüsselrolle, als es darum ging, die Operation Warp Speed in Gang zu bringen und die rechtzeitige Lieferung der Impfstoffe sicherzustellen.

Mit dieser Stellungnahme wollen wir lediglich darauf hinweisen, dass es nicht klug ist, einen großen Impfstoffhammer für jeden Nagel zu verwenden. Die Menschen haben etwas Besseres verdient als eine weltweite Impfstrategie, die unter der Flagge einer schlechten Wissenschaft steht und mit autoritären Maßnahmen durchgesetzt wird.

Dr. Robert Malone ist der Entdecker der In-vitro- und In-vivo-RNA-Transfektion und der Erfinder der mRNA-Impfstoffe, als er 1988 am Salk Institute tätig war. Peter Navarro diente im Weißen Haus der Regierung Trump als Defense Production Act Policy Coordinator. Dieser Beitrag erschien zunächst in der Washington Times.

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Uwe Alschner

 


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Albrecht Storz
Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Leider bezweifle ich das immer noch: „Sie sind zwar gut in der Lage, schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern, …“

Das ist nichts weiter als ein Werbe-Versprechen der Hersteller. Und wir wissen doch inzwischen eigentlich ganz genau, was von sowas zu halten ist („Wäscht weißer als weiß“)

Tatsache ist:
_ anfängliche hohe Todeszahlen gingen auf Hysterie, Panik, Planlosigkeit, Aktionismus, administratorischen Fehlentscheidungen, Fehlbehandlungen zurück
_ die Behandlungs-Protokolle sind inzwischen deutlich besser geworden, so dass Kranke vor schweren Verläufen geschützt werden können
_ die aktuellen Varianten sollen auch weniger stark erkranken lassen

Wo bleibt angesichts dieser alle Erkrankungs-Fälle generell milder verlaufen lassenden Faktoren noch Platz für eine angebliche Wirkung der GENImpfung?

Schon alleine die Tatsache, dass die GENImpfung bei Alten nicht besonders gut wirkt (laut Forschung), aber genau diese Alten die Gefährdeten sind, und dass die GENImpfung bei Jungen angeblich gut wirkt (laut Forschung), aber die Jungen sowieso kaum schwere Verläufe zu befürchten haben, zeigt doch die völlige Basislosigkeit dieser Mantra-artig verbreiteten Behauptung, die GENIMpfung schütze vor schweren Verläufen.

Ganz zu schweigen davon, dass überhaupt keine ordentlich durchgeführten, unabhängigen Studien vorliegen.

Leider bleibt mir nur die Erkenntnis: die GENImpfung nutzt nichts und niemandem (außer der Pharma-Branche) – richtet aber schweren Schaden an (außer bei der Pharma-Branche).

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Eine weitere Stimme:

„In keiner Studie ist es Pfizer/BioNTech (oder Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson) gelungen, irgendeine Wirksamkeit der Impfung gegen den Tod an COVID oder eine klinisch relevante Wirksamkeit gegen schwere Verläufe zu zeigen. “

 Jochen Ziegler, Gastautor / 10.08.2021
„Warum ist der Impfstoff klinisch nicht wirksam?“

https://www.achgut.com/artikel/warum_wirkt_pfizer_biontech_bnt162b2_klinisch_nicht_gegen_covid

Ich frage mich wirklich, wie es sein kann, dass in vielen, auch in vielen kritischen Beiträgen immer wieder dennoch das Pharma-Mantra heruntergebetet wird, die GENImpfungen würden „zumindest schwere Verläufe verhindern“.

Bernd Schmid
Bernd Schmid
Antwort an  Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Mutmaßlich da auch kritische Fachleute es weder mit ihren Regierungen noch mit dem verordneten wissenschaftlichen Mainstream im Sinne des eigenen Karriererhalts ganz verderben wollen. Abschreckende Beispiele bei denen, die es dennoch gewagt haben, gibt es leider genug

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Bernd Schmid
1 Monat zuvor

Tatsächlich würde ich nicht soweit gehen, niedere Beweggründe bei JEDEM zu vermuten. Denn Tatsache ist: wir werden im Zusammenhang mit der Indoktrination eines wissenschaftlichen, materialistischen Weltbildes zu „Wissenschaftsgläubigen“ erzogen und ein Gebot dieser „Religion“ ist ganz offenbar: „stelle niemals den Nutzen des Götzen „Impfung“ in Frage.“

Klar bleibt diese Indoktrination, die schon auf unsere Eltern und Vor-Eltern wirkte, nicht folgenlos. Mir geht es eigentlich auch mehr darum, die leider nicht allzu haltlose Vermutung, dass die GENImpfung gar nichts Gutes bewirkt, in den Diskursraum immer wieder einzuspeisen. (Damit ist übrigens von mir nicht gesagt, dass da böse Absicht dahinter stecken würde. Sicherlich glauben die Schöpfer an ihr Produkt, wie fast jeder das, was er verkauft, irgendwie für gut halten wird.)

Hier noch ein paar aktuelle Überlegungen zur „Wissenschaftskirche“:

Wenn man den Trampelpfad, der nach und nach über einen Feldweg, Bundesstraße, Autobahn bis zu einem weltweiten Rollfeld ausgebaut wurde, anschaut, so geht das alles bis zur vorletzten Jahrhundertwende zurück.

Nachdem Gott als tot erklärt wurde (Nietzsche war nur der Überbringer der Nachricht) wurde diese „Nachricht“ in ein „wissenschaftliches Weltbild“ übersetzt, das da lautet: es gäbe nichts als Materie und eine überschaubare Anzahl von messbaren Energieformen, alles sei Kausalität, Ursache und Wirkung, wissenschaftlich nachvollzieh- und begründbar. Kurz: es gäbe keine Seele, keinen Geist, kein alles verbindendes Band, keine Lebensenergie, kein geistiger Raum, keine seelische Kraft, und vor allem: keinen Sinn, keine höheren Werte, letztlich keine Moral, da jeder nur für sich und seinen Lustgewinn existiert, …

Damit wurde Tür und Tor geöffnet für die völlige Indoktrinierbarkeit aller nun nur noch wissenschafts-gläubigen Menschen, also fast aller Menschen im „Westen“, in den Industriestaaten, allen Voll-Indoktrinierten (nennt man Gebildet), alle Eliten und Entscheidungsträger, alle Vorgehockten, Führer, Lenker.

Im Ergebnis kann man heute mit dem völlig willkürlich einsetzbaren „Sigel der Wissenschaft“ alles als wahr und glaubwürdig verkünden, was man nur will. Irgendwie an den Haaren herbeigezogen und mit einer Wörter- und Zahlen Soße bekleckert lässt sich immer was passendes zusammenbrauen. Modellierer und Simulierer sind dazu wie geschaffen, wie extra erfunden, um völligen, zusammenphantasierten und zusammengesponnen Unsinn als „wissenschaftlich“ zu verkaufen. Und die Leute fressen das (noch).