15
Aug 2023

Suttons Paradox – Die Warnungs-Handlungs-Dynamik

Thema: Gesundheit & Politik

Die Quintessenz des Werks von Antony Sutton lautet: eine oligarchische Elite mit menschenfeindlicher Gesinnung arbeitet aktiv an der Abschaffung der Demokratie und an der Versklavung der Weltbevölkerung durch die Einführung einer Neuen Weltordnung (NWO). Seine Warnungen sind bereits vierzig bis fünfzig Jahre alt. Die oligarchische Elite ist weiterhin am Werk.

Während viele aus dieser Analyse ableiten, dass jede Mühe vergebens sei, den Menschen zu sagen, dass ihre Lebensgrundlagen – und jene ihrer Nachkommen – gefährdet sein könnten, ist es meine Überzeugung, dass die Hintergründe und Erkenntnis der Zusammenhänge dazu führen, dass Menschen verstehen. Und wenn sie verstehen, werden sie aktiv. Die Zahl der Menschen, die seit Corona kritisch geworden sind, ist ein Beleg für diese Theorie. Alles, was es braucht, ist daher sorgfältige und gut belegte Recherche. Genau dafür arbeite ich – und danke für jede Unterstützung! 

Antony Sutton war ein anerkannter Historiker, der in den 1960er und -siebziger Jahren in akademischen Institutionen an der amerikanischen Westküste beschäftigt war. Unter anderem lehrte und forschte er am Hoover Institute an der Stanford University, der bedeutendsten Forschungsinstitution in den USA mit Bezug auf Russland und die russische Geschichte. Sutton legte 1973 ein ausführlich belegtes Forschungswerk zur Frage nach der westlichen Unterstützung für die Sowjetunion in Form von Technologietransfer und Wirtschaftshilfe vor. Er belegte das, was in Zeiten des Kalten Krieges einem “Verrat” gleichkam: Die Finanzierung der Russischen Revolution und des industriellen Aufbaus der Sowjetunion durch amerikanische Investoren, umgangssprachlich: “die Wall Street”. Als ihm danach in eindeutiger Weise durch seine Universität und durch “einflussreiche Kreise” signalisiert wurde, dass diese Forschung unerwünscht und für eine Karriere nicht förderlich sei, hatte dieser eindeutige Einschüchterungsversuch bei Sutton den umgekehrten Effekt: Er begann weitere ausführliche Untersuchungen zum Einfluss der Wall Street auf den Lauf der Geschichte, insbesondere auch über den Einfluss der Wallstreet auf den Aufstieg Hitlers. Er entdeckte außerdem (und offenbarte dies durch Quellen und Belege) eine andauernde Verschwörung des anglo-amerikanischen Establishments.

Die Quintessenz des Werks von Antony Sutton lautet: eine oligarchische Elite mit menschenfeindlicher Gesinnung arbeitet aktiv an der Abschaffung der Demokratie und an der Versklavung der Weltbevölkerung durch die Einführung einer Neuen Weltordnung (NWO).

Angesichts der seit Veröffentlichung seiner Warnungen vergangenen fünf Jahrzehnte ohne eine erkennbare Reaktion der Bevölkerung zur Abwendung der totatlitären Dystopie (die durch die Einführung von freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in der Folge von 9/11 und Corona sowie der angekündigten Einführung von digitalem Zentralbankgeld CBDC und den Verlagerungen von Souveränitätsrechten auf die Ebene der WHO immer näher rückt), fragen Beobachter nach dem Grund solch realitätsferner Verleugnung von Tatsachen. Patrick Wood, langjähriger Mitstreiter von Sutton und Herausgeber der Technocracy.News spricht diesbezüglich von einem Dilemma:

