26
Apr 2022

KZ-Gedenkstätte feuert Antifaschistin

Thema: Gesundheit & Politik
Marion Schmidt (2013)

Am 28. März berichteten wir über den bemerkenswerten Fall, in dem die Leitung der KZ-Gedenkstätte Dachau – offensichtlich unter massivem politischem Druck durch die Bayerische Staatsregierung – eine langjährige Mitarbeiterin der Gedenkstätte, Marion Schmidt bezichtigt, „eine Verharmlosung des Nationalsozialismus und seiner Opfer“ begangen zu haben. Tatsächlich hatte Marion Schmidt in einer Rede am Münchner Königsplatz am 26. Januar das Wort Nationalsozialismus nicht erwähnt, sondern im Zusammenhang mit den umstrittenen Corona-Maßnahmen „die größte Faschisierung seit Gründung der Bundesrepublik“ beklagt. Wie nah an der Wahrheit Frau Schmidt mit ihrer Feststellung gelegen haben dürfte zeigt das Urteil der früheren US-Außenministerin Albright, die vor allem die Spaltung der Gesellschaft als Merkmal des Faschismus bezeichnet hat:

„Ich denke, Faschismus heute ist eine Art Methode, wie man eine Gesellschaft spaltet“

Madeleine Albright

Möchte die Leiterin der KZ-Gedenkstätte, Dr. Hammermann, auch Frau Albright eine Verharmlosung des Nationalsozialismus und seiner Opfer unterstellen? Oder möchte die Historikerin angesichts des Drucks, den der bayerische Ministerpräsident Söder auf sie und die Stiftung Bayerischer Gedenkstätten ausgeübt haben dürfte, gar zuwarten, während sich die Spaltung in der Gesellschaft weiter vertieft? Welchen Sinn machen Gedenkstätten, wenn sie nicht auch dazu dienen, der Einschränkung von Rechten für einzelne Bevölkerungsgruppen entgegen zu treten, wie es der Auschwitz-Überlebende Marian Turski 2020 gemahnt hatte. Turski zitierte damals ebenso Primo Levi („Es ist geschehen, und kann daher wieder geschehen!“) wie auch die Holocaust-Überlebende Vera Sharav, die sich in einem deutlichen Schreiben bei Dr. Hammermann für Marion Schmidt verwandte.

Dennoch hat Marion Schmidt nun die Kündigung erhalten. Wir dokumentieren den Wortlaut eines Textes zur Unterschriftensammlung für die Rücknahme der Kündigung von Marion Schmidt im Wortlaut:

»Durch eine öffentliche Schmutzkampagne in Dachauer Nachrichten und Süddeutscher Zeitung wurde bekannt, dass die KZ-Gedenkstättenleitung gegen Marion Schmidt ein Arbeitsverbot, genannt „Freistellung“ ausgesprochen hat. Mittlerweile wurde eine Kündigung ohne Begründung ausgesprochen.

Hintergrund war das Auftreten unserer Kollegin, Mitstreiterin, Freundin. Sie hatte sich bei einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit den gesamten Maßnahmen und Grundrechtseinschränkungen von einer „Faschisierung“ gesprochen hat. Das geht der Gedenkstätte und der Stiftung Bayerischer Gedenkstätten zu weit. Sie sehen gar die „freiheitlich, demokratische Grundordnung“ in Gefahr.

Das sieht die Auschwitz-Überlebende Vera Sharav und Präsidentin der Allianz zum Schutz von Menschen in der Forschung/USA, ganz anders. Sie wandte sich in einem besorgten Brief an die Leiterin der Gedenkstätte in dem sie u.a. schrieb:

„Marion Schmidt ist eine mutige Frau, die sich mit der Geschichte des Holocausts beschäftigt hat.
Sie erkennt die ahnungsvollen Parallelen zwischen dem Nazi-Drehbuch der Unterdrückung, Diskriminierung und des Völkermords und den heutigen diskriminierenden Zwangsverordnungen, welche die Bürger- und Menschenrechte mit Füßen treten. Sie hat sich auf Demonstrationen gegen die Impfpflicht und den Impfpass zu Wort gemeldet, um auf die gefährliche Richtung aufmerksam zu machen, die Deutschland wieder einmal eingeschlagen hat. Für ihr mutiges moralisches Auftreten ist sie nun in ihrem Job bedroht.

