16
Apr 2024

Landgericht Hamburg bestätigt Rechtmäßigkeit von im ZDF über Reiner Fuellmich getätigten Äusserungen

Thema: Gesundheit & Politik

Nach der Veröffentlichung der Recherchen über Dr. Reiner Fuellmichs Rolle im Zusammenhang eines ZDF-Beitrags von 1999, die die Glaubwürdigkeit von Dr. Fuellmich massiv erschüttert haben, weil seine Aussage, er habe erst durch den “von vorne bis hinten erstunken und erlogen(en Bericht)” erfahren, was Scientology ist, als unwahre Schutzbehauptung entlarvt wurden, hat Dr. Fuellmich heute auf seinem Telegram-Kanal einen (alten) Beitrag vom November 2021 erneut gepostet, in dem die im November 2021 aus Warschau abgegebene Erklärung enthalten ist.

Unterschrieben war der Post mit den Worten:

Verleumderischer Filmbericht des ZDF (1999)

„Während unseres Polen-Aufenthalts, über den wir bald noch mehr berichten werden, wurden wir überrascht von einem verleumderischen Filmbericht, der in 1999 im ZDF ausgestrahlt und damals sofort in seiner Verbreitung vom Landgericht Hamburg untersagt wurde. Der Bericht wurde jetzt von bekannten Spaltern innerhalb der Bewegung im Rahmen einer Verleumdungskampagne unkritisch verbreitet.“

Dies ist insoweit erstaunlich, als die hier enthüllten Tatsachen eindeutig zeigen, dass der ZDF-Bericht keinesfalls “von vorne bis hinten erstunken und erlogen”, sondern, im Gegenteil, in einem zentralen Punkt absolut zutreffend war:

»Angesichts dieser Sachlage stellt sich eine Würdigung des Verhaltens der Klägerin [Ursula Caberta] dahingehend, daß sich die Klägerin [Ursula Caberta] habe instrumentalisieren lassen, als zulässige kritische Wertung dar, so daß den Beklagten [u.a. dem ZDF] die („verdeckte“) Äußerung, die Klägerin könnte Instrumentalisierte sein, nicht verboten werden kann.«

In der ausführlichen Urteilsbegründung der damaligen Entscheidung vom 23. Juni 2000 führt das Gericht sodann aus, dass es – wenn nicht die Scientology-Organisation selbst – Dr. Reiner Fuellmich war, der Frau Caberta in seinem ”allein in seinem privaten Interesse liegenden Bemühen unterstützt, eine bekannte Scientology-Kritikerin zu diskreditieren” für sich benutzt hat.

Es liege nahe, so das Gericht weiter, “daß eine Diskreditierung ihres Ansehens [Renate Hartwig] dem Interesse und der Strategie der Scientology-Organisation entspricht, zumal sich Frau H[artwig] in den vergangenen Jahren mehrfach Angriffen auf ihren Leumund ausgesetzt sah, die jedenfalls auch von der Scientology-Organisation gegen sie geführt wurden”. Fuellmich habe “im Interesse der Scientology-Organisation” gehandelt, deren Zielsetzung es entgegenkomme, “wenn Dritte die Diskreditierung Frau H[artwig] betreiben.”

Eine Behauptung, wie sie Fuellmich noch 2022 im September aufstellte, er habe 1999 gar nicht gewusst “was [Scientology] war”, erscheint auch angesichts der vom Gericht im Urteil dokumentierten Tatsache, dass Fuellmich die Scientology-Beauftragte Caberta bereits im Jahr 1998 kontaktierte, um von ihr Material gegen die Immobilienhändler Schaul zu erhalten, denen er eine Scientology-Mitgliedschaft und -Unterwanderung in rufschädigender Weise nachgesagt hatte.

Wörtlich heisst es dazu vom Landgericht Hamburg in unmißverständlicher Weise (und weder von Caberta noch von Fuellmich rechtlich angegriffen):

“Hinzu kommt, daß die eigentliche Zielsetzung Dr. F[uellmichs] darin bestand, Kontrahenten, nämlich die S[chauls] als der Scientology-Organisation zugehörig bezeichnen zu dürfen; denn auch dies liegt unter der Prämisse, daß die S[chauls] der Scientology-Organisation weder angehören noch nahestehen – wiederum im Interesse von Scientology, weil die rufschädigende Wirkung des Vorwurfs der Scientology-Mitgliedschaft bzw. -Nähe den Kaufleuten S[chaul] die Geschäftstätigkeit erschwert und dadurch Konkurrenten, die der Scientology-Organisation angehören, eine vorteilhaftere Position im Wettbewerb erlangen.“

Wie Dr. Reiner Fuellmich weiterhin versuchen sollte, den sich hieraus ergebenden Fragen nach den Gründen für sein derart unethisches und seinerseits verleumderisches Wirken in der damaligen Zeit zu entziehen, ist kaum nachvollziehbar.

Rüdiger Lenz, der auf diversen Kanälen als Autor aktiv ist, hat in einem Kommentar die Frage an mich gerichtet, was diese Recherchen heute nutzen: 

Liebe Leute von Alschner Klartext, wieso kommt Ihr mit Sachen, die schon ein viertel Jahrhundert zurückliegen?  Mag ja sein, dass Fuellmich damals die Unwahrheit gesagt hat und Ihr ihn nun darauf festnagelt. Etwas gänzlich anderes aber ist, ihm deswegen nun in dem heutigen Prozess das gleiche zu unterstellen, ohne dass Ihr mit harten Fakten kommt.  Es gibt Merkwürdigkeiten – auf beiden Seiten (!) im Prozess gegen Fuellmich, ja. Das Fuellmich, der Profi, sich hat von Anfängern aufs Kreuz legen lassen, das könnt Ihr nicht glauben, nur weil Ihr glaubt, dass ein Profi die Antwort auf alle Tricks und alle List besitzen muss? Ehrlich?? Das ist alles und dieser Scientology-Kram und deswegen hat Fuellmich wahrscheinlich die Gelder veruntreut? Sie als Wertspeicher in sein Haus „investiert“ und wollte die anderen des Ausschusses prellen? Beide haben die Gelder „gesichert“. Vorstände in Deutschland handeln ständig so, dass sie die Gelder für andere Dinge verwenden und wenig später wieder zurückbringen. Hitlers Gesetz dazu, weswegen Fuellmich angeklagt wurde, hat dies bewirkt, dass man an der Spitze dazu verdonnert wird, die Gelder bestmöglich vor Schaden zu sichern hat, ein Nazigesetz. Im  Grunde taten das beide, V. Fischer und Fuellmich, aus dem verdacht heraus, dass die Coronagelder mittels Kontokündigung eingefroren werden könnten. Das Geld ist vorhanden, komplett da, nichts ist weg. Es kann sein, dass beide sich davon zunächst etwas besorgt haben und es dann wieder zurückbrachten. Es geht beim Fall Fuellmich um etwas anderes. Und Ihr schaut, so wie das für mich aussieht, in die falsche Richtung. Übrigens, ich bin kein Fanboy von Fuellmich.

Meine Antwort:

Wenn Sie, Herr Lenz, kein Fanboy von Fuellmich sind, dann werden Sie verstehen, dass es sehr wohl von Bedeutung ist, ob jemand Glaubwürdigkeit besitzt, oder nicht. Zumindest jemand, der beansprucht, eine führende Rolle zu spielen. Denn: wohin führt jemand, von dem Sie nicht wissen, wie glaubwürdig er ist, ist sehr ungewiss.

Anders als Sie halte ich die Scientology-Nummer für hoch relevant angesichts der Erkenntnisse, die inzwischen über Scientology verfügbar sind. Der Gründer, L Ron Hubbard war ein Mann mit Verbindungen zum Office of Naval Intelligence (Übrigens wurde die Navy mit der Rückverfolgung der vermissten Billionen US$ beauftragt, als Donald Rumsfeld am 10.09.2001 vor der Presse die verschwundenen Gelder öffentlich bestätigte. Am Tag darauf flog ausgerechnet ein Flugkörper in jenen Bereich des Pentagons, in dem Teile des ONI untergebracht waren, welche die Untersuchung durchführten). Gerade Herr Fuellmich hat oft über MK Ultra und andere Operationen gesprochen und sie zu den heutigen Ereignissen in einen Zusammenhang gerückt. Auch deshalb sind seine Erklärungen nicht unbedeutend – erst recht nicht, wenn sie in wesentlichen Teilen die Unwahrheit enthalten. 

Der Hinweis auf die Widersprüchlichkeit in Person, Wort und Tat des Herrn Fuellmich enthalten im übrigen keine Parteinahme für sonst jemanden. Streng genommen wäre denkbar, dass wir, die Öffentlichkeit, mit einem Good Guy/Bad Guy Theater zum Narren gehalten werden sollen. 

