27
Aug 2021

Die richtigen Schlüsse ziehen!

Thema: Gesundheit & Politik

AKTUALISIERTE FASSUNG (hervorgehoben durch Fettsatz)!

Die Frage des Nutzens der Covid-Impfstoffe war stets ein heißes Eisen. Nun hat ein Klartext-Beitrag für einigen Wirbel gesorgt. Das Multipolar-Magazin hat einen Hinweis aufgegriffen, wonach offizielle Daten der Britischen Gesundheitsbehörde Public Health zeigten, dass die Impfung sogar zu schwereren Verläufen und mehr Todesfällen führen könnte. Wörtlich hatte es auf Klartext gelautet:

Tatsächlich ist die Delta-Variante für Geimpfte Personen ausweislich von Daten der britischen Regierung sogar gefährlicher!

Nach mehreren Leserzuschriften auf seinen Beitrag hat Multipolar eingeräumt, dass dieser Schluss doch nicht gezogen werden könne:

„Anders als im Artikel dargestellt, lässt sich die Aussage, dass Geimpfte häufiger sterben als Ungeimpfte, aus den herangezogenen Daten nicht belegen.“

Begründung:

„Eine zusammenfassende Betrachtung der Sterberate der zwei angegebenen Altersgruppen führt zu einem irreführenden Eindruck, da die Gruppen unterschiedlich groß sind: „Wenn man sich die Daten korrekt ansieht, dann gibt es bei den doppelt Geimpften ab 50 Jahre 32.828 Fälle und 652 Tote, also eine Quote von 1,99 % und bei den Ungeimpften über 50 Jahre 4.891 Fälle und 318 Tote, also eine Quote von 6,5 %. Es sterben in dieser Altersgruppe also nicht mehr Geimpfte als Ungeimpfte, sondern erheblich weniger. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass sich Ungeimpfte eher testen lassen, die Dunkelziffer also niedriger ist, dann wird der Unterschied noch deutlicher. In der Altersgruppe unter 50 Jahre liegt die Quote bei den Geimpften leicht höher, aber auf einem recht niedrigen Niveau (0,07 % gegenüber 0,04 %) und auch hier ist zu erwarten, dass wieder derselbe Effekt auftritt, wenn man sauber nach Alter aufschlüsselt: die Todesfälle sind vornehmlich im oberen Altersbereich dieser Gruppe, der eine hohe Durchimpfung aufweist. Ohne weitere Daten kann man es aber nicht genau sagen.“ Letztendlich, darauf weist der Leser hin, kann es durchaus sein, dass, wenn in jeder Altersgruppe die Sterblichkeit bei den doppelt Geimpften niedriger ist, sie in der Zusammenfassung trotzdem höher erscheint: „Dies nennt sich Simpson-Paradox.“ Tatsächlich war mir dieser Effekt nicht bekannt.“
Nach sorgfältiger Prüfung der Argumentation und der Daten, scheint der Multipolar-Rückzieher allerdings verfrüht zu sein – und wohl auch falsch. Und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Es ist für die generelle Abschätzung des Nutzens einer Covid-Impfung grundsätzlich weiterhin zutreffend, dass nach den Daten von Public Health England Geimpfte ein höheres Risiko haben, zu sterben, wenn sie mit der Delta-Variante infiziert sind. Diesbezüglich sind die Daten eindeutig: Eine Delta-Infektion wurde im Zeitraum zwischen 1. Februar und 15. August bei 183.133 ungeimpften Personen und bei 163.329 Geimpften festgestellt, und zwar durch Sequenzierung oder Genotypisierung (nicht durch einen dafür ungeigneten PCR-Test). Binnen 28 Tagen nach nachgewiesener Delta-Infektion starben davon 390 Ungeimpfte und 783 geimpfte Personen. Die Wahrscheinlichkeit MIT einer Delta-„Infektion“ zu sterben, liegt demnach für ungeimpfte Personen bei 0,21% und für Geimpfte rund doppelt so hoch, bei 0,47%. Noch ungünstiger stellt sich dieses Risiko für die 73.372 Personen dar, deren Delta-Infektion nach mehr als 14 Tagen nach der zweiten Impfung festgestellt worden war: Von diesen starben 679 Personen, oder 0,93%.
  2. Ob sich “Ungeimpfte eher testen lassen”, mag dahingestellt bleiben. Ganz sicher aber werden Ungeimpfte nicht häufiger mittels genetischer Sequenzierung auf etwaige Varianten untersucht. Allenfalls unterwerfen sie sich einem sinnlosen Diktat, Schnelltests oder PCR-Tests vorzulegen, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Hieraus lassen sich keine Rückschlüsse auf die Aussagen der PHE-Daten ziehen.