»Das Dilemma besteht darin, dass die bloße Warnung vor einem bevorstehenden Unheil nicht ausreicht, um Widerstand zu leisten und sich dagegen zu wehren. Ich schlage vor, dieses Phänomen ‘Suttons Paradoxon’ zu nennen, zu Ehren des herausragenden Forschers, der die Folgen der Globalisierung frühzeitig erkannte. Es wäre zu erwarten, dass solche scharfen Warnungen eine positive Reaktion hervorrufen würden. Wenn ein Kind auf einen heißen Herd zugreift und die Eltern lautstark verkünden: „Nicht anfassen. Du wirst dich verbrennen“, dann erwartet man, dass das Kind seine Hand zurückzieht. Wenn Sie die Bewohner eines brennenden Hauses warnen, können Sie davon ausgehen, dass sie sofort das Haus verlassen. Man könnte also erwarten, dass die Warnung-Handlungs-Dynamik allgemein gültig ist, aber das ist sie nicht. Suttons Paradoxon ließe sich wie folgt formulieren: Der Grad der persönlichen Reaktion ist umgekehrt proportional zur Zeitspanne bis zum Eintritt des persönlichen Schmerzes.«
Patrick Wood, Technocracy.News

Peter Duke, Herausgeber des Duke Report, der sich kürzlich im Rahmen einer Sendung seines Formats über Suttons Paradox unterhielt, hat mithilfe von ChatGPT noch simpler formuliert:

»Die bloße Warnung vor einer unmittelbaren Bedrohung reicht nicht aus, um die Menschen zum Handeln zu bewegen, denn die Menschen richten ihre Reaktionen danach aus, wie lange es ihrer Meinung nach dauert, bis etwas ihnen persönlich schadet.«

Macht es angesichts der Tatsache, dass die Agenda der oligarchischen Elite mit Vollgas weiter betrieben wird, ohne dass sich die Bevölkerung dagegen wehrt, überhaupt Sinn, weiter Aufklärung zu leisten? Diese Frage erhalte ich des öfteren – und sie ist legitim.

Ich meine, dass es wichtiger ist denn je, die Aufklärung über Zusammenhänge zu intensivieren. Wer diese Arbeit für sinnlos hält, unterliegt bereits dem fatalen Irrtum, als sei nichts erreicht worden. Die bloße Anzahl der Menschen, die kritisch hinterfragen und nicht mehr auf Medien und Politik hören, ist sprunghaft gestiegen. Reicht das? Es reicht auf jeden Fall, um die Anstrengungen zu intensivieren, denn es ist nicht nur ein quantitativer Umschwung im Gange. Der Wandel ist auch qualitativ!

Wer Angstmache als solche erkennt, sieht bereits, dass das oligarchische System nicht annähernd so mächtig ist, wie es uns glauben machen möchte. Es ist gezwungen, Angst zu erzeugen, weil Angst die Fähigkeit zu kritischem Denken lähmt. Umgekehrt führt Information aus glaubwürdigen Quellen dazu, Orientierung und Sicherheit zu gewinnen – und damit die Angst zu verlieren.

Meine Aufgabe sehe ich darin, meine Erfahrungen aus Jahrzehnten im politischen Betrieb, im Gesundheitswesen und in wissenschaftlichen Institutionen sowie sprachliche Fähigkeiten zur Übersetzung und Formulierung einzubringen.

Die Arbeit mit Vera Sharav und anderen Überlebenden des Holocaust ist ein zentraler Punkt in diesem Programm, welches ich mir gesteckt habe. Das Erkennen von Parallelen hilft den Menschen, sich von bis dato vertrauten Quellen und Bezugspunkten zu lösen. Die politischen Parteien sind kompromittiert. Auch jene, die in der Opposition sind und aktuell scheinbar einen Höhenflug erleben, sind mit Vorsicht zu genießen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass die staatlichen Geheimdienste auch diese Parteien unterwandert haben. Auf jeden Fall muss vermieden werden, dass sich die Spaltung der Gesellschaft entlang politischen Lagern weiter vertieft. Sutton hat gezeigt, dass die Extreme rechts und links von den Oligarchen an der Wall Street (in der City of London, oder in Basel) finanziert werden.