Fest steht: Im Thema Corona-Ausschuss Finanzen haben wir es mit mehreren Beteiligten zu tun. Angesichts der Bedeutung des Corona-Ausschusses in der Vergangenheit (gemessen an den Zuwendungen war es keine unerhebliche Bedeutung) haben “wir” ein Interesse an Aufklärung. Jemand, der nicht die volle Wahrheit sagt, kann zur Wahrheitsfindung nicht beitragen. Und sollte aus meiner Sicht keine Rolle im sogenannten Widerstand mehr übertragen bekommen. 

So sehe ich das.

 

Weitere wesentliche Bestandteile des Urteils des LG Hamburg mit Relevanz für die Glaubwürdigkeit von Reiner Fuellmich:

»Tatbestand:

Die Beklagte zu 1) ist eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Sie strahlt – bundesweit – das Zweite Deutsche Fernsehen aus. Die Beklagte zu 2) ist eine Produktionsfirma Sie produzierte den hier in Rede stehenden, von dem Beklagten zu 3) verfaßten und von der Beklagten zu 1) ausgestrahlten Fernsehbeitrag „Das Netz – Scientology und der Immobilienmarkt.“

Dieser Beitrag befaßt sich u.a. mit dem Rechtsanwalt Dr. F[uellmich], den Immobilienkaufleuten Sch[aul] und deren Immobilienunternehmen. Dem liegt im wesentlichen folgender Sachverhalt zugrunde: Rechtsanwalt Dr. F[uellmich] vertrat und vertritt die Interessen einer Reihe von Immobilienerwerbern gegenüber den Verkäufern, nämlich den Immobilienkaufleuten Sch[aul] bzw. deren Immobilienunternehmen. Während der Auseinandersetzung um die Immobiliengeschäfte tauchte der Vorwurf auf, das Unternehmen der Sch[aul] sei von der Scientology-Organisation unterwandert bzw. die Sch[aul] und ihr Unternehmen seien Scientology zuzurechnen. Rechtsanwalt Dr. F[uellmich] machte sich letzteren Vorwurf zu eigen. Die Immobilienkaufleute Sch[aul] suchten daraufhin Rat bei der Autorin R[enate] H[artwig], die das Immobilienunternehmen der Sch[aul] auf deren Bitte prüfte und zu dem Ergebnis kam, daß Scientology-Strukturen oder -Einflüsse oder eine Scientology-Unterwanderung nicht feststellbar seien.

Auf diese von Frau H[artwig] vorgenommene Prüfung und deren Ergebnis beriefen sich nunmehr die Immobilienkaufleute Sch[aul] So erwähnten sie Frau H[artwig] – u.a. – in einem Rechtsstreit. Daraufhin stellte Rechtsanwalt Dr. F[uellmich] Recherchen über Frau H[artwig] an und stieß dabei auf das von der Klägerin verfaßte Buch mit dem Titel „Scientology greift an“. Ein Kapitel dieses Buches, welches sich (u.a.) mit Frau H[artwig] befaßt, fügte Dr. F[uellmich] einem seiner Schriftsätze bei. Einige der in diesem Kapitel enthaltenen Äußerungen waren der Klägerin jedoch bereits zuvor durch eine von Frau H[artwig] erwirkte einstweilige Verfügung des Landgerichts Düsseldorf untersagt worden. Nun wiederum sah sich Frau H[artwig] veranlaßt, gegen Dr. F[uellmich] im Wege der einstweiligen Verfügung einen Unterlassungsanspruch wegen Wiedergabe der Äußerungen der Klägerin geltend zu machen. Daraufhin nahm Dr. F[uellmich] im Sommer 1998 mit der Klägerin [Ursula Caberta] Kontakt au. Er fragte die Klägerin, ob sie in dem von Frau H[artwig] gegen ihn (Dr. F[uellmich]) angestrengten äußerungsrechtlichen Verfahren ggf. als Zeugin zur Verfügung stehen würde. Dazu erklärte sich die Klägerin bereit. Zu einer Zeugenvernehmung ist es jedoch bislang nicht gekommen.

(…)

Im vorliegenden Berichtszusammenhang kann sie sich, soweit es die Klägerin [Ursula Caberta] anbelangt, aus Sicht des Zuschauers nur auf die den beanstandeten Textpassagen vorausgehende Darstellung beziehen, in der mitgeteilt wird, daß Anhaltspunkte bestünden, daß die Klägerin Dr. F[uellmich] in seinem Bemühen unterstütze, die Scientology-Kritikerin R[enate] H[artwig] in ein schlechtes Licht zu rücken und dies auch weiterhin tun zu dürfen; so habe nämlich Dr. F[uellmich] in dem von Frau H[artwig] gegen ihn angestrengten äußerungsrechtlichen Verfahren die Klägerin als Zeugin benannt, und ferner habe er über Frau H[artwig] Äußerungen aufgestellt, die in ihrem Kern mit Äußerungen der Klägerin über Frau H[artwig] übereinstimmten, der Klägerin aber bereits als diffamierende Schmähungen verboten worden seien. Unter diesen Umständen stellt die „verdeckte“ Äußerung, daß die Klägerin instrumentalisiert worden sein könnte, eine resümierende Bewertung dar. Diese Bewertung ist, da hinreichend sachliche Anknüpfungspunkte bestehen, auch zulässig, und zwar auch, soweit die – mögliche – Instrumentalisierung in der Berichtspassage in Bezug zu Scientology gesetzt wird. Denn Frau H[artwig] ist – wie im Beitrag mitgeteilt – bekanntermaßen eine langjährige Kritikerin und vehemente Gegnerin der Scientology-Organisation; es liegt daher nahe, daß eine Diskreditierung ihres Ansehens dem Interesse und der Strategie der Scientology-Organisation entspricht, zumal sich Frau H[artwig] in den vergangenen Jahren mehrfach Angriffen auf ihren Leumund ausgesetzt sah, die jedenfalls auch von der Scientology-Organisation gegen sie geführt wurden, wie die Veröffentlichung „Fakten über R[enate] H[artwig]“  (Anl. B 7) zeigt. Entsprechend liegt es im Interesse der Scientology-Organisation und kommt deren Zielsetzung entgegen, wenn Dritte die Diskreditierung Frau H[artwig] betreiben. Tatsächlich hat indes die Klägerin Dr. F[uellmich] bei seinen Versuchen, Frau H[artwig] in ein schlechtes Licht zu rücken, unterstützt und zur Herabsetzung ihres (Frau H[artwig]s) Ansehens beigetragen. Die Klägerin hat sich nämlich nicht nur – wie sie selbst vorträgt – gegenüber Dr. F[uellmich] bereit erklärt, in dem von Frau H[artwig] gegen ihn, Dr. F[uellmich] angestrengten äußerungsrechtlichen Prozeß als Zeugin auszusagen. Vielmehr hat sie Dr. F[uellmich] auch die in der Auflistung gemäß Anlage B 6 aufgeführten Unterlagen, soweit diese Frau H[artwig] betreffen, überlassen, und zwar in Kenntnis dessen, daß es Dr. F[uellmich] darum ging, Frau H[artwig] in ein schlechtes Licht zu rücken, um die Glaubwürdigkeit Frau H[artwig]s als Zeugin in Zweifel zu ziehen und auf diese Weise eine günstigere Position in den Auseinandersetzungen mit den Immobilienkaufleuten Schaul zu erlangen. Davon ist jedenfalls prozessual auszugehen, denn die Klägerin ist dem diesbezüglichen Vorbringen der Beklagten nicht substantiiert entgegengetreten. Mit ihrem Vorbringen, daß Unterlagen über Frau H[artwig] in der Bundesrepublik breit gestreut seien, hat nämlich die Klägerin den Vortrag der Beklagten nicht bestritten. Hinzu kommt, daß die von Dr. F[uellmich] gewählte Art und Weise seines Vorgehens gegen Frau H[artwig] der Strategie der Scientology-Organisation entspricht.