    Was bedeutet das? Die Testkapazität in Großbritannien liegt bei etwas mehr als einer halben Million Tests pro Tag. Seit Februar 2021 sind pro Woche zwischen drei und vier Millionen Menschen getestet worden. Hier bei handelt es sich um die berühmt-unrühmlichen RT-PCR-Tests mit ihrer begrenzten Aussagekraft. Diese Tests sind NICHT in der Lage, eine Unterscheidung nach Varianten des Virus zu ermöglichen. Dazu ist die Vollsequenzierung des genetischen Materials aus Testabstrichen notwendig. Das entsprechende Verfahren nennt sich Whole Genome Sequencing und ist sehr viel aufwendiger als ein ungenauer PCR-test, der lediglich einzelne Teilsequenzen mittels Amplifizierung nachweisen lann. Per 16. August 2021 vermeldet Public Health England insgesamt 223.564 bestätigte und weitere 163.288 vermutete (phänotypisierte) Fälle seit Beobachtung der Variants of Concern. Es handelt sich dabei also um eine erheblich geringere Zahl als die Zahl der Covid-Fälle. Nicht jeder Test wird sequenziert, sondern sequenziert werden vorwiegend symptomatische Fälle, da diese die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Isolierung von Viruspartikeln erheblich steigern. Insofern ist das Argument, dass sich Ungeimpfte häufiger testen ließen, ohne Bedeutung für die Interpretation der vorliegenden Daten von PHE. Hier sind in etwa gleich viele bestätigte Fälle von Delta-Varianten untersucht worden mit einer negativen Tendenz für tödliche Ausgänge bei Geimpften.
  3. Tatsächlich ist es NICHT sinnvoll, aus den PHE-Daten getrennte Altersgruppen zu betrachten. Die Daten lassen nur eine sehr grobe Einteilung in unter und über 50jährige zu. Zwar ist es zutreffend, dass den PHE-Daten zufolge mehr Ungeimpfte über 50 Jahren versterben als Geimpfte. Allerdings ist aus diesem Tatbestand keine Schlussfolgerung zu ziehen, auf die sich der Simpson-Effekt zur Begründung anwenden ließe, die per se eine positive Wirkung des Impfstoffs nahelegt. Dazu ist die Datendichte nicht eindeutig genug. Immerhin handelt es sich bei den Daten um Auswertungen unter Hospitalisierten Patienten. Diese sind jedoch nicht notwendiger Weise wegen Covid-19 ins Krankenhaus und in die Notaufnahme gekommen. Ein Teil dieser Personen – sowohl über wie auch unter 50 Jahren – ist nur routinemäßig auf Covid getestet worden, was nahelegt, dass auch ein Teil MIT, aber nicht AN der Delta-Variante gestorben ist. Jedenfalls schlüsselt die PHE-Statistik die Daten entsprechend aus, um Verzerrungen zu minimieren. Tatsächlich ist auch innerhalb der Altersgruppe ungeimpfter über 50jähriger ein erheblicher Anteil von 740 Personen (rund 15 Prozent) am selben Tag über die Notaufnahme aufgenommen worden, an dem auch ihr Testabstrich genommen wurde. Das lässt zumindest teilweise auf eine andere Ursache als Covid schliessen, da über die Notaufnahme auch Unfälle, Schlaganfälle oder Herzinfarkte aufgenommen werden, die gehäuft in dieser Altersgruppe auch für sich genommen zum Tod führen, der sich nicht durch eine Impfung hätte abwenden lassen.
  4. Schließlich verdichten sich immer mehr Hinweise dahingehend, dass die Covid-Impfung eine antikörperverstärkte Infektion (ADE) mit der Delta-Variante begünstigt. Die Impfstoffe führen mit zunehmender Dauer und zunehmendem Alter zu einer Reduzierung der neutralisierenden Antikörper. Neutralisierende Antikörper sind die Waffe zur Bekämpfung des Virus, die die neuartigen Impfstoffe im Körper produzieren lassen. Eine Abnahme dieser Immunabwehr lässt die Geimpften anfälliger werden für eine Infektion mit Varianten, die mittels bindender Antikörper dann leichter menschliche Zellen infizieren und den Organismus so schädigen können. Entsprechendes hatte jüngst Dr. David Bauer vom Francis Crick Institute bestätigt.
    Was Dr. Bauer sagt, ist eine Bestätigung der oben dargestellten Berechnung des Risikos für Geimpfte, deren Infektion mit Delta mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung erfolgte. Diese Personengruppe hat eine kontinuierlich abnehmende Menge von neutralisierenden Antikörpern (NAB) und damit ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf durch sogenanntes ADE, die von danach vermehrt vorhandenen bindenden Antikörpern verstärkte Infektion von Zellen durch die Delta-Variante des Virus, auf den der Impfstoff nicht nur nicht mehr anspricht, sondern dessen Gefährlichkeit die Impfung sogar erhöht!
Im Klartext, die Daten von PHE England deuten mit einiger Wahrscheinlichkeit tatsächlich darauf hin, was Wissenschaftler bereits lange befürchtet hatten, und was durch Tierstudien bei Versuchen, einen Impfstoff für das erste SARS-Coronavirus zu entwickeln gezeigt wurde: Antikörperverstärkte Verschlimmerung ist eine Gefahr für Geimpfte.
Besonders brisant und skandalös bleibt, dass diese Erkenntnisse auch den Regulierungsbehörden nicht neu sind. Im Gegenteil: die Dachbehörde NIH, zu der auch das NIAID-Institut von Tony Fauci gehört, hat sogar eine Studie finanziert, aber offensichtlich in der Versenkung verschwinden lassen, welche die richtigen Schlüsse gezogen hatte: COVID-Impfstoffe bergen ergebliche Gefahren der Verschlimmerung – und sollten daher nicht ohne entsprechende ausführliche Information an Impfwillige auf freiwilliger Basis verabreicht werden. Impfzwang oder Impfkampagnen für Kinder sind angesichts dieser Sachlage obszön und sittenwidrig!