(…)
Verantwortliche von Holocaust-Gedenkstätten, die diejenigen verleugnen und zensieren, die relevante, historische und aktuelle Parallelen aufzeigen, leisten im Grunde genommen Beihilfe zum Verrat an den Opfern. Es war der sehnliche Wunsch der Opfer, dass die Welt den Holocaust nicht vergisst und die Lehren daraus zieht – damit sich eine solche Katastrophe nie wiederholt.“

(Zitat aus dem Brief von Vera Sharav an die Leiterin der KZ- Gedenkstätte Dachau vom 15.03.2022)

Wir sind verwundert und sehr besorgt über das Vorgehen der Gedenkstätte und finden dies völlig unakzeptabel. Schon gar, dass ein Arbeitskonflikt einseitig über die Presse in die Öffentlichkeit getragen wird. Wir fordern die sofortige Weiterbeschäftigung von Marion Schmidt und die Rücknahme der Kündigung.

Unterstützt die Solidaritätserklärung.
Rückmeldung an: Freiheitsversammlung@gmx.de, Stichwort: Solidarität mit Marion Schmidt«

Weitere Informationen:

Brief der Holocaustüberlebenden Vera Sharav an die Leitung der KZ- Gedenkstätte Dachau vom 15.03.2022

Artikel im Münchner Merkur/Dachauer Nachrichten vom 4.03.22:

Rede auf dem Königsplatz vom 26.01.22:

 


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A. P.
A. P.
3 Monate zuvor

Über die Obrigkeit und die Blockmedien und die groteske Verdrehung der Argumente wundert sich ja niemand mehr. Was mich nach wie vor bestürzt, ist die Gleichgültigkeit, Feigheit und mangelnde Solidarität der Kollegen und Mitarbeiter. Haben wir in den letzten zwei Jahren gehört, dass an Universitäten, Schulen oder in Behörden und Unternehmen, die so mit kritischen Mitarbeitern verfahren, sich Kollegen zusammengeschlossen und gemeinsam gegen solche Entlassungen oder Repressalien protestiert oder gestreikt hätten? Ich nicht. Das ist das eigentlich Beschämende.

Stiller Beobachter
Stiller Beobachter
3 Monate zuvor

Der Unterschied zu 1944 besteht darin, dass wir es heute mit einer EU- und Commonwealh-weiten Glorifizierung der Mengele-Mentalität zu tun haben, in Form von Montomery & co sogar weltweit.
Keine der ‚Qualitätsmedien‘ beachtete das C-19-Injekionsverbot eines Rabbinischen Gerichts am 1.11.2021, das auch eine ganztätige Anhörung von 9 Expert*innen (darunter Robert Malone, Peter McCullough usw.) und 1 Juristen (Thomas Renz) folgte.
Gesundheitlich längst gescheitert (T cell exhaustion, Vakzin-induziertes AIDS usw.), und zwar auf halbem Weg vor Ende des Studiendesigns ohne Boosterung (d.h. 2023), wird sogar dennoch weiter ‚experimentiert‘, die EU reitet weiter auf dem toten Pferd ‚grüner Pass‘..
Warum?:
Wenn der emeritierte Onkologie-Professor Michael Klein (u.a. Yale Univ) mit seiner Warnung Recht behält, könnte es mit der Spaltung der Gesellschaft bald vorbei sein, wenn die Analyse des Ukraine-Konflikts weiterhin so einseitig und oberflächlich erfolgt:
Denn dann entspräche die Injektionspflicht bzw. Injektionsquote gesundheitlich nicht nur potentiell einer Suizidpflicht bzw. Suizidquote (= Terminologie frz. Gericht in Haftungs- bzw. Entschädigungsurteil), sondern definitiv.
In Verbindung mit 5 G oder via Drohne einsetzbaren Energiewaffen stellen C 19-Injekionen aus mehreren Gründen eine (übrigens auch in der Ukraine in Kooperation mi Daszak & co entwickelte) binäre B-Waffe dar, auf die Russland reagieren musste:
Ob mit Graphenoxid, Graphenhydroxid oder Ebola- oder sonstigem Komponenten für toxische Substanzen versetzt:
Die „Geimpften“ in Europa wären an weniger als 1 Tag tot oder ermordbar gewesen, wenn der US-Deep State mit seiner Gain-of-Function in 26 Biolabors der Ukraine in die Lage versetzt worden wäre, den Regime Change in Moskau zu starten.
M.a.W.:
Insbesondere die plusminus 80% „Geimpften“ in Deutschland, aber auch alle anderen, haben der rechtzeitigen Reaktion Putins in der Ukraine höchstwahrscheinlich ihr Leben zu verdanken.
Dankbarkeit könnte auch anders aussehen …