Nicht nur die konzeptionelle Gestaltung seines Vorgehens deckte sich mit der der Scientology-Organisation: er [Fuellmich] verwendete dabei teilweise auch eben jene Unterlagen, deren sich bereits die Scientology-Organisation bedient hatte, nämlich das Dokument „Offener Brief an alle K.-Mitarbeiter“ sowie die gegen Frau H. ergangenen Strafbefehle wegen Betruges und Beleidigung. Diese Unterlagen gehörten zu eben jenen, die ihm die Klägerin überlassen hatte, und für die Klägerin mußte es angesichts ihrer langjährigen Erfahrungen als Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology bei der Behörde für Inneres auf der Hand liegen, daß sich Dr. F[uellmich] bei seinem Vorgehen gegen Frau H[artwig] eben jener Strategie bediente, wie sie auch von der Scientology-Organisation eingesetzt wurde. Schließlich kann auch nicht außer acht bleiben, daß die Klägerin leitende Mitarbeiterin einer Behörde ist, und zwar einer behördlichen Arbeitsgruppe, deren Aufgabe u.a. darin besteht, über die Scientology-Organisation aufzuklären. Mit der daraus resultierenden Neutralitätspflicht dürfte es sich indes kaum vereinbaren lassen, daß die Klägerin einen Dritten, nämlich Dr. F[uellmich] bei dem allein in seinem privaten Interesse liegenden Bemühen unterstützt, eine bekannte Scientology-Kritikerin zu diskreditieren. Hinzu kommt, daß die eigentliche Zielsetzung Dr. F[uellmichs] darin bestand, Kontrahenten, nämlich die S[chauls] als der Scientology-Organisation zugehörig bezeichnen zu dürfen; denn auch dies liegt unter der Prämisse, daß die S[chauls] der Scientology-Organisation weder angehören noch nahestehen – wiederum im Interesse von Scientology, weil die rufschädigende Wirkung des Vorwurfs der Scientology-Mitgliedschaft bzw. -Nähe den Kaufleuten S[chaul]. die Geschäftstätigkeit erschwert und dadurch Konkurrenten, die der Scientology-Organisation angehören, eine vorteilhaftere Position im Wettbewerb erlangen.

Angesichts dieser Sachlage stellt sich eine Würdigung des Verhaltens der Klägerin dahingehend, daß sich die Klägerin habe instrumentalisieren lassen, als zulässige kritische Wertung dar, so daß den Beklagten die („verdeckte“) Äußerung, die Klägerin könnte Instrumentalisierte sein, nicht verboten werden kann.«

[alle Hervorhebungen hinzugefügt]

Das Urteil in voller Länge: LG Hamburg 324 O 510/99


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Goalive
Goalive
1 Monat zuvor

Zur Mär vom „Wertspeicher“ – Szenario für Herrn Lenz

Nehmen Sie an, wir beide gründen eine Firma (GbR = beide haften voll auch mit ihrem Privatvermögen). Wir stellen ein Produkt her, das wir kostenlos verteilen, bitten aber für die Finanzierung der Produktion um Zuwendungen. Das Produkt wird uns wider Erwarten förmlich aus den Händen gerissen. und die Leute fluten uns begeistert mit Millionen.

Eines Tages entnehme ich das meiste Geld als Darlehn und sage, dass mein Haus eine Sicherheit sei. Allerdings lasse ich keine Grundschuld dafür eintragen, und auch ein Schuldanerkenntnis unterzeichne ich nicht. Zudem habe ich die Buchhaltung unter mir und Sie haben keinen Einblick.

Eines Tages hören Sie von Ihrem Steuerberater, ob sie denn von mir über die Finanzen informiert würden und ob Ihnen klar sei, dass auch auf Sie als Partner erhebliche Steuerforderungen zukommen könnten Sie sind verunsichett und besorgt und fragen mich nach Belegen.

Bisher war ich freundlich zu Ihnen, nun aber wendet sich das Blatt. Ich speise Sie schließlich mit einer Finanzübersicht ab, die nicht die erforderlichen Angaben enthält und beschimpfe Sie als geldgierig. Sie lassen sich zunächst einschüchtern.

Eines Tages erhalten Sie den Anruf des Produktionsleiters der Ihnen sagt, dass die Produktion nicht mehr bezahlt werden kann, weil sämtliches Vermögen der Gesellschaft in meinen Händen ist bzw. sich nur mit meiner Zustmmung nutzbar machen lässt.

Wie geht es Ihnen damit?

Last edited 1 Monat zuvor by Goalive
Goalive
Goalive
Antwort an  Goalive
1 Monat zuvor

Fragen, die zur Aufklärung des Falles beitragen (würden).

https://2020news.de/naeheverbindungen/

Goalive
Goalive
1 Monat zuvor

Die Mär von „Hitlers Gesetz“

Als eigenständiges Delikt wurde die Untreue erstmals durch die Constitutio Criminalis Carolina (CCC) von 1532 begriffen.

… das Preußische Allgemeinen Landrecht von 1794, das in §§ 1331–1376 zahlreiche treuwidrige Verhaltensweisen mit Strafandrohung versahen. Der Schwerpunkt dieser Normen lag in der Verletzung einer besonderen Treuepflicht. Das Landrecht begriff die Untreue als qualifizierte Form des Betrugs.

Das preußische Strafgesetzbuch von 1851 regelte in § 246 die Strafbarkeit bestimmter Personengruppen an, die in einem besonderen Pflichtenverhältnis zu anderen standen. 
….
§ 266 StGB in der Fassung vom 1. Januar 1872

Das Reichsstrafgesetzbuch übernahm den § 266 des Strafgesetzbuchs für den Norddeutschen Bund unverändert und bedrohte die Untreue mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren (§ 16 StGB a.F.).

Wortlaut 1862

(1) Wegen Untreue werden mit Gefängniß, neben welchem auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden kann, bestraft:

1. Vormünder, Kuratoren, Güterpfleger, Sequester, Massenverwalter, Vollstrecker letztwilliger Verfügungen und Verwalter von Stiftungen, wenn sie absichtlich zum Nachtheile der ihrer Aufsicht anvertrauten Personen oder Sachen handeln;2. Bevollmächtigte, welche über Forderungen oder andere Vermögensstücke des Auftraggebers absichtlich zum Nachtheile desselben verfügen;3. Feldmesser, Versteigerer, Mäkler, Güterbestätiger, Schaffner, Wäger, Messer, Bracker, Schauer, Stauer und andere zur Betreibung ihres Gewerbes von der Obrigkeit verpflichtete Personen, wenn sie bei den ihnen übertragenen Geschäften absichtlich diejenigen benachteiligen, deren Geschäfte sie besorgen.

(2) Wird die Untreue begangen, um sich oder einen Anderen einen Vermögensvortheil zu verschaffen, so kann neben der Gefängnißstrafe auf Geldstrafe bis zu tausend Talern erkannt werden.

Den Untreuetatbestand gibt es seit beinahe 500 Jahren. Hitler wurde 1933 Reichskanzler.

Und wieder einmal sagt Füllmich die Reinerwahrheit, und viele glauben auch das blind…

Last edited 1 Monat zuvor by Goalive
Reinhold Alefelder
Reinhold Alefelder
Antwort an  Goalive
1 Monat zuvor

Du sollst nicht Glauben an den Taler zu glauben –
Blinde sehen auch ohne zu Hören – Dein Gesetz
ist nichts Anderes als irrtümliches Geschwätz –
herzlich willkommen in der Grube – Ihr Reinholden

Goalive
Goalive
Antwort an  Reinhold Alefelder
1 Monat zuvor

Schöne schlüssige Argumentation mit scharfsinniger Schlussfolgerung. Weiter so.

Goalive
Goalive
Antwort an  Reinhold Alefelder
1 Monat zuvor

Um Ihre Mühe doch noch mit Inhalt zu beehren:

Es ist eine bekannte Technik, einen Verdacht, der sich gegen ein Delikt richtet, damit zu diffamieren, „schon Hitler“ habe so gegen seine Gegner Macht ausgeübt. Das kann man auf viele Strafgesetze anwenden, z. B. ist Paragraf 211Mord mit Heimtücke etc. auch ein „Naziparagraf“, denn das Gesinnungsstrafrecht wurde von den Nazis ausgebaut, um Gegner damit kaltzustellen. Die Untreue wurde auch instrumentalisiert, ABER
1. weder ist damit erwiesen, dass es sich im Fall Füllmich um eine Instrumentalisierung handelt, noch ist gar
2. dadurch das Gesetz selbst falsch und unbegründet.
D.h. hier wird von Füllmich eine Scheinargumentation verwendet, die IHN in die Nähe von Opfern des Naziregimes rücken soll. Ob man das bejaht, ist eine Geschmacksfrage.

volmer mona
volmer mona
Antwort an  Goalive
28 Tage zuvor

Auf Antrag des Gerichtes wurde von der niedersächsischen Anwaltsversogung auf Rentenzahlung von Herrn Füllmich bis 700 000 Euro gepfändet zu Gunsten der Amlö$ger. Nun haben sie insgesamt 1,1.. Millionen von dem Hausverkauf und 700 000 Euro und wenn Reiner Füllmich verurteilt wird noch das ganze Gold von über 1 Millionen. Euro. Aus einem Gedächtnissprotokoll der Basis Partei geht hervor: 5 Vorstände oder Leitende der Basis Partei waren anwesend, und Viviane Fischer, Reiner Füllmich. Die Leitung bat Reiner Füllmich und Viviane Fischer, ihren Konflikt intern zu llösen und nicht damit an die Oeffentlichkeit zu treten, da dieses die bevorstehende Landtagswahl beschädligen könnte, Ein Tag später trat Viviane Fischer damit an die Oeffentlichkeit und schädigte so nicht nur den Corona-Ausschuss, sondern auch die Basis-Partei. Der das Gedächtnissprotokoll geschrieben hat , ist bereit auch das vor Gericht zu bestätigen. Als das bittel tv veröffentlich hatte, wurde ihm ohne Angabe und Warnung den You Tube Kanal gesperrt, er versuchte noch 2 mal einen you tute Kanal zu installieren, aber alle wurden gleich wieder gesperrt. Wer veranlasste die Sperrung ? . Um direkt noch auf die 500 Jahre einzugehen, nicht die Existenzfrage ist wichtig, sondern W A N N wurde dieses Gesetzt e x e s i v angewandt, und dass ist nun mal im 3. Reich um alle unliebsamen Menschen und Juden zu enteigenen und sich daran zu bereichern im g r ö s s t e n Stil. Und was geschieht heute, diese Frage muss man stellen, denn wieviel Konten wurden schon von unliebsamen Menschen gepfändet und gesprerrt usw. Und zudem was ist mit allem russischen im Ausland befindlichem Geld, jetzt zanken sie sich wer das bekommen soll…….