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Albrecht Storz
Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Immer wieder spannend zu sehen, wie jede Aussage, dass die GENimpfung vielleicht schädlich und tödlich sein könnte, zerpflückt wird (auch in Alternativmedien) und sogar Paradoxa („Simpson Paradox“) herangezogen werden müssen, um solche Aussagen anscheinend zu widerlegen. man sieht den gewaltigen Apparat, der hinter der GENimpfkampagne steht. Man hört regelrecht die Denkfabriken brummen, wenn sie daran arbeiten, Belege und Argumente gegen diesen Impfwahn scheinbar zu widerlegen. Man sieht buchstäblich die Agenten in die Blogs und Foren ausschwärmen, um vermeintliche Fehler „aufzudecken“. Diese Zehntausende (vielleicht noch viel, viel mehr) sich als normale Privat-Personen ausgebende, verdeckte Agenten im Internet und in den „social media“ sind die „Partisanen“ oder Untergrund-Armee der globalen Kabale.

Dabei sind es völlig klare Tatsachen, die die Schädlichkeit des Impfwahns belegen. Ich nennen hier nur die Tatsache, dass es keine ausreichenden Studien zu den GENimpsftoffen gibt, dass es natürlich bisher noch keine Langzeitbeobachtungen gibt, dass klinische Studien von Anfang an korrumpiert waren, dass diese Technologie noch überhaupt keinen „Praxis-Test“ für die Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen bestanden hat, etc. Dies sind Tatsachen, die durch kein „Paradoxon“ und durch keinerlei Zahlenspielereien wegdiskutiert werden können.

Ganz zu schweigen von der völlig frappanten (wenn man sie nicht eifrig verdrängt) Tatsache, dass die Richtlinie („Endsieg nur durch Durch-Impfung!“) von Merkel und „Billy Geiz“ schon ausgegeben wurde, als weder viel über SARSCOV2 bekannt war, noch gewusst werden konnte, dass es überhaupt je einen Impfstoff geben würde. Schon alleine diese Tatsache ist aufklärende genug – wenn man noch fähig ist, Realität wahrzunehmen.