———- Forwarded message ———
Von: ‚MICHAEL KLEIN‘ via C19D List
Date: Mi., 27. Apr. 2022, 05:19
Subject: Re: [C19D] Re: Dr. Ardis’ files
To: c19d-list
Cc: MICHAEL KLEIN

 Brian Ardis is a fine scholar. He is a very modest person. Do not underrate his abilities. This is a very big story that is developing. Brian’s life is in danger. We must protect him. No one can decifer a large body of work in a small amount of time. Ask Dr Judy Mikovits. This story will connect the work of Charles Leiber(Harvard) to 5G induced release of peptides(including snake peptides)from lipid nanoparticles residing in many forms of liquid including water. 5G may become the “weapon of choice” to release single stranded rna viruses such as Marburg and Ebola in a targeted fashion designed to maximize kill rate. We will likely find evidence supporting funding of 5G technology by the same actors that financed “gain of function” research and biolabs in Ukraine and likely Taiwan. This depopulation agenda is still-in its beginning stages. We must reject those who refuse to connect the dots. We must unite as one to reject the “null” hypothesis and strive to prove that errors exist in Brian’s work. More importantly we must connect Brian’s work to the nefarious events that are currently either unfolding before our eyes or remain incubating in the hands of such notables as Peter Daszak or Ralph Baric. Time is running out.

Michael E Klein M.D., M.P.H.
Retired Associate Professor of Oncology 
Thomas Jefferson University 
50 year alumnus of Yale School of Medicine 

ÜBERSETZUNG DER MAIL VON PROFESSOR KLEIN:
Brian Ardis ist ein ausgezeichneter Wissenschaftler. Er ist ein sehr bescheidener Mensch. Unterschätzen wir seine Fähigkeiten nicht. Dies ist eine sehr große Geschichte, die sich weiterentwickelt. Das Leben von Brian ist in Gefahr. Wir müssen ihn beschützen. Niemand kann ein großes Werk in kurzer Zeit entschlüsseln. Fragen Sie Dr. Judy Mikovits. Diese Geschichte wird die Arbeit von Charles Leiber (Harvard) mit der 5G-induzierten Freisetzung von Peptiden (einschließlich Schlangenpeptiden) aus Lipid-Nanopartikeln verbinden, die sich in vielen Formen von Flüssigkeiten, einschließlich Wasser, befinden. 5G könnte die „Waffe der Wahl“ werden, um einzelsträngige rna-Viren wie Marburg und Ebola gezielt freizusetzen, um die Abtötungsrate zu maximieren. Wir werden wahrscheinlich Beweise finden, die die Finanzierung der 5G-Technologie durch dieselben Akteure nahelegen, die die “ Gain of Function“-Forschung und Biolabore in der Ukraine und wahrscheinlich in Taiwan finanziert haben. Diese Entvölkerungsagenda befindet sich noch in ihrem Anfangsstadium. Wir müssen diejenigen kritisieren, die sich weigern, die Zusammenhänge zu erkennen. Wir müssen uns zusammentun, um die „Null“-Hypothese zu verwerfen und zu beweisen, dass in Brians Arbeit Fehler vorliegen. Noch wichtiger ist, dass wir Brians Arbeit mit den ruchlosen Ereignissen in Verbindung bringen, die sich gegenwärtig entweder vor unseren Augen entfalten oder in den Händen von Persönlichkeiten wie Peter Daszak oder Ralph Baric schlummern. Die Zeit läuft uns davon.