volmer mona
volmer mona
Antwort an  volmer mona
28 Tage zuvor

Korrektur, das soll heissen die bis zu 700 000 Euro wurden gepfändet zu Gunsten der Anzeigeerstatter. Mein PC macht manchmal auch Probleme

Goalive
Goalive
Antwort an  volmer mona
28 Tage zuvor

Wie so oft, hat Ihr Kommentar inhaltlich NICHTS mit dem zu tun, auf den Sie antworten. Zudem schulden Sie m.W. noch den Beleg für Ihre Behauptung, Templin sei insolvent. Ich vermute, Sie verwechseln das mit Cibis.

Zu Ihren Ausführungen:
Ich habe mir RFs ‚Kassiber‘ auch angehört. Rhetorisch ist der Mann ein Fundus, und tatsächlich, zu MEINEM KOMMENTAR tatsächlich passend: er tut es auch dort. Spricht zuerst von Ukraine und Palästina, von den RKI-Files, um dann SEINEN Fall in diesen Kontext zu setzen. Füllmich, der Verfogte, der Held.

Das Neue von ihm ist

1. Die Behauptung, die Kläger hätten 700.000 Rentenanwartschaft gepfändet. Nun weiss ich zwar nicht genau, wie das bei Standeskammern genau abläuft, kann mir aber nicht vorstellen, dass die Pfändung ohne Angabe eine triftigen Grundes möglich gewesen sein soll.

Ich tippe noch immer auf Steuerforderungen in nicht unerheblicher Höhe. Mangels Gemeinnützigkeit unterfallen Zuwendungen nämlich in voller Höhe der Schenkungssteuer, bei 3 Mio ca. 19 %, also 570.000, an die RF ’nicht gedacht ‚hat – ein Nichtdenken, für das alle Gesellschafter haften!!. Bei Zuwendungen von anderen Unternehmen fällt zudem Umsatzsteuer auf deren Schenkung an. Hat er sicher auch nicht bedacht. Hinweise auf die Problematik gab es von der mit JK befreundeten Steuerberaterin, wie dieser an PT 12 aussagte. Kurzum: in dem Prozess könnte die Tatsache einer versuchten Steuerhinterziehung samt Überziehungszinsen und Gebühren noch zum Vorschein kommen am Ende.
Kurz: so lange niemand weiss, weshalb diese Summen einbehalten wurden, weil Füllmich so tut, als sei das brutto für netto alles seins, ist die Frage der Berechtigung OFFEN.

2. DIE Story, der Vorsitzennde Richter habe sich mit dem Geheimdienst besprochen und dann (!) ihm und Wörmer erzählt, dass gewünscht sei, ihn schuldig zu sprechen, ist m.E. ein typischer Füllmich- Kalauer. Wäre das tatsächlich so geschehen, müsste man davon ausgehen, dass den Vertretern des Rechtsstaats inzwischen wirklich alles egal ist – oder dass sie absichtlich aufstacheln wollen wie schon mit dem seltsamen Dossier – wissend, dass seine Anhänger wirklich ALLES glauben, was mit ihren Vorurteilen übereinstimmt. Das wäre politisch betrachtet durchaus denkbar.

Der Rest -youtubeLöschungen und Drohungen. Sind in dieser Gesellschaft leider normal geworden. Ebenso wie Anzeigen und Verhaftungen von Menschen, die WIRKLICH etwas für andere getan haben und nach denen so wenig wie nach deren Anwälten ein Hahn kräht. Aber Füllmich ist einfach ein Star für manche, weil er es versteht, eine Show aufzuziehen.

Last edited 28 Tage zuvor by Goalive
Goalive
Goalive
1 Monat zuvor

Das echte Nazigesetz

Ein Gesetz, das tatsächlich von den Nationalsozialisten 1935 neu geschaffen wurde, um Unliebsame Mitbürger, vor allem Juden, aus rechtsberatenden Berufen zu verdrängen, ist das Gesetz, das den Berufsstand von Füllmich bis heute vor unliebsamer Konkurrenz schutzt – es wurde lediglich in Rechtsdienstleistungsgesetz umbenannt.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rechtsberatungsgesetz

Der Ausbildungsweg deutscher Rechtsanwälte ist zudem mit keinem andern Land vergleichbar. Sie dauert länger, aber Dauer bedeutet nicht Qualität, denn sie entsteht durch die Zeiten des Referendariats, die wesentlich der Einübung des Stallgeruchs und drm Knüpfen von Netzwerken dienen.

Dennoch gibt es notleidende Anwälte, wie das Verfahren zeigt. Und ja: es gibt auch schlechte Anwälte.

volmer mona
volmer mona
Antwort an  Goalive
28 Tage zuvor

Wie jetzt bekannt wurde, trafen sich Vertreter der Geheimdienste mit dem Staatsanwalt John, der das Verfahren gegen Herrn Füllmicht leitet und übten Druck aus, Herr Füllmich soll, trotz dem die bisherige Beweisaufnahme bewies, dass das Strafverfahren hinfällig ist, ( wie schon vor einigen Monaten eine erfahrene Staatsanwältin,, die Akteneinsicht nahm, die Annahme des Strafverfahrens verweigerte, mit der Begründung, es sei keine Straftat zu erkennen), Herrn Füllmich unbedingt zu verurteilen, denn er sei gefährlich. ( Nun im besten Deutschland aller Zeiten ist das aber von der Seite kein Tadel ) Herr Dr. Miserè, der Rechtsanwalt, der das Dossier wöhrend der Gerichtsverhandlung verlas, wurde von den Vertretern der Geheimdienste B E D R O H T , er solle auf seine Tochter gut aufpassen …. //

Goalive
Goalive
Antwort an  volmer mona
28 Tage zuvor

Meine Antwort siehe oben Pkt. 2

Goalive
Goalive
27 Tage zuvor

Zitiert von Jiota, die die heutigen Argumente des Gerichts wie folgt wiedergibt:

„Darlehensverträge wurden als verdeckte / Schein-Darlehensverträge interpretiert, die in erster Linie eine Treuhänderische Vermögensverwaltung dargestellt hätten. Damit sah es die Kammer als erwiesen an, dass Füllmich rechtswidrig gehandelt habe.
[Der Zuschauer wurde mit einer komplett originellen Rechtsauffassung konfrontiert.*] Antonia Fischer und Justus Hoffmann, hätten als Mitgesellschafter stets informiert werden müssen. Zudem ginge man nicht mehr von einem kollusiven Zusammenwirken zwischen Reiner Füllmich und Viviane Fischer aus.“

*Ob Jiota es originell finden würde, wenn sie als voll haftende Mitgesellschafterin eines Unternehmens KEINE Informationen über deren finanzielle Situation erhält? Die fehlende Mitarbeit hat damit nichts zu tun. Reinhold Würth stellt seine Schrauben nicht persönlich her, und Aktionäre haben die Firma, an der sie Anteile halten, meist nie gesehen. Aber sie erhalten Finanzinformationen, weil und egal in welchem Umfang sie daran beteiligt sind.

Im Strafrecht indiziert Rechtswidrigkeit – objektiver vorsätzlicher Verstoss gegen die RO – Schuld. Ein rechtfertigender Notstand oder Notwehr kommt sicher nicht in Frage. Die Tatsache, dass ihm davor der Darlehnsvertrag für das Haus über 500.000 nicht verlängert worden war, war sein persönliches Problem gewesen, sicher kein Notstand für die FIRMA CA.

Anscheinend hat das Gericht kein darüber hinausgehendes Aufklärungsinteresse mehr – was auch richtig ist, denn das Sammelklagedarlehn ist so wenig wie die monatlichen Beträge für seine Kanzlei Gegenstand der Anklage – es ging stets NUR um die 700.000. Die Rechtfertigung der eingezogenen Summen bleibt damit ebenfalls einem anderen Verfahren vorbehalten.