Tatsache ist und bleibt, dass keinerlei Nutzen dieser GENimpfungen seriös belegt ist, dass aber selbst wenn der Stoff in der Spritze völlig unschädlich wäre, diese massenhaften Injektionen zu Schäden führen MÜSSEN, die vermeidbar wären – indem man eben nicht injiziert hätte. Man denke nur an Verunreinigungen, Umstellungen der Produktion, Umstellung auf billigere Vorprodukt-Zulieferer, Verunreinigungen, ja, alleine schon die Infektionsgefahr durch den Einstich selbst muss in einigen von 100.000 Injektionen Schäden verursachen. Käme noch eine Schädlichkeit der offiziell angegebenen Inhaltsstoffe – umso schlimmer.

Also nochmal: es ist keinerlei Nutzen belegt – aber mehr oder weniger größere Schäden sind SICHER. Selbst sogar, wenn der „Impfstoff“ ansich einfach völlig wirkungslos wäre.

Ich stelle immer wieder fest: diese Zahlenakrobatik, die regelmäßig auf völlig ungewissen Daten und Zahlen beruhen, Zahlen die eher Telefonnummern gleichen als Messdaten, dienen nicht mehr der Aufklärung – sie dienen nur der Vernebelung der Tatsachen, die doch völlig offensichtlich dastehen:

wir werden angesichts einer nicht vorhandenen, angeblichen tödlichen Seuche zu einer „Impfung“ gedrängt, die im besten Fall nur wenig Schäden hervorruft, sicher die Pharma-Branche reich macht – im schlimmsten Fall aber noch katastrophale Auswirkungen haben wird – und das alles nur, damit endlich die völlig willkürlichen politisch-administrativen Zumutungen seit AUSRUFUNG der „Pandemie“ ein Ende finden. Ein Ende, das immer wieder versprochen wird – aber nirgends in Sicht ist, ständig in weitere Ferne gerückt wird.

Selbst wenn der letzte GENimpft wäre – die können mit ihrem Heer von PR-Agenten, Pseudo-Experten und Polit-Darstellern immer weiter was erfinden, um weiter zu gängeln, zu drosseln, zu würgen, zu entrechten, zu erniedrigen, zu hetzen und spalten, zu lügen und zu betrügen, zu töten.

(Lange Rede- kurzer Sinn: wenn man sich auf diese „Zahlen-Diskussionen“ (eigentlich tatsächlich: Nummerologie) einlässt, hat man mE schon von Vorne herein verloren.)

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Und, wie leider allzu passend aktuell die Meldungen über Verunreinigungen in GENimpfstoffen:

„Japan’s health ministry said Thursday that contaminants were found in some unused doses of Moderna Inc.’s COVID-19 vaccine and the use of around 1.63 million doses from the same production line has been suspended as a precaution.“
https://english.kyodonews.net/news/2021/08/7fb949bf9198-urgent-unused-moderna-vaccine-doses-may-contain-foreign-materials-japan.html

„A lot of Moderna Inc.’s COVID-19 vaccine doses where contaminants were detected had only been shipped to Japan, the Spanish manufacturer for the U.S. biotechnology company said Thursday.
„The detection of this particulate matter refers to certain vials of one product lot distributed exclusively in Japan,“ the Spanish pharma company Rovi SA said in a statement, adding it is conducting an investigation into the matter and cooperating with health authorities.
As a precaution, Japan suspended Thursday the use of around 1.63 million doses of Moderna vaccine after contaminants were found in some unused vials.“
https://english.kyodonews.net/news/2021/08/3c2a71d2f6fe-modernas-contaminated-vaccine-only-shipped-to-japan-spanish-maker.html

Erschreckend. Bei uns natürlich keine Ton zu hören über solche Vorfälle. Braucht man eigentlich noch mehr Beweise …?Oder sind Verunreinigung in Injektionslösungen völlig harmlos und ohne jede Bedeutung? Tut man so ab. Was wäre, wenn so etwas in einem Getränk wie CacaCola gefunden worden wäre?

Übrigens: was bleibt von allen Statistiken und Zahlenspielen, wenn diese GENimpfstoffe selbst nicht einmal je Marke einheitlich sind? In der einen Dosis ist diese mit drin – in der anderen das …?

