10
Dez 2020

»Wir haben ein erhöhtes Risiko für Autismus verschwiegen«

Thema: Gesundheit & Politik

Das Thema Impfung und Risiko von Impfungen hat eine steigende Bedeutung erlangt, seit über die Risiken der Covid-19-Impfung berichtet wird. Dennoch werden Fragen nach der Sicherheit von Impfstoffen häufig abgetan. Impfgegner lautet ein Kampfbegriff, den man sich schnell einhandelt, wenn man Fragen stellt. Dies hat damit zu tun, dass immer wieder auf den Zusammenhang von Impfung und Autismus verwiesen wird. Dieser sei konstruiert heisst es. Impfungen seien eine Segnung der modernen Medizin, die von ideologisch verblendeten Aktivisten schlecht geredet werden.

Tatsächlich ist es jedoch so, dass selbst Impfbefürworter immer wieder feststellen mussten, dass die Sicherheit von Impfstoffen höchst fraglich sein kann. Beispiele dafür sind u.a. der Dänische Arzt Dr. Peter Aaby, der 2017 eine Studie über seine eigene 30jährige Arbeit als Impfarzt in Afrika durchführte und zu seinem eigenen Erschrecken feststellen musste, dass obwohl die geimpften Kinder vor Erkrankungen an jenen Erregern, gegen die sie geimpft wurden geschützt waren, ihre Sterblichkeit um den Faktor fünf höher war als die Sterblichkeit von ungeimpften Altersgenossen. Aaby hat dies mit dem Zitat verewigt „Die Leute denken, wir wissen, wie unsere Impfstoffe wirken. Aber wir haben keine Ahnung, was sie tun.“

Ein zweiter Kronzeuge ist Dr. William Thompson, der in der Amerikanischen CDC leitende Wissenschaftler für die Beobachtung des Zusammenhangs zwischen Impfungen und Autismus. Dieser Zusammenhang war 1998 durch die Arbeiten des britischen Arztes Dr. Andrew Wakefield ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Wakefield war Spezialist für entzündliche Darmerkrankungen von Kindern und wurde von zahlreichen Eltern autistischer Kinder kontaktiert, die ebenfalls über schwere Darmerkrankungen ihrer Kinder berichteten. Eine Studie erbrachte schliesslich Anhaltspunkte für ein erhöhtes Risiko durch die dreifach-Impfung M-M-R (Mumps, Masern, Röteln). In der Folge wurden weltweit zahlreiche Untersuchungen begonnen, um diesen Zusammenhang näher zu erforschen. 2004 erbrachte eine Studie in den USA ein um das 2,6 fache erhöhtes Risiko von afroamerikanischen Jungen für Autismus durch die M-M-R-Impfung. Doch dieser Zusammenhang wurde vertuscht, wie zehn Jahre später durch eine ausführliche Erklärung von Dr. William Thompson, der bis heute in Diensten der CDC steht, offenbar wurde.

Wir dokumentieren die seinerzeit abgegebene Presserklärung von Dr. Thompson im Wortlaut:

Mein Name ist William Thompson. Ich bin leitender Wissenschaftler bei den Centers for Disease Control and Prevention, wo ich seit 1998 arbeite.

Ich bedauere, dass meine Co-Autoren und ich statistisch signifikante Informationen in unserem 2004 in der Zeitschrift Pediatrics veröffentlichten Artikel verschwiegen haben. Die verheimlichten Daten legten nahe, dass afroamerikanische Jungen, die den MMR-Impfstoff vor dem Alter von 36 Monaten erhielten, ein erhöhtes Risiko für Autismus hatten. Es wurden Entscheidungen gefällt, über welche Befunde nach der Datenerhebung berichtet werden sollte, und ich glaube, dass das finale Untersuchungsprogramm nicht berücksichtigt wurde.

Ich möchte unmissverständlich klarstellen, dass meiner Meinung nach Impfstoffe zahllose Leben gerettet haben und weiterhin retten werden. Ich würde niemals vorschlagen, dass irgendein Elternteil es unterlassen sollte, Kinder jedweder Rasse zu impfen. Impfstoffe verhindern schwere Krankheiten, und die mit ihrer Verabreichung verbundenen Risiken werden durch ihren individuellen und gesellschaftlichen Nutzen bei weitem aufgewogen.

Meine Sorge bezieht sich auf die Entscheidung, relevante Ergebnisse in einer ganz bestimmten Studie für eine ganz bestimmte Untergruppe für einen ganz bestimmten Impfstoff auszublenden. Es hat immer schon erkennbare Risiken für Impfungen gegeben, und ich glaube, es liegt in der Verantwortung der CDC, die mit der Verabreichung solcher Impfstoffe verbundenen Risiken korrekt zu kommunizieren.

Ich habe in den letzten 10 Monaten viele Gespräche mit Dr. Brian Hooker über Studien geführt, die die CDC in Bezug auf Impfstoffe und neurologische Entwicklungen einschließlich Erkrankungen des autistischen Spektrums durchgeführt hat. Ich teile seine Überzeugung, dass die Entscheidungen und Analysen der CDC transparent sein sollten. Ich war mir jedoch nicht bewusst, dass er unsere Gespräche aufzeichnete, und mir wurde auch keine Wahl gelassen, ob mein Name veröffentlicht oder meine Stimme ins Internet gestellt werden sollte.

Ich bin dankbar für die zahlreichen E-Mails, die ich in den letzten Tagen erhalten habe und die mich bestätigen.

Weitere Fragen werde ich zu diesem Zeitpunkt nicht beantworten. Ich stelle dem Kongressabgeordneten William Posey Unterlagen zur Verfügung und werde natürlich weiterhin mit dem Kongress zusammenarbeiten. Ich habe auch angeboten, bei der Reanalyse der Studiendaten oder der Entwicklung zusätzlicher Studien zu helfen. Im Moment konzentriere ich mich jedoch auf meine Arbeit und meine Familie.

Vernünftige Wissenschaftler können und werden Informationen unterschiedlich interpretieren. Ich werde alles tun, was ich kann, um unvoreingenommenen und objektiven Wissenschaftlern innerhalb oder ausserhalb der CDC bei der Analyse von Daten zu helfen, die von der CDC oder anderen öffentlichen Organisationen gesammelt wurden, um zu verstehen, ob Impfstoffe mit einem erhöhten Risiko für Autismus einhergehen. Es gibt weiterhin mehr Fragen als Antworten, und ich begrüße es, dass so viele Familien Antworten von der wissenschaftlichen Gemeinschaft verlangen.

Meine Kollegen und Betreuer bei der CDC haben sich seit Bekanntwerden dieser Angelegenheit absolut korrekt verhalten. Ich habe sogar eine leistungsbezogene Anerkennung erhalten, nachdem diese Geschichte bekannt wurde. Ich habe weder Druck noch Vergeltungsmaßnahmen erfahren und wurde schon gar nicht aus dem Gebäude hinaus begleitet, wie von einigen Seiten behauptet wurde.

27. August 2014

Zu den zahlreichen, von wirtschaftlichem Interesse der Hersteller stark überlagterten Problemen fehlender Studien mit Aussagekraft für die Sicherheit von Impfstoffen spricht insbesondere der amerikanische Anwalt Robert F. Kennedy, jr., der mit seiner Organisation Children’s Health Defense inzwischen auch in Europa aktiv für die Sicherheit von Impfstoffen eintritt. Unverzichtbar scheint aus hiesiger Sicht auch die Auseinandersetzung mit den Dokumentationen VAXXED und VAXXED II – Das Ende des Schweigens.


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