Goalive
Goalive
Antwort an  Goalive
26 Tage zuvor

Meine persönliche Einschätzung Stand heute

1. Ich habe von Anfang an hier die Auffassung vertreten und tue das nach wie vor, dass das Verhalten von RF UND VF gegenüber den Mitgesellschaftern AF und JH sowohl menschlich schäbig als auch gesellschaftsrechtlich nicht rechtens war. Dass RF nie die Absicht hatte, das Darlehn an die Eigentümergesellschaft, in der diese beiden eine Rolle spielen würden, zurückzuführen, hat er selbst mehrfach klar ausgesagt. Das allein begründet m.E. vorsätzliche Untreue.

2. Die Interpretation der Darlehnsverträge als Scheingeschäft ist durchaus möglich, überzeugt mich hier aus einem wesentlichen Grund jedoch nicht: sämtliche vom Gericht aufgeführten Tathandlungen – v.a. die Verwendung für private Zwecke, keine Sicherheiten, Zinslosigkeit und Satzungswidrigkeit – treffen genau so auch auf VF zu. Wäre das Gericht tatsächlich aufrichtig von einem Scheingeschäft überzeugt, müsste VF ebenso vor Gericht stehen. Aus der Tatsache, dass das nicht der Fall ist, schliesse ich derzeit, dass die Argumentation tatsächlich einen ausschliesslich gegen Füllmich gerichteten Zweck verfolgt, wohingegen VF mit dem identischen Verhalten „auffällig“ in Sicherheit gebracht wird.

Cui bono?

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Goalive
8 Tage zuvor

„Goalive“, Sie bestätigen den Eindruck, den ich gewonnen habe. Meine Haltung von Anfang an war: die Kontrahenten sollten alles tun, den Schaden von der Partei dieBasis fernzuhalten. Das Schmutzige-Wäsche-Waschen in der Öffentlichkeit, die Verlautbarungspolitik der Kontrahenten, jeder auf dem ihm zugeneigten Kanal, hat aber genau das Gegenteil bewirkt.

Inwiefern bei wem das der Naivität oder Panik, Verletzlichkeit oder Eitelkeit geschuldet war und wer das miese (oder miesere) Spiel gespielt hat, kann und will ich (noch) nicht beurteilen.

Und daher sind mir inzwischen auch ALLE suspekt, die sich sofort auf eine der Seiten geschlagen haben.

Hier wird wieder mal das miese Spalte-und-Herrsche-Spiel aufgeführt. Ziel war mE, die Partei dieBasis grundlegend zu erschüttern. Und ich behaupte: „mission accomplished“.

DieBasis dümpelt weiter in ihrer Bedeutungslosigkeit herum, und viele wieder mal frustrierte Widerständige ziehen sich ins Private zurück. Ich beobachte das „live“ bei Bekannten – und bin selber aus der Partei wieder ausgetreten. Warum sollte ich einen bedeutungslosen, sich streitenden Haufen Hühner mitfinanzieren? (In der dieBasis ist es an noch vielen andere Stellen faul. Die infiltrierte Zersetzung fand wohl auf praktisch fast jeder Ebene statt.)

Der (Engagement und Motivation betreffende) Schaden bei wirklich wirksamen weil prominenten Unterstützern (wie Wodarg) ist, vermute ich, auch sehr groß. Cui bono?

Ach, ja, und wenn das mit der Nähe von Fuellmich zu Scientology stimmt ist der für mich damit absolut und völlig inakzeptabel und unten durch. Sympathisch war der Herr mir noch nie. Ein Lautschwätzer vor dem Herrn – das ist aber natürlich eine rein subjektive Einschätzung. Wie viele dubiose, vielleicht geheimdienstnahe Figuren, oder von den Geheimdiensten zur Verleumdung von Kritikern gestreute „Verschwörungstheorien“ fanden gerade durch diesen Fuellmich Platz im „Corona-Auschuss“? Seine lautstarken Extremhaltungen waren nie im Sinne einer sachlichen Aufklärung gewinnbringend.

Goalive
Goalive
21 Tage zuvor

In der Zwischenzeit soll sich nach Beschreibung von Frau Wörmer am Wochenende zwischen dem 3.und 5.5. der folgende Vorfall ereignet haben: aufgrund einer anonymen Verdachtsmeldung an die Polizei Göttingen, Füllmich würde evtl. aus seiner Zelle unerlaubt über Internetzugang verfügen, wurde seine Zelle durchsucht und er selbst übers Wochenende in eine Einzelzelle verlegt und dort isoliert.

Der Druck auf ihn erhöht sich einmal durch den vorläufigen Beschluss des Gerichts und durch Massnahmen, die ihm sein absolutes Ausgeliefertsein in dieser Situation zunehmend offenbaren, Dennoch erlebt er „nur“, was andere Gefangene auch erleben müssen, und kann sich glücklich schätzen, (noch) nicht in der Lage eines Gustl Mollath zu sein!

Für die Wirkungen solcher Bedingungen empfehle ich „Plowing the Dark“ von Richard Powers, zu deutsch sinnentstellend als „Schattenflucht“ betitelt – es geht ja gerade um eine Situation, in der die Flucht vor den eigenen Schatten nicht mehr möglich ist.

Last edited 21 Tage zuvor by Goalive
Goalive
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Antwort an  Goalive
21 Tage zuvor

Füllmich hat anscheinend in einem weiteren Vortrag erneut auf die Methode zurückgegriffen, Viviane Fischer als psychisch krank zu framen. Sie hat gestern folgende Stellungnahme veröffentlicht:
https://t.me/s/Corona_Ausschuss
Da im Zusammenhang damit ja auch das Framing ihres Vaters Prof. Dr. Gottfried Fischer als Ursache aufkommt, hier die Vita von VF in ihrer eigenen Darstellung
https://2020wiki.de/index.php?title=Viviane_Fischer
Über Gottfried Fischer kann man sich informieren. Ich habe das schon bei Füllmichs erster Anschuldigung getan. Fischer war ein renommierter Traumatherapeut, der die Methode MPTT entwickelt hat
https://www.traumatherapie.de/emdr/workshops/berlin2003/fischer
Über seine Methode mögen Fachleute sich streiten, aber ich habe absolut keinen Hinweis gefunden, dass er in dubiose Methoden verwickelt gewesen wäre oder Kinder gequält hätte. Experimente zur Konditionierung wie von John B. Watson werden keine von ihm berichtet.

Füllmich steht derzeit sicher unter erheblicher Belastung. Das altgewohnte Verhaltensmuster, andere mit Dreck zu bewerfen wie schon bei Renate Hartwig geschehen, kommt m.E. an die Oberfläche. Er hatte damals keinen Erfolg damit, und so ist es auch hier. Zudem vereitelt er die Strategie seiner eigenen
Verteidigung, die wohl darin besteht, VFs Glaubwürdigkeit bezogen auf widersprüchliche Aussagen anzugreifen. Seine masslosen Verleumdungen lassen selbst diese seriöse Strategie in einem seltsamen Licht erscheinen.

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Antwort an  Uwe Alschner
20 Tage zuvor

Füllmich ist reizbar und kann mit Vorwürfen (berechtigt oder nicht) absolut nicht umgehen, schon gar nicht konstruktiv, er schlägt dann wild um sich. Wenn man bei jemandem wie ihm die Überzeugung seiner Grossartigkeit und des Verfolgtwerdens nährt (Dossier) und ihn gleichzeitig wiederholt offen demütigt und ihn seine Hilflosigkeit spüren lässt, könnte man bei ihm irgendwann ein Verhalten erzeugen, bei dem sogar seine Fans schliesslich sagen ‚also nee, das ist jetzt aber doch zu over…‘. Das könnte das Ziel sein: ihn dazu bringen, sich selbst (!) sichtbar unglaubwürdig zu machen.

Das Dossier halte ich für Fake. Keine Behörde würde im Ernst eine Laudatio auf Füllmich schreiben, die so dick aufträgt. Im Unernst, als Social Engineering, würde sie das womöglich beauftragen.

Last edited 20 Tage zuvor by Goalive
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Antwort an  Uwe Alschner
16 Tage zuvor

OT @Uwe Alschner
Ich habe Ihr Interview auf Transition gelesen. Was ist bzw. was meinen Sie mit pythagoreischer Philosophie?

Goalive
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Antwort an  Uwe Alschner
16 Tage zuvor

Danke

Goalive
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Antwort an  Goalive
15 Tage zuvor

Frau Wörmer berichtete gestern, ihr Mandant sei aufgefordert worden, sich einer Testung auf Lungentuberkulose zu unterziehen. Begründung sei ein Fall von TB, der vor einem halben Jahr in der JVA aufgetreten sei. Damals seien auch die anderen Insassen solchen Tests (Röntgen oder Blutentnahme) unterzogen worden.