Also nochmal: die „Analyse“ dieser völlig korrumpierten Zahlen und angesichts einer völlig uneinheitlichen Situation bezüglich GENimpfstoff-Inhaltsstoffen ist völlig sinnlos und spielt nur den Corowahn-Jüngern in die Hände. Meine Meinung!

Balvenie
Balvenie
1 Monat zuvor

Der Rückzieher von Multipolar ist durchaus gerechtfertigt.

In dem Artikel wurden primär die doppelt Geimpften mit den Ungeimpften verglichen. Betrachtet man die Altersstruktur dieser beiden Gruppen, so zeigt sich, dass in der Gruppe der doppelt Geimpften 44,7% der Personen älter als 50 Jahre sind, wohingegen in der Gruppe der Ungeimpften der Anteil der über 50-Jährigen lediglich 2,7% beträgt. Somit ist schon allein aufgrund der Altersstruktur das Risiko, an einer SARS-CoV-2-Infektion zu versterben, in der Gruppe der doppelt Geimpften höher als in der Gruppe der Ungeimpften.
Selbst wenn man die drei geimpften Gruppen zu einer Gruppe zusammenführt, liegt der Anteil der über 50-Jährigen hier immer noch bei 24% und damit deutlich höher als in der Gruppe der Ungeimpften.
Folglich muss man die beiden Altersklassen getrennt betrachten. Nicht umsonst achtet man bei Studien normalerweise darauf, dass die Teilstichproben sich hinsichtlich Alter und Geschlecht nicht voneinander unterscheiden. Das ist Standard.

Darüber hinaus ist es seit Beginn der Pandemie bekannt, dass die offiziellen Daten gravierende Mängel aufweisen und nicht wirklich interpretierbar sind. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die PHE-Daten nicht geeignet sind, um Hinweise für das Auftreten des ADE zu finden. Hierfür bräuchte man eine entsprechend konzipierte Studie.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: ich behaupte nicht, dass es kein ADE gibt – nur die PHE-Daten liefern keinen Anhaltspunkt dafür.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Balvenie
1 Monat zuvor

Schon mal davon gehört, wie diese Daten verpfuscht werden? So gelten GeGENimpfte bis zu 2 Wochen nach der GENimpfung als „ungeimpft“ wenn sie krank werden oder gar sterben.

Was wollen Sie aus solchen korrumpierten „Daten“ für Schlüsse ziehen?

Balvenie
Balvenie
Antwort an  Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Meiner Ansicht nach kann man aus den offiziellen Daten gar keine Schlüsse ziehen, weil die Behörden gegen grundlegende Standards des wissenschaftlichen Arbeitens verstoßen. Das fängt bereits mit dem PCR-Test an, geht über die unsinnige Definition der Todesfälle weiter und hört eigentlich nirgendwo auf. Der Absurdität sind im Grunde genommen gar keine Grenzen mehr gesetzt. Was Sie über die Zählweise der Geimpften schreiben, ist nur ein weiteres Beispiel für den ganzen Irrsinn, der da betrieben wird. Daher bin ich der Meinung, dass man sich als Maßnahmen-Kritiker möglichst wenig auf die offiziellen Daten beziehen sollte. Wohin das ansonsten führt, sieht man an der Diskussion zu den PHE-Daten. Es wurden einfach irgendwelche offiziellen Zahlen genommen, von denen letztendlich keiner weiß, wie sie genau zustande gekommen sind. Und dann hat man diese Daten auch noch falsch ausgewertet, was zwangsläufig zu falschen Schlussfolgerungen führte. So etwas hilft m.E. niemandem weiter, sondern bietet der Gegenseite nur Angriffspunkte. Wenn man wissenschaftlich fundierte Aussagen machen will, braucht man einfach vernünftige Studien. Ich hoffe, dass hier auch zum Thema ADE bald mehr kommen wird. Aber bis dahin muss man sich halt in Geduld üben – auch wenn es schwer fällt.