Eines meiner nächsten Projekte wird die Übersetzung von Texten des kanadischen Historiker- und Aktivisten-Ehepaares Matthew Ehret und Cynthia Chung sein. Chung hat beispielsweise gerade ein extrem wichtiges Buch über die Ursprünge von Faschismus und Oligarchischer angloamerikanischer Macht sowie ihre weltumspannende Existenz vorgelegt. “Das Reich, in dem die Schwarze Sonne nie untergeht” lautet der Titel. Dieses Buch zu übersetzen wäre ein Traum. Einstweilen beschäftige ich mich mit dem Artikel zur Ideologie von H.G. Wells und Yuval Noah Harari und der intellektuellen Dürftigkeit dahinter. Matthew Ehret beispielsweise beeindruckt mit seiner Arbeit über die historischen Quellen, aus denen sich diese bis heute existente Macht speist: Geheimgesellschaften und Nachrichtendienste.

Um diese Arbeit, die tiefgehende Recherchen erfordert, möglich zu machen, bin ich auf Unterstützung angewiesen. Es ist eine Arbeit, die dazu dient, Licht ins Dunkel der historischen Zusammenhänge zu bringen, über die weder Schule und Hochschule noch Mainstream-Medien aufklären. Können die Zusammenhänge schließlich nachvollzogen werden, wird auch deutlich, dass die von Sutton beschriebenen Gefahren real sind und keinen Aufschub erlauben. Diese Erkenntnis wird Suttons Paradoxon auflösen!

Ich bin bereit, meinen Beitrag weiter zu leisten. Und ich danke für Ihre Unterstützung!


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Hannes Stuber
Hannes Stuber
6 Monate zuvor

Eines fernen Tages wird auch die NWO untergehen.

Günter Kerschbaummayr
6 Monate zuvor

Danke und wunderbar, dass Sie das machen. Auf meinen Kaälen gerne geteilt!

Contra
Contra
5 Monate zuvor

Sharav machte ein Vid, wo Parallelen von zahlreichen Juden, vorw. in Israel, zum NS gezogen werden. Die würden in der BRD allesamt vor Gericht geprügelt werden, insbes. wenn sie keine Juden sind.

Reinhold Alefelder
Reinhold Alefelder
Antwort an  Contra
5 Monate zuvor

Contra, Sie wissen nicht, was Sie sagen:

“ …. Als die Gabe der Toren;
gleiche nicht den Toren, die, wenn sie sündigen,
Opfer darbringen und keine Buße tun.
Denn sie wissen nicht, daßsie böses tun. …. „,

(Der Babylonische Talmud – Lazarus Goldschmidt –
Berlin – Jüdischer Verlag 1930 – Berakhoth III,v –
Fol. 23.a)

Denken Sie bitte einmal darüber nach.

Reinhold Alefelder

Reinhold Alefelder
Reinhold Alefelder
5 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Dr. Uwe Alschner,

“ …. Als die Gabe der Toren;
gleiche nicht den Toren, die, wenn sie sündigen,
Opfer darbringen und keine Buße tun.
Denn sie wissen nicht, daß sie Böses tun. …. „,

(Der Babylonische Talmud – Lazarus Goldschmidt –
Berlin – Jüdischer Verlag 1930 – Berakhoth III,v –
Fol. 23.a)

möchten wir immer wieder zitieren, auch wenn einige
Geister uns verfluchen und verwerfen wollen, die
nicht in unsere Dimensionen folgen können.

Wir hoffen, Ihnen weiterhin Muth zur Wahrheit schenken
zu können. Geehrter Herr Uwe Alschner: alle Liebe!
Seien Sie gesegnet, behütet; im Wissen, daß Sie nicht
All-Eine stehen. Ergebenst,

Ihre Julia und Reinhold Alefelder