Am Freitag soll ein weiterer Prozesstag stattfinden, und die Anwälte haben neben dem Bestreben weiterer Verteidigung nun auch noch 2 ‚Vorfälle‘ zu würdigen, bevor das Gericht für 3 Wochen „urlaubt“.

Was sind das für Untersuchungen und welche Konsequenzen drohen möglicherweise?

Die Untersuchungen entsprechen denen, die Asylbewerber gem. Par. 62 Abs. 1 AsylG in einer Aufnahmeeinrichtung zu erdulden haben (!): Röntgen und Blutuntersuchung. Medizinische Versorgung in Haftanstalten scheint generell und schon länger ein Problem zu sein:

„Noch gravierender ist der Fall des Frauengefängnisses Chemnitz: 2019 wurden gesunde Frauen wegen Tuberkuloseverdachts präventiv in Einzelhaft isoliert und teilweise mit Medikamenten behandelt. Sieben Frauen wurden bis zu 13 Tage isoliert, fünf von ihnen erhielten zudem das Chemotherapeutikum Isoniazid.
Häufige Nebenwirkungen des Medikaments sind Nervenentzündungen, Sensibilitätsstörungen, Schwindel, Erbrechen und Muskelzittern. Weil Tuberkulose hoch ansteckend ist, muss jede:r neue Gefangene bei Haftantritt auf die Krankheit untersucht werden – entweder mit einem Bluttest oder mittels Röntgenuntersuchung. Beides sei laut Aussage einer Betroffenen in Chemnitz jedoch nicht passiert. Ein Röntgengerät gibt es in der Anstalt nicht.“
https://taz.de/Gesundheitsversorgung-in-Gefaengnissen/!5699817/

Die Gesundheitsversorgung in Haftanstalten ist Ländersache. Der Anhang 5 des Rahmenhygieneplans der Länder Bremen und Niedersachsen – Merkblätter Umgang mit einzelnen Infektionskrankheiten sieht im Fall offener TB die Verbringung in die Isolierstation JVA Lingen vor. Was im Fall einer Verweigerung der Untersuchung geschieht, weiss ich nicht – präventive Isolierung wie von der TAZ berichtet? Körperlicher Zwang?

Der prominente Häftling hat nach Darstellung seiner Anwältin die Wahl, ob er sich röntgen oder einen Bluttest vornehmen lässt – aber nicht die, sich überhaupt testen zu lassen. Zu erwähnen noch, dass bei „Seuchenverdacht“ auch stets die örtlichen Gesundheitsämter mitwirken.

Alles in allem – nicht ohne, was hier an weiteren Möglichkeiten vorstellbar ist.

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Antwort an  Uwe Alschner
14 Tage zuvor

Ergibt sich das nicht aus meiner Darstellung samt Taz-Bericht?

Es kann, so lernt man da, vieles schiefgehen. Allerdings wäre auch ohne das schon allein eine mehrwöchige Isolation ohne Kontakte für jemanden wie Füllmich extrem nervenzehrend.

Goalive
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11 Tage zuvor

Da ich hier begonnen habe, mich als „Chronist“ zu betätigen: der Prozessbericht für den 17.5.24 von „Nicole“ ist online: https://m.youtube.com/watch?v=9farXvDk3Ck

Ich halte sie für zuverlässiger als vieles andere, das geschrieben wird. Der kurze Prozesstag, so berichtet sie, habe wesentlich aus 2 Elementen bestanden:

Zum einen aus der Erklärung des Richters über die begründete Ablehnung von Beweisanträgen der Verteidigung und über diverse Richtigstellungen, die formaljuristisch konsistent scheinen. Er fügt Ermahnungen an Verteidigung und den Angeklagten an, auf Stimmungsmache und Fehlinformationen zu verzichten.

Der zweite Teil behandelt die Stellungnahme von Füllmich, der seiner „Strategie“, VF und die „Losergesellschafter“ zu diffamieren, treu bleibt, und der ein deutliches Geständnis ablegt: er sei der Coronaausschuss (gewesen) und habe daher über die Geldmittel zu bestimmen. Da ausser ihm kein anderer eine Rolle spiele, sei das auch keine Veruntreuung, sondern gewissermaßen seine Verantwortung, so meine Interpretation seines Standpunkts gem. dem von Nicole Berichteten.

Es ist ziemlich deutlich, dass Füllmich sich für allwissend und berufen hält zu entscheiden, wen man der Verfolgung ausliefert und wer die Guten sind – letztere sind die, die ihm bedingungslos folgen und spenden, denke ich.

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Goalive
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Antwort an  Goalive
11 Tage zuvor

Noch eine Anmerkung:

Bei fraudulenten Handlungen in Firmen – Unterschlagungen – findet man das Füllmich-Motiv häufiger:

Es sind öfter solche Mitarbeiter Täter, die sich für die Firma geopfert und zu deren Erfolg beigetragen haben. An irgendeinem Punkt ihres Lebens kommen sie, bedingt durch finanziellen Druck o.a. zur Auffassung, dass ihnen „eigentlich“ dafür mehr Ruhm und Geld zustünde als ihre tatsächlichen Bezüge. So fangen sie an, ihr Insiderwissen für sich zu nutzen – in der vollen Überzeugung, damit „gerecht“ zu handeln!

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Goalive
8 Tage zuvor

Danke für Ihre Chronisten-Rolle. Ich verfolge das hier weiter.

Goalive
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7 Tage zuvor

Der Prozess soll erst am 10.6 weitergehen. Vorgestern jedoch hat Paul Brandenburg ein bemerkenswertes Interview mit RA Wörmer, einem der Strafverteidiger von Füllmich geführt. Der andere, Dr. Miseré war auch geladen, nahm aber nicht teil.

Bemerkenswert zum einen, weil es wohl das erste Interview war, das nicht im geschützten Umfeld der Fans stattfand, aber auch, weil die Fragen der Zuhörer (die telefonisch gestellt wurden), z.T. kritischer und intelligenter waren, als man es sonst gewohnt ist. Bemerkenswert fand ich auch Brandenburg als ungeheuer begabten Fragesteller und Gesprächsmoderator. Seitdem das Wort Moderation zum Euphemismus für Zensur verkommen ist, ist schwer zu verwenden, aber: ein Moderator ist eigentlich eine neutrale Gesprächshebamme, die das Gespräch fördert, ohne es zu beeinflussen, und die aufkommenden Streit zu besänftigen weiss, ohne inhaltlich Partei zu ergreifen.

Daher möchte ich 3 Themenkomplexe aus der Sendung aufgreifen (das hier will kein Protokoll sein, sondern die Ergebnisdarstellung von Themenschwerpunkten aus meiner Sicht).

1. Füllmich Immobilien

Darum geht es zweien der Anrufer:

der eine fragt kritisch, weshalb Füllmich das Darlehn nicht rechtzeitig zurückbezahlt habe, wenn er doch – nach dessen Aussage – jederzeit liquide gewesen sei.

Die andere Anruferin fragt, wie man auf die Idee komme, eine Immobilie sei schwerer zu pfänden als ein Konto. Sie nennt Hockertz als Beispiel, bei dem damals beides zügig gepfändet worden sei.

Mein Eindruck: Wörmer tat sich mit beiden Fragen schwer, versuchte, das beste für Füllmich draus zu machen.

Sie wagte beim ersten Fragesteller den Vergleich mit einem Autokredit – aber es war deutlich: bei einem normalen Kredit ist NICHT die Verwertung des Sicherungsgegenstands der Normalfall, sondern eben die Rückzahlung, wodurch der Sicherungsgegenstand, hier das Auto, in das Eigentum des Darlehnsnehmers übergeht. Im Fall Füllmich war das kurzgeschlossen: er hatte stets vor, mit dem Sicherungsgegenstand zu bezahlen – und es sieht nicht so aus, als wäre er ohne diesen rückzahlungsfähig oder -willig gewesen.

Wörmer entschlüpft die Anmerkung, dass man dafür natürlich eine Grundschuld zugunsten der Vorschalt-UG i.G. hätte eintragen können – vergass aber zu erwähnen, dass das bei Immobilienkrediten der Normalfall ist: wer würde einen Kredit ohne verbrieftes Sicherungsrecht einräumen? Wer das glaubt, dem empfehle ich das Gespräch mit seiner Bank … Auch das begründet Zweifel an der Rückzahlungswilligkeit!

Auch bei der 2. Fragestellerin kann Wörmer nur drauf verweisen, VF und RF hätten das damals eben anders eingeschätzt, zudem sei das bei Hockertz ja Privatvermögen gewesen, während bei Füllmich …. Sie übersah, dass es dort AUCH Privatvermögen war denn zuvor hatte sie ja selbst bestätigt, dass kein Sicherungsrecht eingetragen gewesen war!