Jo Hanna
Jo Hanna
1 Monat zuvor

Es gibt Alternativen zu den amtlichen verordneten Impfungen, die Politiker ignorieren das leider.
Weil diese Politik ständig Alternativlosigkeit vorgibt, habe ich jetzt eine Petition unterschrieben, bei
openpetition.de/petition/online/luebecker-impfung-ueberpruefung-anpassung-des-allgemeinen-schnellzulassungsverfahrens
Es kann nicht sein, dass es nur diese vielgepriesenen Gen-Shuttle-Impfungen gibt?
Ich musste mich bereits zweimal impfen lassen (Pflegeheim) und jetzt sagt mein Arzt ich müsse mich alle halbe Jahre immer wieder impfen lassen. Das erfahre ich erst jetzt.
Ist das Fortschritt? Ja, offensichtlich! Ich lebe immer noch.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Die Aufregung hier und auch bei Multipolar ist schon erstaunlich. Was mich wundert:
zur „Widerlegung“ der Vermutung „dass die Impfung sogar zu schwereren Verläufen und mehr Todesfällen führen könnte“ wird wortreich und von vielerlei Accounts versucht, die sich auch noch selbst alle möglichen Qualitäten und Fachwissen zuschreiben (einer geht sogar soweit, zu behaupten, er vertretet die „Analyse“ ZWEIER Ärzte, einer pro eine contra GENImpfen).

Mir zeigt das nur, dass die „Analyse“ korrumpierter Daten wie sie heute die Behörden liefern, den Corowahn-Verteidigern in die Hände spielen. Jeder will hier etwas beweisen und muss dazu als Grundannahme postulieren, dass diese Daten und Zahlen zu irgend etwas taugen würden. Und ich behaupte: NEIN! Diese Daten und Zahlen taugen zu nichts. Und daher ist dieser ganze „Sturm im Wasserglas“ auch nichts als eine weitere klandestine Psy-Ops-Aktion der Corowahn-Jünger.

Witzig ist aber dabei, dass viele Argumente, die hier gegen die Vermutung dass die Impfung sogar zu schwereren Verläufen und mehr Todesfällen führen könnte“ auch gegen die Vermutung einer Existenz einer tödlichen Seuche ins Feld geführt werden können – aber das juckt bei einer solchen, an der Sache selbst dermaßen vorbeiführenden „Diskussion“ anscheinend überhaupt nicht.

Es wurde regelmäßig ignoriert, dass angebliche Corona-Tode AN oder NUR MIT Covid gestorben sind. Bei der GENimpfung sterben die Menschen anscheinend grundsätzlich NUR MIT, NIE AN der GENimpfung.

Es wurde regelmäßig ignoriert, dass an „Corona“ fast nur alte Menschen an der statistischen Grenze der Lebenserwartung starben – hier beim GENimpfstoff wird nun dieser Umstand plötzlich ganz in den Vordergrund gestellt.

Dass jeder einzelne gesunde Mensch, der an der GENimpfung Schaden nimmt oder gar stirbt, einer zuviel ist – egal ob dieser GENimpfstoff nun überhaupt irgend etwas bewirkt oder überhaupt nichts (wie es aber nun mal aussieht, denn die GENimpfkamapgne führt zu keinerlei Verminderung der Infektionswellen – eher im Gegenteil), wird bei dieser lächerlichen Diskussion UM ZAHLEN (und eben nicht um Menschen und Schicksale) völlig in den Hintergrund gedrängt. Traurig.

Wer ernstlich glaubt, diese vergiftete „Diskussion“ könnte noch sachlich und mit Vernunft geführt werden, irrt. Wenn die Kontrahenten lügen, betrügen, täuschen, über Leichen gehen, dann hat Vernunft und Logik ausgedient.

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Albrecht Storz
1 Monat zuvor

Das zieht erstaunliche Kreise. Jetzt sind auch noch ein Zacharias Fögen und der Norbert Häring involviert – und alle kauen an korrumpierten Daten herum, wie wenn daraus göttliches Manna zu saugen wäre. 😉

https://zachariasfoegen.wordpress.com/2021/08/26/delta-sterben-mehr-geimpfte-oder-ungeimpfte/

[zu Häring finde ich bei Multipolar keinen Link. Auf Härings Seite nichts. Etwas komisch]

262
262
1 Monat zuvor

Ein sehr interessanter Artikel.
Anbei noch eine Info aus Israel:
Die jüdische schweizer Zeitschrift Tachles,ch schrieb am 27.08.2021 über die Corona-Situation in Israel:
„Die Zahl der Fälle mit schwerem Krankheitsverlauf in Israel liegt bei knapp 700. Bei rund der Hälfte handelt es sich um Geimpfte.“

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1 Monat zuvor

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