2. Dr. Justus P. Hofmann

Dr. Hofmann war überraschend einer der Anrufer was auf Seiten Wörmers massive Abwehrreaktion hervorrief – verständlich: sie ist Strafverteidigerin Füllmichs und sicher nicht befugt, im Rahmen einer solchen Sendung eine Auseinandersetzung mit dem Gegner zu führen. Es gelang Herrn Hofmann dennoch, 3 Themen zu platzieren:

a) Wörmer hatte behauptet, das Gericht habe im Eröffnungsbeschluss festgestellt, Füllmich sei stets rückzahlungsfähig und -willig gewesen. Hofmann stellte fest, dass diese Behauptung unrichtig sei: eine Äusserung des Gerichts mit diesem Inhalt gebe es nicht.

b) Wörmer hatte behauptet, die Kläger hätten Fülmich angezeigt, ohne zuvor mit anwaltlichen Schreiben oder Mahnbescheiden zu arbeiten, was der Normalfall sei. Hofmann bestritt diese Aussage: sie hätten das nachweislich durchaus getan.

c) Hofmann fragt, weshalb sie und der Kollege diese PR-Kampagne fahren würden, die Füllmich nur schade. „Der Mann könnte längst frei sein“, wenn Füllmich auf den Einigungsvorschlag der VorschaltUG i.G. eingehen würde. Aus der Reaktion von Wörmer war deutlich, dass diese das Gold und das Darlehn zurückgefordert hatte – was gesellschaftsrechtlich auch rechtens ist – und dass Füllmich dazu nicht bereit sei.

Wäre ich böse, würde ich sagen: er sitzt im Gefängnis, weil er die Einnahmen der VorschaltUG i.G. nicht freiwillig an diese zurückzugeben bereit ist.

3. Framing PR-Strategie und Dossier

Aus anderen Äusserungen im Gespräch mit Brandenburg geht m. E. hervor, dass das Framing des Falls als rein poltischem nun der Weg der Verteidigung ist – jedenfalls kam das Attribut ‚politisch‘ auffallend oft insbesondere in der einleitenden Darstellung von Wörmer vor.

Dabei geht es nun hart zur Sache, denn nicht nur wird Templin der rechtswidrigen Aneignung von fremdem Vermögen, sondern auch Marcel Luthe öffentlich beschuldigt, Teile des Dossiers selbst geliefert zu haben.

So scheint die Verteidigung bestrebt, den sachlichen Gehalt des Falls in Gänze auf die politische Verfolgung zu schieben und damit vergessen zu lassen.

Bemerkenswert immerhin, dass Wörmer das Dossier selbst nie gesehen habe und auch die Bemerkung, sie hätten es z.T. nicht richtig wiedergegeben, um dort erwähnte Personen zu schützen. Beides hat mich verblüfft: Frau Wörmer stützt die neue Strategie auf etwas, das sie nie gesehen hat und erwähnt, dass Teile daraus nicht richtig wiedergegeben werden??! Ich hoffe sehr, dass ich beides nicht richtig verstanden habe ….

Last edited 7 Tage zuvor by Goalive
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7 Tage zuvor
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7 Tage zuvor

Ich habe mich hier auf die Themen beschränkt, die ’neu‘ waren. Dabei ist insbesondere der politische Teil unter den Tisch gefallen, weil sattsam wiederholt vor allem dieser sich in den Gazetten findet:

Ja

– die Umstände von Füllmichs Verhaftung sind sonderbar.
– die Anzeigenerstatter scheinen eng mit der STA zusammengarbeitet zu haben.
– über 1 Mio des Kaufpreises wurden von Templin gepfändet. Die Gründe sind derzeit unbekannt.
– worauf sich die Strafverfolgung und der Prozess gründen, ‚mäandert‘ im Verlauf des Prozesses (m.E. grundlos, denn dass Füllmich das Geld nicht nur vor dem Staat, sondern auch vor den einstigen Mitgesellschaftern ‚in Sicherheit‘ bringen wollte und will, bestreitet nicht einmal er – der kein Gesellschafter mehr ist! Das ist keine zivilrechtliche Frage, wie gerne behauptet wird, sondern Veruntreuung).
– die Wochendaktion, weil jemand ihn wegen des Betriebs des Telegrammkanals und des vermuteten unrechtmässigen Internetzugangs in der JVA angezeigt hat (darum ging es tatsächlich), scheint übertrieben durch die 3tägige Isolierung in einer anderen Zelle. Deswegen, so Wörmer, habe man sich jetzt an AI gewandt. ..

Bei allen Merkwürdigkeiten und vielleicht auch Schikanen kann ich nicht erkennen, dass der Tatvorwurf konstruiert sein soll.

Seine Absicht war, die beiden Hafenanwälte kaltzustellen und den Anteil der Spendenausbeute mit VF aufzuteilen. Das bestreitet er doch nicht einmal!

Dabei ist fraglich, ob deren Gutwilligkeit geringer sein würde als die von Leuten, die damit ihre Privatschulden und ihre Kanzlei finanzieren, teure Filmstudios einrichten oder geheime IT-Unternehmen für angebliche Supersicherheitsmassnahmen teuer bezahlen. Vielleicht würden sie ja damit sinnvolle Projekte finanzieren und das Ganze auch noch professionell verwalten? Wer weiss.

Last edited 7 Tage zuvor by Goalive
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7 Tage zuvor

Noch eine Ergänzung von VF vom 22.5. zu einer weiteren, anscheinend nachweislichen Falschbehauptung im Strafverfahren bezogen auf die Spende für die Pathologiekonferenz:

Ich verlinke das hier ohne eigene Prüfung (so weit überhaupt ohne Akten möglich)
https://t.me/s/Corona_Ausschuss

Noch die Bemerkung, dass auch Justus Hofmann am 21.5. Frau Wörmer gefragt hatte, ob sie denn glauben würde, sie (gemeint sind wohl die Hafenanwälte) würden die Akten NICHT veröffentlichen nach dem Verfahren – ob sie nicht fürchten würde, dass dann die Falschbehauptungen auffliegen würden.

(Ich bleibe Chronist, auch wenn es fallweise unappetitlich ist und immer unappetitlicher werden zu wollen scheint…. RA Miseré hat weitere Sensatìonen in Aussicht gestellt..)

Goalive
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Antwort an  Goalive
6 Tage zuvor

Ich bin gespannt, ob das Gericht nicht endlich doch noch auf den Gedanken verfällt, einen Gutachter/Sachverstänigen, z.B. Wirtschaftsprüfer zu bestellen!

Das Z1el:
1. zweifelsfrei festzustellen, welche Zuwendungen der Höhe nach jährlich unter der Firmierung der Vorschalt UG i.G., also bis Mai 2022, zugeflossen sind.
2. Eine Steuerschätzung (v.a. Schenkungssteuer) vorzunehmen.
3. Festzustellen, wofür und wann jeweils die Gelder verwendet worden sind und in welcher Höhe!
4. Dabei auch festzustellen, ob vor dem Hintergrund der Steuerschätzung, der Darlehn und des Ausgabeverhaltens jemals eine Unterbilanzierung und damit Insolvenzgefahr bestanden hat.
5. Ggf.eine Einschätzung, inwieweit die laufenden Ausgaben / Fixkosten der Höhe nach für den angegebenen Zweck plausibel erscheinen.

Dass das vor Prozessbeginn nicht erfolgt ist, weder durch die Kanzlei Füllmich noch durch den ermittelnden Staatsanwalt, ist leider evident. Dass es nicht wenigstens jetzt erfolgt, ist mir unverständlich.

Last edited 6 Tage zuvor by Goalive
Goalive
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Antwort an  Goalive
6 Tage zuvor

Zum Nachlesen:
Rechtsgrundlagen Sachverständige Par. 72 ff. StPO, insbesondere Par. 73 StPO
https://www.buzer.de/73_StPO.htm

Albrecht Storz
Albrecht Storz
Antwort an  Goalive
1 Tag zuvor

Danke für die Infos.Ich frage mich aber mehr und mehr: wie viel will ich eigentlich davon wissen. Sicher ist es interessant die Spuren zu verfolgen, wie ein gute Einrichtung, sei es etwas wie der Corona-Ausschuss, oder sei es etwas wie eine Partei wie dieBasis, untergraben, zerwühlt, beschädigt, zerstört wird. Immer kommen persönliche Eigenschaften wie auch Unterwanderungsbemühungen in Frage. Oder beides.

Vielleicht werden wir irgendwann schlauer sein?

Für mich ist der Corona-Ausschuss zerschossen und ich empfand auch die öffentlichen Aktivitäten von der Vivian Fischer nicht sehr geeignet, Schaden zu minimieren.Und darum hätte es mMn jedem gehen müssen, der lautere Absichten hatte.

nun in meiner Umgebung und meiner Wahrnehmung ist dieBasis praktisch tot und der Corona-Ausschuss schwer beschädigt. Mission accomplished. Cui bono?

Goalive
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Antwort an  Albrecht Storz
1 Tag zuvor

Ich bin kein Fan, nie gewesen. Ab März 2020 habe ich die Entwicklung beobachtet und bin schliesslich im Herbst 2020 auf einen nicht prominenten schweizer Prof gestossen, der ähnliche Rechnungen wie Rancourt durchführte und mich auch über das Wesen von PCR-Tests aufklärte. Damit war für mich die Sache klar.

Ca. März 2021 bin ich dann auf den SCA gestossen und habe auf fallweise informative Gäste gescreent. Das erste aber, was ich tat, war, nachzuforschen wer diese Stiftung betreibt – und war sehr verblüfft, dass es keine war, sondern nur eine GbR aus 4 Anwälten, nicht gemeinnützig, also nicht zu steuerfreien Spenden berechtigt. Das liess mich an der Seriosität zweifeln.

Das andere, was mich verblüfft hat, war die ‚Anbetung‘ der Leute in den Kommentaren, die den SCA als einzige Hoffnung und Rettung bezeichneten. Das dürften auch die sein, die dem SCA gutgläubig Millionen hinterhergeworfen haben im Glauben, dass man sie damit nun retten würde.

Statt dessen wurden sie dort aber verspielt und verschwenderisch, was der wahre Grund dafür war, dass die Hafenanwälte sich nicht mehr beteiligten – jedenfalls hat Justus P Hofmann das sinngemäss ausgesagt.

Mein Eindruck schon Mitte 2021 war, dass der Ausschuss eigentlich fertig war: er hatte die selbstgestellte Aufgabe,die Corona-Pandemie zu dekodieren, erfüllt. Nun sassen sie da mit vielen Millionen, und wussten im Grunde nicht, was tun.

Damals, Mitte 2021, so dachte ich zu der Zeit schon, wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, über das weitere Schicksal der GbR zu entscheiden und das Geld für Projekte und laufende Kosten zu budgetieren oder sich, bei allzu unterschiedlichen Vorstellungen, einvernehmlich zu trennen und aufzuteilen.

Aber statt dessen haben sie die Hafenanwälte kalt gestellt und die Basis gekapert, źusätzlich ein paar Spiele veranstaltet, ansonsten einfach weitergemacht irgendwie: fast alles war schon gesagt, aber noch nicht von jedem.
So ist es nicht verwunderlich aus meiner Sicht, dass es irgendwann mal knallen musste.

Die übermenschlichen Erwartungen der Spendenfans haben sie nicht erfüllt, und während VF die Rettungshoffnungen dezidiert zurückwies, hat Füllmich mit ICIC und persönlicher Märtyrerstory das Erbe angetreten und sie auf seine Person übernommen.

Damit hat er sich in Catch 22 begeben, so oder so.

Last edited 1 Tag zuvor by Goalive
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Antwort an  Goalive
1 Tag zuvor

Was ich dem SCA verdanke, sind die folgenden beiden Dinge:

1. Die Befragung von Stuckelberger/Behendt ließ mir wie Schuppen von den Augen fallen, dass ich über Aufbau und Rolle von WHO und UN praktisch nichts wusste. Damals habe ich begonnen, selbst gründlich zu recherchieren und mich über Zusammenwirken und Historie zu informieren

2. Matthew Ehret und das Thema Historie der Eugenik. Auch darüber wusste ich praktisch nichts und habe mich intensiv damit befass, auch, indem ich einige Bücher von Edwin Black las und auch die Studien von Olick über die Aufarbeitung der German Disease.

Dass Ehret aus meiner Sicht zu den Chinese Front Workers gehört, ändert an seinen Verdiensten bezogen auf Eugenik-Recherchen nichts.

In einem Streitgespräch zwischen Ehret, einem Kollegen von strategic cuture, Iain Davis und Riley Waggaman kam klar zum Ausdruck, dass die beiden strategic-Leute die Komplettüberwachung in den Händen wohlmeinender Herrscher wie Xi oder Putin für richtig und unvermeidbar halten und NUR dagegen sind, es in den Händen westlicher Eliten zu sehen. Gegen die Überwachung selbst sind sie – andes als Waggaman und Davis – nicht.

Sicher hatte der SCA viele weitere Gäste, aber nur diese 3 haben mich weitergebracht.

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Antwort an  Uwe Alschner
2 Stunden zuvor

Ich habe Herrn Storz meine Sicht auf den SCA im Zeitverlauf mitgeteilt.

Jemand, der sich „Corona-Untersuchungsausschuss“ nennt, als dessen selbstgestellte Aufgabe betrachte ich, dass er Ursachen und Hintergründe der Pandemiedramaturgie offenlegt und bemüht ist, seinen Ergebnissen Gehör zu verschaffen. Das „Gehör verschaffen“ haben deutlich die Fans und Spender dringend erhofft. Aber es fand nicht statt, zu keiner Zeit.

Etwas völlig anderes ist das Fangrouping hinter Heilsgestalten – egal, ob Füllmich oder Kennedy. Ich halte es für bedenklich, dass so viele Menschen sich danach zu sehnen scheinen.

Welches Bedürfnis bedienen also Influenzer wie er, die genau das und weder Bürgerrechtler noch politischer Häftling sind?

Warum haben Leute wie er einen gewissen Erfolg damit, andere wider besseres Wissenkönnen auf sich zu prägen?

Was meinen Sie??

Last edited 2 Stunden zuvor by Goalive
Goalive
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Antwort an  Uwe Alschner
1 Stunde zuvor

Was mich am SCA (bis heute) stört, ist, dass ich keinerlei systematisches oder fokussiertes Vorgehen erkennen kann!

Das wäre spätestens 2021 an der Zeit gewesen, sich weitere Themen und eine Untersuchungsmethodik vorzunehmen und zu bearbeiten. Das aber ist nie erfolgt.

Als Füllmich nach der Breitseite ICIC ins Leben rief und weil er sich stets über die ‚chaotische VF‘ beschwerte, war ich neugierig, was er anders machen würde.

Er machte gar nichts anders, ausser, dass sein Fokus der der grössten Sensation zu sein schien: nach Holocaust und Vera Sharav war es dann Cathy o’Brien und Mind Control, die er plakatierte.

Von Systematik oder gar ernsthafter Arbeit konnte man nichts finden, keine Spur.

Geschäftigkeit und Umtriebigkeit simulieren einen harten Kampf. Aber das ist es nicht – Füllmich will um jeden Preis oben schwimmen, so mein Eindruck. Welche Rolle SC dabei spielt, weiss ich nicht.

Last edited 1 Stunde zuvor by Goalive
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Antwort an  Uwe Alschner
45 Minuten zuvor

Was Anfang 2021 klar war (mir durch den Professor, aber lt. Zwischenbericht von VF auch dem SCA):

1. Es gibt keine gefährliche Pandemie
Keine Übersterblichkeit (weltweit)
Keine Überbelegung in Krankenhäusern
Im Gegenteil: es werden Betten abgebaut

2. Masken (damals noch Stoff) nützen nichts gegen Viren.

3. Ausgangssperren nutzen nichts gegen Viren.

4. PCR Tests stellen keine Infektion fest.

5. Die dubiose Rolle von Drosten …

Also ein Teil dessen, was heute die RKI-Files bestätigen. Damit hätte man womöglich was anfangen können. Einer, der es versuchte, war Richter Dettmer – und den hat man knallhart scheitern lassen. Er ist wie so viele Ärzte tatsächlich Justizopfer.

Füllmich, das muss man zugeben, hat wohl ausgerechnet den Prozess Wodarg-Volksverpetzer dahingehend aufzublasen versucht – aber Wodarg sprang evenso wie die Green Mango Bar ab. Frage: hätte einer der beiden Prozesse Erfolg haben können? Unwahrscheinlich, aber DAS hat Füllmich immerhin versucht.

Ungeachtet dessen stand die Frage im Raum: wie machen wir weiter? Sie wurde nicht beantwortet, statt dessen wurden Parteien gegründet und übernommen – man kam vom Ziel ab und verzettelte sich. Was haben sie erwartet? Die absolute Mehrheit??

Die weiteren Befragungen liessen ab da endgültig keinen roten Faden mehr erkennen. Das Kurzschliessen international sicher hilfreich, aber nicht ausreichend, auch da dürfte Füllmich Meriten haben.

Aber sonst? Keine eigene Recherche, keine Zwischenberichte mehr worüber-auch-immer. Freilich ein paar Ideen von VF über Gewerkschaften und Krankenhäuser – aber sie kann nichts tun, vermute ich: die 1,7 Mio haben andere – und das ist Füllmichs Verantwortung.

Was davon ist also Trickkiste der Scientology oder des Staates? Ich fürchte fast, eine solche Kiste ist nicht notwendig, man muss nur warten, bis sie sich zerlegen und ab und zu drakonische Strafen im Umfeld platzieren.

Last edited 45 Minuten zuvor by Goalive

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